Die Nachrüstkosten lagen damals bei weniger als der Hälfte bis ca. 20 % dessen was heute anfallen soll.
Die kompletten Umrüstkosten musste damals der Autobesitzer bezahlen. Die Hälfte davon hat er dann über die Jahre durch den Erlass der KfZ-Steuer quasi wieder reinbekommen.
Ich hatte ja vorgeschlagen, das der Staat die Finanzierung komplett übernimmt, dafür aber den Steuernachlass auf Dieselkraftstoff ggü. Benzin aufhebt. Dann zahlt letztlich auch der Autobesitzer alles - weil der fährt ja auch und verursacht den Dreck in der Luft. Aber es wird sozial abgefedert durch quasi eine Vorauslegung des Staates und tankweise abstottern dieses Kredits durch die Dieselautofahrer.
Das macht dann natürlich den Kostenvorteil des Diesels ggü. dem Benziner zum Teil zu nichte und das könnte der Autoindustrie nicht gefallen, weil sie dann in wenigen Jahren den CO2-Verbrauchswert nicht einhalten können und eben nicht mehr soviele dicke Diesel-SUV's verkaufen können bzw. wenn, sie dafür Strafe zahlen müssen. Wenn die Autoindustrie das also nicht will, dann soll die wesentliche Kosten der Nachrüstung übernehmen. So umgeht man ganz einfach einen langwierigen Rechtsstreit mit der Industrie, ob deren Autos sind regelkonform zugelasen wurden oder ob die geschummelt haben beim NOx-Labortest.
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