TV Loonland legt Co-Produktion mit Kirch-Tochter
auf Eis
München, 12. Jun (Reuters) - Der Trickfilm-Produzent TV Loonland hat aus
Kostengründen vorerst die zusammen mit einer Tochter des
angeschlagenen Kirch [KRCH.UL]-Konzerns geplante Co-Produktion
"Heidi" gestoppt.
"Da unser Partner Taurus Produktion seine Koproduktionsbeiträge nicht
mehr bezahlt hat, haben wir den Heidi-Film vorläufig auf Eis gelegt, wollen
die Produktion aber sobald wie möglich wieder aufnehmen", sagte eine
Sprecherin des am Neuen Markt gelisteten Unternehmens am Mittwoch in
München. Durch das Einfrieren des Projekts würden rund 100.000 Euro pro
Monat eingespart. Die mit der Produktion beauftragte ungarische TV
Loonland-Tochter werde entgegen eines Berichts des Anlegermagazins
"Börse Online" nicht aufgegeben. Auch würden keine 150 Stellen
gestrichen, sagte die Sprecherin.
Die Sprecherin räumte jedoch ein, dass auf Grund des Produktionsstopps
derzeit freie Mitarbeiter nicht gebraucht würden. Einem am Mittwoch vorab
veröffentlichten Bericht von "Börse Online" zufolge, soll die Zahl der
Mitarbeiter von einst rund 150 auf nur noch eine Hand voll
Verwaltungsmitarbeiter reduziert werden. Auch habe TV-Loonland-Chef
Peter Völkle gegenüber dem Anlegermagazin eine völlige Schließung des
Standorts Ungarn nicht ausgeschlossen.
HEIDI-FILM NOTFALLS AUCH OHNE KIRCH-BETEILIGUNG
TV Loonland hatte der Sprecherin zufolge beachsichtigt, zusammen mit der
zur insolventen KirchMedia gehörenden Taurus Produktion, einen
Heidi-Zeichentrickfilm im Kinoformat und eine TV-Serie zu produzieren. Die
Firma Taurus Produktion selbst sei nicht insolvent, habe jedoch die
vereinbarten Zahlung eingestellt. Sollte die Taurus Produktion ihren
Verpflichtungen nicht nachkommen, gebe es für einen Film mit der weltweit
bekannten Figur Heidi sicherlich genügend Investoren, sagte die
Sprecherin. "In Anbetracht unserer guten Liquidität würden wir das Projekt
auch alleine realisieren", fügte sie hinzu. Das finanzielle Volumen der
Heidi-Verfilmung konnte die Sprecherin nicht beziffern. mau/ban/wes
auf Eis
München, 12. Jun (Reuters) - Der Trickfilm-Produzent TV Loonland hat aus
Kostengründen vorerst die zusammen mit einer Tochter des
angeschlagenen Kirch [KRCH.UL]-Konzerns geplante Co-Produktion
"Heidi" gestoppt.
"Da unser Partner Taurus Produktion seine Koproduktionsbeiträge nicht
mehr bezahlt hat, haben wir den Heidi-Film vorläufig auf Eis gelegt, wollen
die Produktion aber sobald wie möglich wieder aufnehmen", sagte eine
Sprecherin des am Neuen Markt gelisteten Unternehmens am Mittwoch in
München. Durch das Einfrieren des Projekts würden rund 100.000 Euro pro
Monat eingespart. Die mit der Produktion beauftragte ungarische TV
Loonland-Tochter werde entgegen eines Berichts des Anlegermagazins
"Börse Online" nicht aufgegeben. Auch würden keine 150 Stellen
gestrichen, sagte die Sprecherin.
Die Sprecherin räumte jedoch ein, dass auf Grund des Produktionsstopps
derzeit freie Mitarbeiter nicht gebraucht würden. Einem am Mittwoch vorab
veröffentlichten Bericht von "Börse Online" zufolge, soll die Zahl der
Mitarbeiter von einst rund 150 auf nur noch eine Hand voll
Verwaltungsmitarbeiter reduziert werden. Auch habe TV-Loonland-Chef
Peter Völkle gegenüber dem Anlegermagazin eine völlige Schließung des
Standorts Ungarn nicht ausgeschlossen.
HEIDI-FILM NOTFALLS AUCH OHNE KIRCH-BETEILIGUNG
TV Loonland hatte der Sprecherin zufolge beachsichtigt, zusammen mit der
zur insolventen KirchMedia gehörenden Taurus Produktion, einen
Heidi-Zeichentrickfilm im Kinoformat und eine TV-Serie zu produzieren. Die
Firma Taurus Produktion selbst sei nicht insolvent, habe jedoch die
vereinbarten Zahlung eingestellt. Sollte die Taurus Produktion ihren
Verpflichtungen nicht nachkommen, gebe es für einen Film mit der weltweit
bekannten Figur Heidi sicherlich genügend Investoren, sagte die
Sprecherin. "In Anbetracht unserer guten Liquidität würden wir das Projekt
auch alleine realisieren", fügte sie hinzu. Das finanzielle Volumen der
Heidi-Verfilmung konnte die Sprecherin nicht beziffern. mau/ban/wes