Die meisten deutschen Aktien werden am Montag zum Handelsauftakt mit Kursverlusten erwartet. IG Index sieht den Leitindex DAX DAX.ETR am Morgen bei 5.872 Punkten. Am Freitag hatte er 2,29 Prozent auf 5.916,28 Zähler verloren. Die Vorgaben aus Übersee sind erneut negativ: In den USA hatte der Leitindex Dow Jones INDU.IND vor dem Wochenende nach XETRA-Schluss knapp 70 Punkte auf 11.380,99 Punkte verloren. Der Nikkei N225.FX1 zeigte sich am Morgen in Tokio schwach.
Weiter belastet durch Inflationssorgen hatten die US-Börsen haben am Freitag erneut deutlich an Wert verloren und die Handelswoche schwach abgeschlossen. Der technologielastige NASDAQ-Index fiel auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten. Die neuen Konjunkturdaten sowie steigende Anleihenrenditen hätten Ängste vor Inflation und weiter steigenden Zinsen bestärkt, hieß es am Markt. Der Rückgang des Handelsdefizits habe kaum für Entlastung sorgen können.
Der Nikkei N225.FX1 verlor am Morgen in Tokio 1,17 Prozent auf 16.407,12 Zähler.
DJIA 11.380,99 -1,04%
S&P 500 1.294,20 -1,33%
NASDAQ 100 1.635,81 -1,31%
Nikkei 225 16.407,12 -1,17% (7:15 Uhr)
ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
RENTEN: - SCHWÄCHER -
Die US-Anleihen sind am Freitag erneut schwächer aus dem Handel gegangen. Entsprechend kletterten die Renditen in allen Laufzeiten. Die Renditen der 10-jährigen Anleihen sprangen gar auf den höchsten Stand seit vier Jahren. Der Anstieg der Einfuhrpreise habe sich belastend ausgewirkt, nachdem der Anleihemarkt sehr sensibel auf Inflationsanzeichen reagiere, hieß es am Markt.
Bund-Future 114,68 -0,09%
T-Note-Future 104,63 -0,08%
T-Bond-Future 105,41 -0,15%
DEVISEN: - HÖHER - Der Euro EURUS.FX1 hat seinen Höhenflug gegenüber dem Euro auch am Freitag fortgesetzt. Mit 1,2955 markierte die europäische Gemeinschaftswährung im Handelsverlauf einen neuen Höchststand seit gut einem Jahr. Zuletzt wurde der Euro bei 1,2905 gehandelt und damit 0,55 Prozent höher als am Vortag. Trotz des überraschend zurückgegangenen Handelsdefizits habe es für den Greenback nicht zu mehr als einer kurzen und schwachen Zwischenerholung gereicht, hieß es am Markt. Jeder Anstieg werde momentan konsequent zu Verkäufen genutzt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,2928 -0,01%
USD/Yen 109,60 -0,37%
Euro/Yen 141,70 -0,37%
ROHÖL - LEICHTER -
Der Ölpreis hat sich am Montag der Marke von 71 US-Dollar angenähert. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Morgen 71,17 Dollar und damit 87 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 97 Cent auf 71,35 Dollar.
OP-UMSTUFUNGEN / AKTIEN
*DEUTSCHE BANK HEBT ENI AUF BUY (HOLD)
PRESSESCHAU - Toyota will Geschäft mit Nobelmarke Lexus in Europa ankurbeln, FTD, S.6
- Strabag wirft Familie Lenz aus Züblin-Aufsichtsrat, FTD, 2
- Indien wird IT-Branche zu teuer, FTD, S. 5
- Areva hält mehr als 25 Prozent an Repower Systems, T.Rowe senkt Anteil unter 5 Prozent, FTD, S.14
- Sandoz will Angriff auf Biotech-Sektor beschleunigen; FT, S.16
- Bei Verkaufsplan für Bankgesellschaft Berlin steht Entscheidung kurz bevor, FT, S. 18
- Japanische ANA plant für 2009 Billigfluggeschäft, FT, S. 19
- Fusion Deutsche Börse/Euronext hat nur eine 50:50-Chance - WSJE, S. 2
- Unicredit bündelt Investment-Banking zum 1. Juli, Handelsblatt, S.1
- Arena: Großes Interesse an neuem Bundesliga-Sender, Handelsblatt, S.13
- EU-Kommission prüft deutsches Energiesteuergesetz, Handelsblatt, S.8
- Bahn-Chef drohen finanzielle Einbußen bei Scandlines-Verkauf, Handelsblatt, S.16
Gruß Moya 