Ford: Absatzeinbruch im Dezember?
Analysten erwarten, dass Ford Motor Co. im Dezember sehr schlecht abgeschnitten hat. Analysten von Edmunds.com, ein Researchunternehmen, dass die Verkaufszahlen von Autohändlern ermittelt, schätzen, dass Ford im Vergleich zum Vorjahr 19,6% eingebüßt hat. Analyst Ronald Tadross von der Bank of America rechnet mit einem Absatzrückgang in der Spanne von 10% bis 12%. Die Autoaktie verliert derzeit 7 Cent auf 7,51 Dollar, also 0,92%.
Alcoa: Wegen Streik abgestraft
Alcoa wird heute wegen einem Streik abgestraft. Analyst Mark Liinamaa von Morgan Stanley senkte heute seine Gewinnerwartung für das vierte Quartal auf 60 Cent pro Aktie (vorher: 68 Cent). Wegen eines Streiks in einem Werk in Cleveland verdiene der Aluminium-Weltmarktführer weniger, trotz überraschend starker Aluminiumpreise. Als zusätzliche Belastung sieht Liinamaa den schwachen Dollar, der sich im Weiterverarbeitungsbereich negativ auswirke. Hinzu käme die Schwäche der US-Autoindustrie, ein wichtiger Kunde des Metall-Konzerns. Der Analyst hält aber seinen Rating "Gleichgewichten" genauso fest wie an seinem Kursziel von 30 Dollar pro Aktie. Der Dow Jones-Wert könnte sich allerdings vor den Quartalszahlen am 9. Januar volatil entwickeln, warnt Liinamaa, falls die Konsens-Gewinnschätzung ebenfalls korrigiert wird.
Dell: Zweifel an China-Deal
Falls Dell Inc. in China stärker Fuß fallen will, dürfte der PC-Hersteller dabei auf Widerstand stoßen. Das ist die Meinung von Eric Ros. Der Analyst des Brokerhauses ThinkEquity bezieht sich dabei auf das Gerücht, der Computerbauer wolle den PC-Bereich von Founder Electronics übernehmen, einem Technologieunternehmen in Peking. Die Akquisition mache zwar strategischen Sinn, sagt Ros, er befürchte aber, dass der Deal von der chinesischen Regierung vereitelt würde. Ross empfiehlt die Dell-Aktie zu Verkaufen.
J.C. Penney feuert COO
Bei J.C. Penney Co. hängt der Haussegen schief. Der Kaufhausbetreiber meldete heute die fristlose Kündigung von Chief Operating Officer Catherine West. Die von der bisherigen Führungskraft bislang kontrollierten Unternehmensbereiche, einschließlich Logistik, Grundstücksentwicklung und Ladenführung, werden jetzt direkt Myron Ullman, Chairman und Chief Executive, unterstellt.
Was kann der gute Mann dafür, dass die Ami`s zu wenig Kohle zu ausgeben haben??
mfg J.B.
CNET bekommt Analysten-Abfuhr
Die Aktie von CNet Networks Inc. zählt heute zu den Tagesverlierern. Analyst Paul Keung von CIBC World Markets hat heute die offizielle Beobachtung des Internet-Titels eingestellt. Den Rückzug begründet Keung mit internen Änderungen in der Bank. Er betrachte das Nachrichten-Portal, das vor allem auf technische Information spezialisiert ist, aber weiterhin als "Sector Outperformer". Trotz des Trostes rutschte der Nasdaq-Titel heute um 25 Cent auf 9,10 Dollar, das ist ein Verlust von 2,67%.
Interne Umstellungen, das ich nicht lache, da ist einfach die Luft draussen bei der Bude!!
mfg J.B.
Chinesische Wirtschaft soll sich nur leicht abkühlen
Laut dem zentralen statistischen Büro in Peking wird sich das Wirtschaftswachstum Chinas im kommenden Jahr auf 10 Prozent leicht verlangsamen. Die Wirtschaft werde in 2007 ihren raschen und beständigen Wachstumskurs beibehalten.
Die Zentralbank des Landes rechnet für 2006 mit einer konjunkturellen Expansion von rund 10,5 Prozent. Für 2007 erfolgt durch die Zentralbank die Inaussichtstellung eines Wachstums von 9,8 Prozent. Demgegenüber setzt die Regierung für 2007 ein Wachstum von 8 Prozent zum Ziel.
In den ersten drei Quartalen 2006 expandierte die Wirtschaft Chinas um 10,7 Prozent.
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