Ölpreis-Schock? Sieht nicht so aus – Analysten heben die Gewinnziele schon wieder an

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Silhouette von Öl-Förderpumpen (Symbolbild).
© ssuaphoto / iStock / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de
Eigentlich senken Analysten zu Quartalsbeginn ihre Schätzungen. Diesmal passiert das Gegenteil: Die Gewinnprognosen für den S&P 500 steigen.
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Hinweis

Die Gewinnprognosen für die Unternehmen im S&P 500 bleiben trotz der Sorgen über höhere Ölpreise robust. Analysten haben ihre Erwartungen für das dritte Quartal im Juli sogar leicht angehoben. Das zeigt eine Auswertung von FactSet. Die von unten nach oben berechnete Gewinnprognose je Aktie für den S&P 500 stieg zwischen dem 30. Juni und dem 30. Juli um 0,3 Prozent. Sie erhöhte sich von 88,67 auf 88,95 US-Dollar.

Das ist ungewöhnlich. Normalerweise senken Analysten ihre Gewinnschätzungen im ersten Monat eines Quartals. In den vergangenen fünf Jahren lag der durchschnittliche Rückgang bei einem Prozent. Über zehn Jahre waren es 1,3 Prozent und über 20 Jahre durchschnittlich 1,9 Prozent.

Damit ist es bereits das zweite Quartal in Folge und das vierte Mal innerhalb der vergangenen fünf Quartale, dass die Gewinnerwartungen zu Beginn eines Quartals gestiegen sind.

Auf Branchenebene erhöhten Analysten ihre Prognosen für fünf der elf Sektoren. Besonders stark legten die Erwartungen für Energieunternehmen zu. Dort stiegen die Gewinnschätzungen um 2,6 Prozent. Bei Finanzwerten ging es um 1,7 Prozent nach oben. Die stärksten Kürzungen gab es dagegen im Rohstoffsektor mit einem Minus von 5 Prozent.

Auch für das Gesamtjahr werden Analysten optimistischer. Die Gewinnprognose je Aktie für 2026 stieg laut FactSet im Juli um 3,2 Prozent von 340,49 auf 351,33 US-Dollar.



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