Angesichts trüber Aussichten gilt für die deutsche Wirtschaft weiter das Prinzip Hoffung. Wie das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Mittwochmorgen bekannt gab, fiel der Ifo-Geschäftsklima-Index für Westdeutschland im März auf 88,1 Punkte nach 88,9 Zählern im Februar. Dabei beurteilten die über 7000 befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftlage, vor allem aber ihre die Aussichten in den kommenden sechs Monaten deutlich schlechter.
"Leider haben sich die Anzeichen auf eine Wende beim Geschäftsklima aus den vorangegangenen beiden Monaten nicht bestätigt", sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Von der Nachrichtenagentur Reuters im Vorfeld befragte Experten hatten im Durchschnitt mit einem zum Februar unveränderten Index-Stand gerechnet.
Volkswirte werteten die Daten als schlechtes Signal für die Konjunktur. "Der Aufschwung ist vorerst vom Tisch", sagte Bernd Weidensteiner von der DZ Bank. Er macht vor allem die schleppende Wirtschaftsentwicklung auf beiden Seiten des Atlantiks für die miese Stimmung verantwortlich. Ralph Solveen von der Commerzbank nennt als weitere Faktoren die hohen Ölpreise im Vorfeld des Irak-Kriegs sowie den zwischenzeitlich starken Euro. Den Krieg selbst sehen die Ökonomen, wenn überhaupt, nur als marginalen Grund.
Pessimismus wohin das Auge reicht
Ifo-Volkswirt Jan-Egbert Sturm zufolge wurden 80 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen vor Ausbruch des Kriegs befragt. Daher glaube er auch, dass sich dieser kaum auf die Stimmung der deutschen Firmen ausgewirkt hat.
Der Rückgang bei der Beurteilung der aktuellen Lage fiel mit -0,4 Punkten auf 79,2 Zähler moderat aus. Die Geschäftserwartungen verloren von 98,4 Punkten auf 97,2 Zähler hingegen deutlich. Sinn erklärte, die Entwicklung basiere auf zwei unterschiedlichen Tendenzen. So habe sich das Geschäftsklima im Einzelhandel und Bauhauptgewerbe weiter verbessert, wohingegen die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe, aber auch im Großhandel schlechter ausgefallen sei.
In den neuen Bundesländern ging der Geschäftsklima-Index von 102,0 Punkten im Februar auf aktuell 100,8 Zähler zurück. Wie im Westen waren hierfür ebenfalls das verarbeitende Gewerbe und der Großhandel verantwortlich.
"Leider haben sich die Anzeichen auf eine Wende beim Geschäftsklima aus den vorangegangenen beiden Monaten nicht bestätigt", sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Von der Nachrichtenagentur Reuters im Vorfeld befragte Experten hatten im Durchschnitt mit einem zum Februar unveränderten Index-Stand gerechnet.
Volkswirte werteten die Daten als schlechtes Signal für die Konjunktur. "Der Aufschwung ist vorerst vom Tisch", sagte Bernd Weidensteiner von der DZ Bank. Er macht vor allem die schleppende Wirtschaftsentwicklung auf beiden Seiten des Atlantiks für die miese Stimmung verantwortlich. Ralph Solveen von der Commerzbank nennt als weitere Faktoren die hohen Ölpreise im Vorfeld des Irak-Kriegs sowie den zwischenzeitlich starken Euro. Den Krieg selbst sehen die Ökonomen, wenn überhaupt, nur als marginalen Grund.
Pessimismus wohin das Auge reicht
Ifo-Volkswirt Jan-Egbert Sturm zufolge wurden 80 Prozent der an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen vor Ausbruch des Kriegs befragt. Daher glaube er auch, dass sich dieser kaum auf die Stimmung der deutschen Firmen ausgewirkt hat.
Der Rückgang bei der Beurteilung der aktuellen Lage fiel mit -0,4 Punkten auf 79,2 Zähler moderat aus. Die Geschäftserwartungen verloren von 98,4 Punkten auf 97,2 Zähler hingegen deutlich. Sinn erklärte, die Entwicklung basiere auf zwei unterschiedlichen Tendenzen. So habe sich das Geschäftsklima im Einzelhandel und Bauhauptgewerbe weiter verbessert, wohingegen die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe, aber auch im Großhandel schlechter ausgefallen sei.
In den neuen Bundesländern ging der Geschäftsklima-Index von 102,0 Punkten im Februar auf aktuell 100,8 Zähler zurück. Wie im Westen waren hierfür ebenfalls das verarbeitende Gewerbe und der Großhandel verantwortlich.