Bis jetzt glaubte Bayerns Verkehrsminister Otto Wiesheu (CSU), der Bau der Transrapidstrecke bei München sei in trockenen Tüchern. Aber er hat die Rechnung ohne Münchens Regierung gemacht: Die lehnte den Bau der Magnetschwebebahn jetzt ab.

Münchner Dickschädel: Mia brauchan koan Schwebe-Zuag!
München - Mit den Stimmen von SPD und Grünen lehnte der Stadtrat den geplanten Bau einer Trasse vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen ab. Eine Finanzierung des Bundes sei nicht gesichert, begründete die rot-grüne Stadtverwaltung ihre Ablehnung. Ein Stadtsprecher sagte, der Transrapid sei auch politisch nicht durchsetzbar, weil die geplante Trasse in einem kurzen Abschnitt durch ein Wohngebiet führe und daher Klagen von Anwohnern drohten.
"Die Kasse ist leer"
Die Bundesregierung hat 2,3 Milliarden Euro als Zuschuss für die Transrapid-Projekte in beiden Ländern zugesagt. Am Wochenende sollen nach Worten von Verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) die Weichen für die Verteilung gestellt werden. Ein Sprecher der Stadt München sagte, die Finanzierungszusage des Bundes sei angesichts der knappen Haushaltslage nicht realistisch. "Die Kasse ist leer."
Das bayerische Wirtschaftsministerium kündigte an, das Projekt trotz der Ablehnung der Stadt fortzusetzen. "Rot-Grün in München misstraut anscheinend den Aussagen der rot-grünen Regierungskoalition in Berlin", erklärte Minister Otto Wiesheu (CSU) in München. Sein Sprecher betonte, die Stadt könne den Transrapid nicht verhindern, weil die Entscheidung bei Bund und Land liege. Der Stadtrat habe sich nur im Rahmen des Raumordnungsverfahren geäußert. "Das hat keine rechtliche Wirkung."
Dagegen erklärten die Grünen, Bund und Land könnten den Transrapid kaum gegen den Willen der Landeshauptstadt durchdrücken. SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget sagte nach Angaben eines Sprechers, das Projekt in Bayern stehe auf der Kippe. Die Chancen stünden 50 zu 50. Wiesheu müsse jetzt ein eigenes Finanzierungskonzept vorlegen.

Münchner Dickschädel: Mia brauchan koan Schwebe-Zuag!
München - Mit den Stimmen von SPD und Grünen lehnte der Stadtrat den geplanten Bau einer Trasse vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen ab. Eine Finanzierung des Bundes sei nicht gesichert, begründete die rot-grüne Stadtverwaltung ihre Ablehnung. Ein Stadtsprecher sagte, der Transrapid sei auch politisch nicht durchsetzbar, weil die geplante Trasse in einem kurzen Abschnitt durch ein Wohngebiet führe und daher Klagen von Anwohnern drohten.
"Die Kasse ist leer"
Die Bundesregierung hat 2,3 Milliarden Euro als Zuschuss für die Transrapid-Projekte in beiden Ländern zugesagt. Am Wochenende sollen nach Worten von Verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) die Weichen für die Verteilung gestellt werden. Ein Sprecher der Stadt München sagte, die Finanzierungszusage des Bundes sei angesichts der knappen Haushaltslage nicht realistisch. "Die Kasse ist leer."
Das bayerische Wirtschaftsministerium kündigte an, das Projekt trotz der Ablehnung der Stadt fortzusetzen. "Rot-Grün in München misstraut anscheinend den Aussagen der rot-grünen Regierungskoalition in Berlin", erklärte Minister Otto Wiesheu (CSU) in München. Sein Sprecher betonte, die Stadt könne den Transrapid nicht verhindern, weil die Entscheidung bei Bund und Land liege. Der Stadtrat habe sich nur im Rahmen des Raumordnungsverfahren geäußert. "Das hat keine rechtliche Wirkung."
Dagegen erklärten die Grünen, Bund und Land könnten den Transrapid kaum gegen den Willen der Landeshauptstadt durchdrücken. SPD-Landtagsfraktionschef Franz Maget sagte nach Angaben eines Sprechers, das Projekt in Bayern stehe auf der Kippe. Die Chancen stünden 50 zu 50. Wiesheu müsse jetzt ein eigenes Finanzierungskonzept vorlegen.