Wünsche allen ALWAYS GOOD TRADES!
Hmm, ich finde das Niveau des heutigen Threads von teilweise sehr gut bis gut, bis hin zu ungenügend!
Fragen:
a) Wenn ich eine Position eingehe, kann ich dann WISSEN, wohin der Markt sich entwickelt? Ich denke nicht. Ich trade also Wahrscheinlichkeiten, oder?
b) Sollte man nicht konsequent einen Stop Loss setzen, sobald man eine Position eingegangen ist?
Beispiel: Ich bin eine Long-Position eingegangen (z. B. durchbruch eines Widerstandes = LongSIGNAL). Meine Position entwickelt sich auch gut, aber dann kommt die Nachricht, das das Weiße Haus evakuiert worden ist, weil ein Bombenanschlag auf den Präsidenten verübt wurde. Der Markt bricht innerhalb weniger Sekunden/Minuten um mehr als 1-2% ein (weil das Attentat sogar erfolgreich war).
Daraus ergibt sich, das
1. ich ohne Stop Loss einen Großteil meiner Position (wenn nicht sogar alles) verloren habe im Gegensatz zum setzten eines Stop Losses. (Ich lasse hier einmal das Slippage bei einer so schnellen Bewegung ausser Betracht, wenn ich einen Stop Loss gesetzt hätte.)
2. Ad hoc Nachrichten erst (später) bekannt werden, nachdem der Markt reagiert hat. Die Big Player haben nunmal einen Nachrichtenvorsprung im Gegensatz zu UNS, oder?
Dies ist aber nur ein kleiner Aspekt zum Stop Loss, denn wenn ich Wahrscheinlichkeiten trade, benötige ich dann nicht ein gutes Money-Management? Meines Erachtens ist dieser Aspekt viel wichtiger!
Es gab schon Personen im Board, die haben 2-3 EUR-Zertifikate gekauft, und später zu 0,10-0,20 EUR wieder verkauft (exklusive (!) Nachkaufens der Position).
c) Hmm, es bedarf schon einer guten Strategie/eines guten Signalsystem um Drawdowns von 20-40- ? % wieder reinzuholen, oder?
d) Von 100 Day Tradern überleben wieviel?
e) Alle hier im Board Postenden, gehen am Ende der Woche/des Monats mit einem Gewinn in ihrem Depot nach Hause?
Fragen über Fragen...
Nichts für ungut Mädels und Jungens. ;-)
Soll nur als Denkanstoß dienen.
Wünsche Euch allen einen sonnigen Abend!
Salut!
Börsenliteratur