Zapf Creation bekräftigt Jahresplanung
Trotz deutlicher Konsumflaute bestätigt Firmenchef Thomas Eichhorn im Telefonat die Planziele für 2002. Der Vorstandsvorsitzende will den Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen und dem Zugriff des Fiskus um rund 15 Prozent steigern. Demnach soll der Jahresumsatz bei circa 222 Millionen und das EBIT bei 30 Millionen Euro am Jahresende liegen. Zapf Creation (WKN 780 600) verdient seine Brötchen mit Spiel- und Funktionspuppen mit Zubehör und ist in Europa Marktführer. Nach den ersten sechs Monaten des Jahres befinden sich die Rödentaler voll im Plan. Wie Eichhorn skizziert, dürfte der Umsatz "um die 60 Millionen Euro" liegen (knapp 28 Prozent des avisierten Jahresumsatzes), die EBIT-Marge bei sechs Prozent. Um die Planung für 2002 zu erreichen muss sich vor allen Dingen der bisher schwache deutsche Markt stabilisieren, in dem das Unternehmen etwa ein Drittel der Erlöse erzielt. Nach den Angaben des Firmenbosses verläuft das Geschäft in den USA deutlich besser als erwartet. Speziell mit einem erfreulichen Auslandsgeschäft kann Eichhorn den schwachen heimischen Markt kompensieren. "Unsere Planung für 2002 ist aufgrund der Konjunktur dennoch ehrgeizig", warnt Eichhorn vor zu großer Euphorie. Zapf Creation generiert 70 Prozent der Einnahmen im zweiten Halbjahr, die Gewinndynamik setzt ebenfalls erst in dieser Periode ein.
Nachdem die Oberfranken die Expansion kräftig vorangetrieben haben, denkt der CEO über Übernahmen nach. Zapf Creation verdient bisher nur mit Mädchen im Alter von drei bis acht Jahren Geld. Im Visier hat Eichhorn jetzt die Mädchen unter drei Jahren, denen die Eltern und Großeltern die Produkte kaufen sollen. Vielversprechende Gespräche finden derzeit in europäischen Gefilden statt.
Die Aktie ist in den letzten Tagen unter Druck gekommen. Wir empfehlen die günstigeren Kurse zum Einstieg zu nutzen. Für das Papier müssen Sie lediglich den zehnfachen Gewinn für 2002 berappen. Zudem besitzt das Unternehmen Übernahmefantasie, da der Puppenhersteller keinen Großaktionär hat. Das bestätigt auch Eichhorn und sieht sein Unternehmen zur Zeit selbst als "leichten Happen".
Trotz deutlicher Konsumflaute bestätigt Firmenchef Thomas Eichhorn im Telefonat die Planziele für 2002. Der Vorstandsvorsitzende will den Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen und dem Zugriff des Fiskus um rund 15 Prozent steigern. Demnach soll der Jahresumsatz bei circa 222 Millionen und das EBIT bei 30 Millionen Euro am Jahresende liegen. Zapf Creation (WKN 780 600) verdient seine Brötchen mit Spiel- und Funktionspuppen mit Zubehör und ist in Europa Marktführer. Nach den ersten sechs Monaten des Jahres befinden sich die Rödentaler voll im Plan. Wie Eichhorn skizziert, dürfte der Umsatz "um die 60 Millionen Euro" liegen (knapp 28 Prozent des avisierten Jahresumsatzes), die EBIT-Marge bei sechs Prozent. Um die Planung für 2002 zu erreichen muss sich vor allen Dingen der bisher schwache deutsche Markt stabilisieren, in dem das Unternehmen etwa ein Drittel der Erlöse erzielt. Nach den Angaben des Firmenbosses verläuft das Geschäft in den USA deutlich besser als erwartet. Speziell mit einem erfreulichen Auslandsgeschäft kann Eichhorn den schwachen heimischen Markt kompensieren. "Unsere Planung für 2002 ist aufgrund der Konjunktur dennoch ehrgeizig", warnt Eichhorn vor zu großer Euphorie. Zapf Creation generiert 70 Prozent der Einnahmen im zweiten Halbjahr, die Gewinndynamik setzt ebenfalls erst in dieser Periode ein.
Nachdem die Oberfranken die Expansion kräftig vorangetrieben haben, denkt der CEO über Übernahmen nach. Zapf Creation verdient bisher nur mit Mädchen im Alter von drei bis acht Jahren Geld. Im Visier hat Eichhorn jetzt die Mädchen unter drei Jahren, denen die Eltern und Großeltern die Produkte kaufen sollen. Vielversprechende Gespräche finden derzeit in europäischen Gefilden statt.
Die Aktie ist in den letzten Tagen unter Druck gekommen. Wir empfehlen die günstigeren Kurse zum Einstieg zu nutzen. Für das Papier müssen Sie lediglich den zehnfachen Gewinn für 2002 berappen. Zudem besitzt das Unternehmen Übernahmefantasie, da der Puppenhersteller keinen Großaktionär hat. Das bestätigt auch Eichhorn und sieht sein Unternehmen zur Zeit selbst als "leichten Happen".