tiefe depression!!!!!


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1st_baseman:

tiefe depression!!!!!

 
30.10.01 12:43
... stecke gerade in einer tiefen identitätskrise!!!
bräuchte unbedingt einen grünen stern!!! *schnief*

wer hilft mir aus diesem tiefen loch und rettet meine existenz mit einem grünen???

p.s.: habs so eingestellt dass der pc piept wenn ich einen bekomme, damit ich wieder von der fensterbank runtersteigen kann bevor ich springe....
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sir charles:

falls dir jemand einen gibt löst das wieder

 
30.10.01 12:45
eine Grundsatzdiskusion aus die vom feinsten ist, so etwas ähnliches ist mir
vor einen halben Jahr passiert und die Grünen wurden aberkannt.

mfg
Sir Charles
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schmuggler:

Scheiß auf die Sterne Base! o.T.

 
30.10.01 12:47
Antworten
1st_baseman:

@sir charles....

 
30.10.01 12:47
...ok, dann werden wir fundierter:

GPC Biotech aus Martinsried bei München ist in der der Genom- und
Proteomforschung tätig. Zusammen mit führenden Pharmaunternehmen entwickelt die
Gesellschaft Medikamente. Doch bis jetzt gibt es nur rote Zahlen. In den kommenden
Jahren wird sich das nicht so schnell ändern. Lohnt sich ein Einstieg trotzdem?

Datum: 23.10.2001
WKN: 585 150
Kurs: 13,90 Euro; Tief/Hoch (52 Wo.): 6,25 Euro; 56,40 Euro
Segment: Neuer Markt
KGV (2002e): Verlust
Branchen-KGV: Verlust
Gewinnreihe (pro Aktie in Euro): 1999: -0,47 2000: -2,01 2001e: -1,90 2002e: -2,00
Fremdkapitalquote: 12,78 Prozent

Am 12. November 2001 gibt die Gesellschaft die Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden
Geschäftsjahres bekannt. Ein Sprecher des Konzerns konnte zwar noch keine konkreten Angaben machen,
jedoch wurden gegenüber gatrixx die Planzahlen für das laufende Geschäftsjahr bestätigt.

Die Bayern rechnen weiterhin mit einem Umsatz zwischen 13 und 14 Millionen Euro und einem
Nachsteuerverlust von 30 bis 35 Millionen Euro. Der Verbrauch an liquiden Mitteln, die sogenannte
"Cash-Burn-Rate" liegt bei rund 7 Millionen Euro.
Antworten
1st_baseman:

....mehr

 
30.10.01 12:48
Pralle Firmenkasse

Was GPC Biotech trotz Verlusten zu einem der stabileren Werte in Bereich Biotech macht, ist der hohe
Bestand an schnell verfügbaren Finanzmitteln von mehr als 100 Millionen Euro. Bleibt die Cash-Burn-Rate
gleich, dürfte das Geld bis zum Sprung in die Gewinnzone reichen.

Neben der guten finanziellen Situation ist das Unternehmen bemüht, seine Position am Markt auszubauen.
Im März 2000 wurde die Firma Mitotix gekauft. Die Amerikaner haben sich auf Medikamentenentwicklung
spezialisiert und sind in der Zellzyklus-Forschung tätig. Mit dieser Akquisition wurde die Leistungsfähigkeit
von GPC Biotech stark erhöht. Forschungseinrichtungen befinden sich nun in Martinsried bei München,
Waltham bei Boston und in Princeton (USA).

Auch Allianzen schmiedet das Unternehmen. Seit Januar 2001 sind die beiden Kunden Boehringer Ingelheim
und Altana Allianzpartner. Besonders Altana ist für GPC Biotch von großer Bedeutung. Für die Erforschung von
Medikamenten, insbesondere gegen Krebs, wurden Zahlungen von 60 Millionen Euro vertraglich festgelegt.
Bereits beim Vertragsabschluss seien Zahlungen für die Technologie der Bayern eingegangen, sagte ein
Sprecher. Außerdem ist GPC im zweistelligen Prozentbereich am künftigen Produktumsatz beteilig. Bis die
Produkte auf den Markt kommen, wird es aber noch einige Jahre dauern.
Antworten
1st_baseman:

...und noch mehr dazu

 
30.10.01 12:49
Von Milestones und Targets

GPC Biotech entwickelt Medikamente und Forschungsgrundlagen für die Pharmaindustrie. Die Münchener
gehen dabei neue Wege, indem sie Technologien der Genom- und Proteomforschung für die
Medikamentenentwicklung einsetzen. Die Arzneimittel können so schneller entdeckt und entwickelt werden.
Sie sind hochselektiv, das heißt, sie können genauer am Problem ansetzten und haben weniger
Nebenwirkungen.

Damit ein Medikament so präzise wirken kann, ist ein genau definierter Ansatzpunkt, ein sogenanntes Target
nötig. Das Unternehmen liefert seinen Kunden und Allianzpartnern diese Targets auf Bestellung. Bei den
Forschungsarbeiten wird in Verträgen festgelegt, was zu erforschen ist sowie die Höhe der Honorierung.
Teilschritte, die mit den Kunden vorher ausgehandelt wurden, werden als Meilensteine bezeichnet. Ist ein
Meilenstein erreicht, bekommt die Firma weitere Mittel der Auftraggeber. Ein Meilenstein kann beispielsweise
die Identifizierung mehrerer Targets sein.

Deshalb sind Allianzen so wichtig für Biotechunternehmen. Die Zusammenarbeit mit Pharmaunternehmen
wie Altana, Aventis, Bayer und Boehringer sorgen für den Umsatz und bestätigen den Forschungserfolg von
GPC. Kooperationen mit Biotechfirmen wie Morphosys oder Evotec helfen bei der Forschung und
beschleunigen so die Entwicklung von Medikamenten. Andere Allianzen wie mit Atugen oder Gene Alliance
erweitern das Know-how der Bayern in den technologischen Bereichen wie der Target-Identifizierung.
Antworten
1st_baseman:

...und zum schluss

 
30.10.01 12:49
Zukunft gehandelt

Biotechnologie ist einer der Zukunftsmärkte. Doch der Blick in die Zukunft ist schwieriger als bei
herkömmlichen Wirtschaftszweigen. Der Erfolg ist in erster Linie abhängig von Forschungsergebnissen.
Bleiben sie aus, hat das fatale Folgen für die Firmen. Besonders dann, wenn die Liquiditätsdecke sehr dünn
ist.

Bei GPC ist dies nicht der Fall und man zeigte bisher immer recht konstante Ergebnisse. Doch der Markt ist
hart umkämpft. Viele Unternehmen arbeiten nebeneinander gegen die Zeit. Langzeitallianzen mit großen
Pharmakonzernen und anderen Biotechunternehmen geben GPC allerdings einen kleinen Vorteil.

Problematisch ist, dass die Gesellschaft noch keinen Gewinn erwirtschaftet, was aber nicht unüblich für die
Branche ist. Auch in den folgenden Jahren sind keine Gewinne in Sicht. Die hohen Kosten für Forschung und
Entwicklung tragen erst in einigen Jahren Früchte. Bis dahin sollten die finanziellen Mittel aber reichen. Der
Verbrauch ist konstant und die vollen Kassen dürften Kosten der kommenden Jahre decken.

Für die Zukunft scheinen die Bayern daher gerüstet zu sein. Ein gute Marktstellung und wichtige Allianzen sind
eine stabile Basis. In einigen Jahren winken dann mögliche Umsatzbeteiligungen aus gemeinsam
entwickelten Medikamenten.

Dennoch: Unternehmen, die Verluste machen und deren künftige Aussichten sehr unsicher sind, eignen sich
nur für sehr spekulative Anleger. Wer bereit ist, dieses Risiko einzugehen, findet aber in Verbindung mit
einem Stop-Loss hier ein interessantes Papier.
Antworten
1st_baseman:

@all

 
30.10.01 12:51
WER HAT MIR DIESEN STERN GEGEBEN???
Antworten
schmuggler:

HILFE!!! o.T.

 
30.10.01 12:51
Antworten
sir charles:

1st_baseman

 
30.10.01 12:52
Du wirst doch nicht diese Aktie haben???

Außerdem kann kein Moderator laut regeln in einem Thread nicht antworten
wo er Bewertet hat!!!
Antworten
1st_baseman:

@sir charles

 
30.10.01 12:53
doch, kann er!!!!!  nachdem er beweret hat!!!

ja, habe diese aktie... was dagegen??
Antworten
sir charles:

REGEL

 
30.10.01 12:53
Um eine objektive Punktevergabe zu gewährleisten, muß ein Moderator seine Anonymität im Board bewahren. Andernfalls kann ihm die Moderatorfähigkeit entzogen werden. Ohne diese Regel könnte es beispielsweise zum gegenseitigen Zuschieben von Punkten kommen.
Antworten
1st_baseman:

@sir

 
30.10.01 12:54
okok......

und, was hältst du von dieser aktie????
Antworten
schmuggler:

Sir: will heißen, er darf nicht sagen, dass er... o.T.

 
30.10.01 12:55
Antworten
1st_baseman:

@schmuggler

 
30.10.01 12:57
aaahhhh.... jetzt hats klick gemacht.......

Antworten
sir charles:

@1st_....

 
30.10.01 12:57
Ich lasse die Finger von Biotech-Aktien, weil das ist mir zu langfristig invest-
iert. Es dauerd nämlich 10 Jahre im Schnitt, bis ein Medikament Marktreife
erreicht hat und kostet natürlich einen haufen Geld, und dann gibts in
Indien einen weisen Knaben, der hat drei Fabriken und produziert das
Zeug billig nach und verkauft es in Massen. Der wird natürlich reich, weil
der braucht ja auch keine Entwicklungskosten zu zahlen. Jajaj
Antworten
1st_baseman:

@sir

 
30.10.01 13:00
aber:

biotech ist nicht pharmaindustrie!!!!
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