08:17 Uhr: Meinung von Christof Schmidbauer
Thiel arbeitet gegen sich selbst
Das Großaktionäre gelegentlich Kasse machen, ist nicht ungewöhnlich. Dass sie es aber in der Nähe des Aktientiefstkurses wie bei Thiel tun, dürfte einigen Anlegern zu denken geben. Da hilft es auch nicht, die Aktionäre mit einem höheren Streubesitz und einem größeren Gewicht im Nemax50 zu vertrösten. Christof Schmidbauer
Wie war das? Thiel hatte erklärt, künftig eine noch bessere Kommunikation mit dem Kapitalmarkt zu führen. Nach der überraschenden Kapitalerhöhung und den dadurch ausgelösten Kurseinbruch schien es, als hätten die Luxemburger tatsächlich etwas gelernt.
Lorenzo Holding straft Thiel Lügen
Nun kommt der Ausstieg zweier Großaktionäre und eine plausible Erklärung von Thiel bleibt aus. Immerhin hat allein die Lorenzo Holdung nach einem ersten Kassemachen im Dezember vergangenen Jahres noch 24,6 Prozent der Thiel-Aktien gehalten, nun sind es weniger als fünf Prozent. Im September vergangenen Jahres hatte noch Firmen-Chef Günther Thiel in einem Interview erklärt, dass sowohl die Lorenzo Holding als auch der Großaktionär Industrial Performance weiterhin einen hohen Anteil an Thiel halten und sich nicht aus ihrer Beteiligung zurückziehen wollen.
20.06.2002
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11.06.2002
Schulterzucken bei und über Thiel
05.06.2002
Die Leiden von Thiel schmerzen auch T-Online
16.05.2002
MLP überschattet den Börsentag
Mit dem Rückzug der Großaktionäre erhalten die Gerüchte über Margenprobleme bei Thiel neue Nahrung. Der Logistik-Dienstleister setzt sich aus einem Konglomerat von mehr als 130 Firmen zusammen. Diese zu einem funktionierenden Ganzem zu verbinden, dürfte nicht leicht sein. Die Umsatzrendite könnte dabei auf der Strecke bleiben. Höhere Gewichtung im Nemax50 hin oder her, das Vertrauen in die Thiel-Aktie wird weiter schwinden.
© 2002 sharper.de
Thiel arbeitet gegen sich selbst
Das Großaktionäre gelegentlich Kasse machen, ist nicht ungewöhnlich. Dass sie es aber in der Nähe des Aktientiefstkurses wie bei Thiel tun, dürfte einigen Anlegern zu denken geben. Da hilft es auch nicht, die Aktionäre mit einem höheren Streubesitz und einem größeren Gewicht im Nemax50 zu vertrösten. Christof Schmidbauer
Wie war das? Thiel hatte erklärt, künftig eine noch bessere Kommunikation mit dem Kapitalmarkt zu führen. Nach der überraschenden Kapitalerhöhung und den dadurch ausgelösten Kurseinbruch schien es, als hätten die Luxemburger tatsächlich etwas gelernt.
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Nun kommt der Ausstieg zweier Großaktionäre und eine plausible Erklärung von Thiel bleibt aus. Immerhin hat allein die Lorenzo Holdung nach einem ersten Kassemachen im Dezember vergangenen Jahres noch 24,6 Prozent der Thiel-Aktien gehalten, nun sind es weniger als fünf Prozent. Im September vergangenen Jahres hatte noch Firmen-Chef Günther Thiel in einem Interview erklärt, dass sowohl die Lorenzo Holding als auch der Großaktionär Industrial Performance weiterhin einen hohen Anteil an Thiel halten und sich nicht aus ihrer Beteiligung zurückziehen wollen.
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