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"weil die AP-Fahrstrecken zu (von mir geschätzt) 98% unter optimalen Wetterbedingungen bei Tag auf amerikanischen Highways unter völlig banalen Fahrsituation stattfinden"
Wie kommst Du auf diese Schätzung ? "
Es kommt natürlich nicht auf "amerikanische Highways" an. Ersetze meinen Satz bitte durch: "weil die AP-Fahrstrecken zu (von mir geschätzt) 98% unter optimalen Wetterbedingungen bei Tag auf Highway/Autobahn-artigen Straßen unter völlig banalen Fahrsituation stattfinden". Ist das dann ok für dich?
Hier ein m. E. sehr vernünftiger Artikel über Tesla und die Konkurrenz. Tenor siehe meine untenstehenden Auszüge.
Bzgl. Dinos speziell für otternase.
What Are The Downsides Of The Tesla Model 3?
http://www.forbes.com/sites/quora/2016/10/11/...model-3/#452054b97210
"In order to understand this perspective, you have to take a different look at the way the company operates: in my opinion, its fundamentally a very focused marketing machine that until now has been focused on selling shares, with car sales instrumental to that. Before some fans attack me because of this comment, let me tell you that
it was the right thing to do! ..."
"Which takes me to the final point: is Model S killing Mercedes and BMW sales in its class like someone else claims? Will Model 3 do the same? Well, lets not be ridiculous ...."
"fahren mit AP will geübt sein und die meisten gehen auch verantwortlich damit um. "
Das nehme ich als Zustimmung. Denn was heißt das denn? Selbst auf Fahrbahnmarkierungen, Gegenlicht, Hinter-, Seiten-, Vorder-Fahrzeuge, stehende Hindernisse, Baustellen, Verkehrszeichen und vieles mehr achten, um zu ahnen, was den AP wohl gleich überfordern könnte.
Ja, so ist es leider noch.
Das ist das Problem mit diesen High-Level-Assistenten. Dass man sich in keiner Weise auf sie verlassen kann, sondern auf ziemlich riskante Weise erforschen muss, was sie alles NICHT können. Was sie nutzlos bis gefährlich macht (s. o.). Wohlgemerkt: Ich rede nicht von Basic- und Komfortfunktionen, sondern von der oberen sicherheitsrelevanten Schicht (Spurhaltung, Notbremsen, Überholen und dgl.).
Hast du denn das Gefühl, jemand müsste mit seinem ABS, seiner Servolenkung oder seinem Automatikgetriebe "verantwortlich umgehen"? Eben! Natürlich nicht, weil diese Dinge inzwischen einfach perfekt funktionieren. Ganz im Gegensatz zu besagten High-Level-Fahrassistenten.
Es ist eine verdammt schwierige Frage, ob man diese Funktionen deshalb lieber nicht zulassen, bzw. verbieten sollte. Dann würden sie sich nämlich auch nur langsamer verbessern. Eine Gratwanderung eben. Ich denke, die gängige Praxis aller Hersteller außer Tesla ist akzeptabel: Diese Funktionen, versehen mit x Warnungen, zwar anzubieten, die Fahrer aber zu bitten, das nur mit größter Vorsicht auszutesten und sie darüber hinaus rabiat zu permanenter Präsenz zu zwingen.
(Der einzige Unterschied zwischen Tesla-AP und allen anderen scheint mir inzwischen zu sein, dass er auch in Version 8.x immer noch ziemlich lange Abwesenheit des Fahrers erlaubt. Aber das weißt du besser als ich. Ich bin noch nie einen Tesla gefahren. Aber einige BMW und Daimler mit solchen Assistenten).
Ich bin mit Sicherheit der Letzte, der gegen technologischen Fortschritt, künstliche Intelligenz, etc. ist. Und ich bin auch bereit, dafür Risiken einzugehen. Die Frage ist nur, wie klar man diese Risiken deklariert. Meinetwegen kann man auch Atomkraftwerke betreiben, wenn man den Leuten klar sagt, dass diese Dinger zwar eine Menge Vorteile haben, aber das immense Risiko, dass Hunderttausende Menschen gekillt und ganze Landstriche für immer entvölkert werden. Und selbst wenn das nie passieren würde, wir ein paar Hundert oder Tausend Jahre lang das Problem haben, die Rückstände sicher zu lagern.
Wollt ihr das in Kauf nehmen? Bitte Ja/Nein ankreuzen.
Unter dem Strich fürchte ich mich natürlich nicht vor diesen aktuellen High-Level-Fahrassistenten. Ich gehe davon aus, dass die zwar jeder (Mann) gerne mal ausprobiert, sie dann aber außer in banalen Situationen nicht mehr einsetzt.
"Meine Aussage bestand nicht darin, dass die Dinos durch das Model 'gekilled' werden, sondern dass das Model 3 in ihr Brot und Butter Segment eindringt, und ihnen Schmerzen bereiten wird."
Das ist extrem lustig. Du schreibst hier seit Monaten fünfmal die Woche, dass die "Dinos" - in deiner Denke sind das alle außer Tesla, also VW, Toyota, GM, Daimler, BMW, Ford, ... - praktisch schon tot sind. Weil unflexibel, eingefahren, doof, unfähig, Betrüger, Verbrenner/Diesel-abhängig.
Im Gegensatz zu Tesla/Musk, der mit seinen BEVs die Welt retten und all die Dinos endlich hinwegfegen wird. Beiläufig auch noch deren Produktionsprozesse um einen Faktor fünf bis zehn verbessern wird ("the machine that ...", du weißt schon).
Du wirst damit totsicher falsch liegen.
"Wenn man keine Ahnung hat.
Tut mir leid, aber ich schätze du bist immer noch nie mals einen Tesla auch nur probe gefahren."
==> Stimmt. Sagte ich ja gerade wieder mal.
"Dafür spekulierst du aber nach wie vor ziemlich ausführlich."
==> Ich habe den Vorteil, lesen zu können und grundsätzliches Verständnis von IT, Mathematik, Physik und Menschen zu haben. Leider nur ein begrenztes Verständnis von Marketing, Finanzen, Steuern, Bilanzen. Z.B. verstehe ich trotz meiner Bemühungen nicht, wieso die angeblich inzwischen überflüssige Kapitalaufnahme von Tesla durch permanente Kapitalaufnahme von SolarCity begründet werden könnte (http://www.fool.com/investing/2016/10/11/...ity-could-help-tesla.aspx). Verstehst du das?
"Also sorry wenn ich das erwähnen muß, ich sags noch mal, in der Stuttgarter Ecke kann man sich ganz easy mal ein Model S ausleihen ... dann probier selber mal einfach all deine Vorurteile aus ;-)
"
==> Ich wohne sogar nur zwei Kilometer von einer Tesla-Niederlassung und war schon ein paar mal drauf und dran, da zwecks Probefahrt rein zu gehen. Ich habe aber Skrupel, weil ich mir so ein Auto nicht mehr leisten kann (Rentner) und nicht so gerne tun würde, als ob. Das kommt mir unseriös vor.
==> Und was könnte ich aus einer Probefahrt lernen? Dass das Ding bis 60, 80km/h leise ist und aus dem Stand irre beschleunigt? Das weiß ich schon. Dafür reichen mir Physikgrundkenntnisse über Elektromotoren und ein paar Zahlen. Oder, dass es auf jeder simplen gut ausgebauten Bundesstraße oder Autobahn ganz gut einer aufgemalten Spur folgen kann, einer beliebigen Landstraße im Regen oder Schnee aber nicht? Das weiß ich aber auch schon.
==> Dieses Argument "Nie selbst gefahren" ist extrem albern. Dann müsste ich ja im Fall Caterpillar einen Riesen-Baustellen-Truck gefahren, im Fall RWE ein Kohlekraftwerk von innen erforscht, oder im Fall "Deutsche Bank" wenigstens ein Praktikum bei der DB absolviert haben, wenn nicht gar eine eigene Bank besitzen.
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