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von WernerGg, der zur aktuellen Unfallmeldung. Dem stimme ich nahezu kpl. zu, wenn ich auch bezüglich der Zeitspanne bis zur Einführung "echter" Autopiloten mit entsprechendem gesetzlichen Hintergrund optimistischer bin.
Zu den Fahrassistenten mal etwas aus dem "Nähkästchen":
Seit zwei Monaten fahre ich nun einen nagelneuen A4 mit umfangreicher Fahrassistentenausstattung (ja leider noch ein Diesel-Dienstwagen (...) , aber wenigstens ein Ultra-Agregat mit so einer Harnstoffeinspritzung...). Diese Assistenten hatte ich explizit hinzu geordert (z. B. "Prädikativer Fahrassistent"). Die von Audi gelten als die mit am besten entwickelten und haben trotzdem deutliche Schwächen. Wie schon mal geschrieben, fahre ich seit mehreren Jahren mit solchen Assistenten, habe die schätzen aber auch ein zu schätzen (!...) gelernt, möchte die nie wieder missen.
Gerade wegen der nicht in jeder Situation gegebenen Sicherheit bezüglich sich nicht bewegenden Hindernissen würde ich dem aber niemals trauen, man muss immer bremsbereit sein und jederzeit eingreifen können. Die Verantwortung liegt bis zu einer gesetzlich verbindlichen Regelung bei den Fahrern, ob das Ding nun den unsäglichen Begriff "Autopilot" hat oder nicht! Die Aufgabe der Kontrolle ist grob fahrlässig und völlig verantwortungslos!
"Die Systeme werden sicherlich laufend verbessert und erweitert, aber vollautonomes Fahren setzt m.E. u.a. voraus, dass auch die Autos miteinander kommunizieren."
Das ist eine theoretisch denkbare Lösung. Allerdings müssen dann ALLE Fahrzeuge und noch vieles mehr (Ampeln, Verkehrszeichen, Fußgänger?, Hunde?) miteinander kommunizieren. Die Kommunikation muss für die aktiven Objekte bidirektional sein, und sie müssen sich gegenseitig beeinflussen. Z. B. sagt Auto A zu Auto B: "Pass auf. Ich komme von hinten und werde gleich überholen. Halte deine Spur". B bestätigt das oder sagt: "Nein, ich will selbst überholen. Tu du mal langsam."
Ein solches System von Abermillionen aktiver intelligenter Agenten (so nennt man das in der IT), von denen jeder jederzeit mit 10 oder eher viel mehr anderen in Echtzeit kommuniziert, kann man sich ausdenken. Es erscheint mir aber unrealistisch und auch nicht wünschenswert, weil unglaublich aufwändig und mit Sicherheit fehleranfällig. Was passiert, wenn in einer bestimmten Situation auch nur ein Objekt (z.B. ein Pferd auf der Autobahn) ohne oder mit fehlerhaftem Agenten beteiligt ist?
Es ist erstaunlich, dass wir Menschen (und natürlich auch Tiere in ihrem jeweilen Umfeld) sowas können, und wir wissen bis heute in der IT nicht, wie das wirklich funktioniert. Klar gibt es AI, neuronale Netze, deep Learning und dergleichen, womit man versucht, den Evolutionsprozess des Gehirns durch Training zu simulieren. Das klappt für Spezialprobleme in sehr eingeschränkten Domains auch gut. Dass das aber in absehbarer Zeit auf die Unmengen praktischer Situationen im Straßenverkehr in Echtzeit anwendbar sein wird, erscheint mir doch sehr optimistisch.
"Zu den Fahrassistenten mal etwas aus dem "Nähkästchen":..."
Selbstverständlich sind diese Fahrassistenten in gewissen, sogar häufigen Situationen nützlich. Das gilt zunächst für die ursprünglichen Systeme wie ABS oder ESP. Die versteht man heute gar nicht mehr als Fahrassistenten. Sie sind aber immer hilfreich. Dann Tempomat, Abstandsregelung, automatischer Stop-and-Go Verkehr: Sehr nützlich. Gimmicks wie Einparken oder Summon aus der Garage lasse ich mal beiseite.
Ebenso lasse ich jetzt mal die ganze Problematik der juristischen Aspekte weg. Es wird immer so getan, als ob diese der eigentliche Stolperstein wären, technisch aber (bald) alles gelöst sei. Das glaube ich in keiner Weise.
So ab Verkehrszeichen-Erkennung wird es dubios. Wenn dein A4 90% aller Geschwindigkeitsbegrenzungen erkennt, was nützt dir das dann wirklich? Er muss nur ein einziges 100er-Schild übersehen und mit 160 da rein rauschen. Dann bist du deinen Führerschein für Monate los. Du musst also genau gleich wie ohne diesen Assistenten auf Verkehrszeichen achten.
Und ab Notbremsassistenten, Spurhaltung, Überholen wird es lebensgefährlich. Das siehst du auch so. Jeder vernunftbegabte Mensch kann das gar nicht anders sehen. Man kann diese Funktionen zum Spaß mal testen und sich freuen, wenn es oft funktioniert, muss aber höllenmäßig aufpassen, dass sie keinen Mist bauen.
1. Was nützt mir das? Ich bin doch bloß so eine Art Fahrlehrer, der von seinem Schüler gefahren wird, keinen eigenen Spaß am Fahren mehr hat, sich zu Tode langweilt, aber trotzdem permanent aufmerksam sein muss, falls sein Schüler Mist baut.
2. Ist diese passive Überwachungsrolle nicht viel gefährlicher als selbst fahren? Wie kann man denn die Aufmerksamkeit aufrecht erhalten, wenn man tatsächlich in 99,9% der Zeit nichts zu tun hat, wegen der fehlenden 0,1% aber trotzdem permanent beschäftigt ist und auf der Lauer liegen muss?
Das ist eine völlige andere Situation als wenn ich mich als Beifahrer von jemand anders fahren lasse. Ich traue dem zu, dass er fahren kann. Sonst wäre ich nicht sein Beifahrer. Ich verlasse mich zu 100% auf den. Ich kann lesen, arbeiten, schlafen, was auch immer. Ich komme gar nicht auf die Idee, den Fahrer zu beobachten oder gar zu überwachen.
Bis autonome Autos so weit sind, wird es noch eine ganze Weile dauern. 5, 10, 20 Jahre - wer weiß?
Noch ein Wort zu Musk: Der behauptet bereits heute, dass seine Software x-mal sicherer sei als menschliche Fahrer und belegt das mit völlig sinnlosen trivialen Statistiken zu gefahrenen Kilometern und Unfällen. Das ist vollkommener Schwachsinn, und zeigt lediglich, wie skrupellos oder naiv - je nach Gusto - der Mann tickt. Aber das ist ein anderes Thema.
""Elon Musk ist Beweis schuldig"
Nun ja für Tesla ist es aber völlig irrelevant, ob das Konzept von Space-X mit der wiederverwendbaren ersten Stufe sich rechnet. Space-X und Tesla sind zwei Unternehmen mit unterschiedlicher Eigentümerstruktur,die nur beide Musk als Chef und Anteilseigner haben."
Das ist natürlich vollkommen richtig. Interessant für Tesla-Anleger ist aber, dass man daraus Rückschlüsse auf Musks Denkweise ziehen kann. Und die ist äußerst relevant für Tesla und den TSLA-Kurs.
"Man frage sich mal, warum der verunfallte deutsche Teslafahrer die Tage gesagt hat: "Der Fahrassistent war, an aber nicht Schuld am Unfall."
Anders herum hätte er nämlich von der Versicherung keinen Cent gesehen. Die hätten ihn dann zwecks Schadensersatz an Tesla verwiesen.
Ein heikles Thema."
Mag sein, ich weiß nicht, wie die Autoversicherer das abhandeln.
In jedem Fall aber ist die Nachrichtenlage höchst dubios. Der Ablauf ist völlig unklar. Der AP war an, Tesla hat mit dem Fahrer gesprochen (warum nicht mit seinen sagenhaften Logfiles?), und beide wissen angeblich, dass der AP nicht schuldig, noch nicht einmal beteiligt war. Wie das denn? Der Bus hat sich wohl irgendwie auf geheimnisvolle Weise an den Tesla rangeschlichen und ihn dann bösartig gerammt? Obwohl der Tesla ja angeblich Rundum-Sicht hat und auch Seitenaufprällen ausweicht?
Und gleichzeitig war der Bus derartig heimtückisch, dass noch nicht mal der Fahrer selbst seine bösartigen Absichten erkennen konnte?
Für mich stinkt der ganze Unsinn zum Himmel. Diese Fahrassistenten der oberen Schicht (Spurhaltung, Notbremsung, Ausweichen, Überholen) können einfach nichts Nennenswertes. Und alle Beteiligten, nicht nur Tesla, auch alle anderen Hersteller, sowie die Benutzer solcher Systeme haben größtes Interesse daran, das so lange wie irgend möglich zu vertuschen.
Die Wahrheit wird wohl sein, dass sich auch dieser Fahrer bei einem simplen Überholmanöver blind auf den AP verlassen hat. In der albernen Annahme, sein Auto könne so was.
"verstehe ich nicht. was ist eine "300 kW starke" batterie ? soll das heißen, dass sie 300 kwH kapazität hat - das wäre das 3fache des aktuellen model S P 100 und dann wären 500 km reichweite lächerlich - oder dass man kurzzeitig eine spitzenleistung von 300 kW aus der batt fürs beschleunigen ziehen kann ?"
Nun ja. Die Journalisten sind ja eher Geisteswissenschaftler, wenn überhaupt. Die haben es nicht so mit Physik und schmeißen immer gerne kW und kWh und gerne auch Zeiten und Lichtjahre und sonst noch vieles durcheinander. In diesem Fall dürfte aber klar sein, dass mit den 300 kW die kurzfristige maximale Leistungsabgabe der Batterie an den E-Motor gemeint ist, der dann ca. 400 PS leistet. Klingt plausibel. Ist aber natürlich eine ziemlich doofe Zahl, weil sie gut wie nichts über das Auto aussagt.
"Ein Blick auf den Kurs verrät, warum es die gestrige hohe Schlagzahl von Nonsense-Kommentaren gab - der Tesla Kurs steigt!
Der Tesla-Ist-Verloren-Forum-Indikator funktioniert also auch einen Tag im Voraus sehr zuverlässig. Cool!
Da geht man doch wirklich gerne ins Wochenende. ;-) "
Hast du denn andere Vorstellungen vom Stand des autonomen Fahrens? Dann lege die doch bitte mal dar. Mit blöden Sprüchen ist es nun mal nicht getan.
produziert Tesla bereits bereits auf Halde um positive Zuwachsraten zu melden auch wenn gleich ein Aufschrei der Fan´s kommt das die Auto´s in Q3 ausgeliefert werden.
"Due to the extreme production ramp in Q2 and the high mix of customer-ordered vehicles still on trucks and ships at the end of the quarter..."
http://ir.tesla.com/releasedetail.cfm?releaseid=978031
Oder oxidieren in China
siehe mein Beitrag.
Hier ein allerdings ziemlich langer Artikel, der die ganze Misere mit Tesla und Musk gnadenlos beschreibt. Er enthält eine Unmenge Links, insbesondere einen wo gezeigt wird, dass Fremont alleine schon aus Umweltschutzauflagen in 2018 keinesfalls 500T Autos, sondern nur weniger als die Hälfte produzieren kann.
Tesla Motors Inc (TSLA) Urging Employees To Inflate Numbers Ahead Of Secondary?
http://www.valuewalk.com/2016/09/...tors-inc-tsla-inflate-gaap/?all=1
Docs Reveal: Teslas Production Capacity Limited To Less Than Half Of Its 500,000 Vehicle Target
http://dailykanban.com/2016/09/...ed-less-half-500000-vehicle-target/
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