Du kannst mich gerne Dummschwätzer nennen, ich nehme Dich ja nicht ernst. Zudem solltest Du bei Wikipedia nachschlagen, was 'Fakten''bedeutet. Und nein: es gibt keine gefühlte Wahrheit, die man 'Fakten' nennen sollte.
Nachdem Du Dir wieder den Frust von der Seele geschrieben hast, mal einige Fakten: Links und Quellen zu posten, das war schon die Schwäche von fränki1 - und Du kannst es einfach nicht.
Fakt: Paris plant den Diesel aus der City zu verbannen, und anscheinend, siehe Link von Botter, wäre es auch in Düsseldorf bereits jetzt rechtlich möglich, Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge auszusprechen.
""Richtungsweisend für die gesamte weitere Rechtsprechung" - Die rechtlichen Instrumentarien für ein solches Fahrverbot sind nach Auffassung des Gerichts bereits jetzt vorhanden."
Fakt: nix dergleichen habe ich jemals 'versucht' - nur vertrete ich eben die Meinung, dass das den erfolg von Tesla nicht behindern wird. Weil eben in silicon Valley sehr viel Investorenkapital verfügbar ist, und weil die Richtung stimmt - und, was für viele ja sehr wichtig ist, weil die Vision stimmig ist. E-Mobilität als automobile Revolution.
"Ebenso wie du die Tasache das die Bilanz von Tesla ausweist, das die Verkaufserlöse von Tesla nicht die Kosten für Produktion, Verrtieb und Verwaltung decken, in Frage zu stellen versuchst"
Schön, dass Du Wikipedia lesen kannst. Ein Fortschritt. Stell einfach beim nächsten mal,den Link mit rein, damit man nicht suchen muss. ;-)
Fakt: Hier wurde ja erwähnt, dass E-Motoren und Fahrzeuge bereits vor den Autos Verbrennungsmotor am Markt waren. Und daher sei der Kutscher - Auto Vergleich falsch, weil sich ja Diesel und Benzin durchgesetzt hätten? Und weil die Akkus nicht gut genug waren?
Nun: wenn das hat den Kutschern aber wenig geholfen. Ihre Investition in Pferde dürfte sich nicht rentiert haben. Ihre Pferdefuhrwerke wurden aus den Städten verbannt. Nicht, weil Diesel oder E-Motoren besser gewesen wären - diese Frage wurde damals aus verschiedenen Richtungen betrachtet. Sondern weil Pferdewagen Dreck produziert haben, und die Menschen krank machten. Und dieser musste weg, nebst Pferden.
Autos produzierten aus damaliger Sicht keinen Dreck, und boten eine Alternative. Das Todesurteil für die Kutscher-Innung. Das ist Fakt. Pferde hatten danach dort ihre Daseinsberechtigung, wo Autos noch nicht hinkamen - in Gegenden ohne Benzin/Diesel Versorgung, und in Nischen, wo eben Autos nicht genutzt werden konnten - überall sonst wurden Pferde verdrängt.
Fakt ist aber auch, dass man heute genauer hinsieht, und deswegen stehen Diesel und Benzin am Pranger: weil sie Dreck in die Luft pusten, und weil sie Lärm machen, und dadurch Menschen krank machen. Und es gibt eine Alternative, und die heißt E-Motor nebst regenerativer Energie. Und deswegen muss Diesel raus aus den Städten. Das ist die eigentliche Analogie.
Es ist eine Laune der Entwicklung, dass der bereits vorher verfügbare E-Antrieb nun Benzin und Diesel nebst Verbrennungsmotoren ablösen wird. In der Evolution nennt man das eine Sackgasse - was jedem klar ist, der weiß, dass billiges Öl nicht unbegrenzt verfügbar ist, UND - wichtiger - dass wenn man alle fossilen Brennstoffe tatsächlich 'verbrennen' würde, das Klima der Erde massiv und nachhaltig gestört würde.
Dass Verbrennung aus Sicht der Energiegewinnung dann auch noch einen katastrophalen Wirkungsgrad besitzt, ist dann schon fast nebensächlich.
Fakt ist auch, dass Tesla das Model S mit einer sehr guten marge verkauft. Fakt ist, dass Tesla auch nach zehn Jahren ein wachsendes Unternehmen ist, und daher in wachstum investieren muss. Fakt ist, dass Tesla einen komplett anderen ansatz fährt, als dir Dinos (Powerwall, Supercharger, Gigafactory, bald SolarCity) - und dass das für Tesla ein komplettes Ökosystem ergeben könnte, das ihre ganzen Bedürfnisse hinsichtlich Energiebedarf und Mobilität auf ökologisch halbwegs neutrale Art abdecken kann.
Und: Fakt ist auch, dass Tesla den dinos mindestens fünf Jahre voraus ist, und dass diese kein (!) Konzept besitzen, noch eines zu besitzen beabsichtigen - sie halten sich an ihrem Modell 'Auto-only' fest - und hoffen darauf, dass der Staat (oder jemand anderes) ihnen schon die Infrastruktur hinstellen wird.
Ja, Fakt ist auch, dass Tesla eine riskante Geldanlage ist. Was hier jeder Tesla-Fan immerzu betont. Aber eben nicht so riskant, wie die ganzen Short-Enthusiasten in ihrem Eifer in die Welt quäken.
Es gibt ganz andere Beispiele, und wer genau hinsieht, wird die eine oder andere Ähnlichkeit in dem Ansatz von Tesla wiederfinden:
Amazon ist mit dem reinvestieren von Gewinnen sehr weit gekommen. Microsoft hat durch den Standard 'Windows' lange Zeit den Markt für Computer dominiert, und musste sich dann durch das mobile Internet geschlagen geben - der Desktop Markt gehört ihnen. Und Apple hat mit dem Ansatz vorhandene Technologien weiterzuentwickeln und neu miteinander zu verbinden, sowie einer Trennung von Entwicklung und Produktion in Asien (nur dort konnten hohe Stückzahlen in kürzester Zeit in qualitativ excellenter Qualität produziert werden) den Markt für mobile Kommunikation revolutioniert. Und wird das auch in den nächsten Jahren weiter tun, weil sie ein extrem starkes Ökosystem geschaffen haben.
Ich meine: Tesla ist dabei mit seinem konzept eben so ein Ökosystem für die Mobilität des 21. Jahhrhunderts zu bauen.
Ob sie das schaffen? Mal sehen. Wenn sie es schaffen? Dann werden wir in 20 Jahren bezüglich Mobilität im Nahverkehr eine andere Welt haben. Mit einem enormen Umsatzpotential, und einer entsprechend hohen Marktkapitalisierung.
Und es zeichnet sich durch die Ankündigungen der Dinos ab, dass der Schwenk weg von Fossil (auch deswegen dinos) und hin zu regenerativer E-Mobilität gelingen kann.
Welche Rolle Tesla dann zukommen wird, muss man sehen. Alles ist möglich.
@Orakel188: Wenn Du nun genau den Text liest, wirst Du vielleicht erkennen, dass hier keiner 'verblendet' ist, noch ein 'Jünger', dass ich meine Kommentare sachlich begründe, und dass ich keineswegs leichtfertig hohe Summen auf Tesla setze - sondern mir der Risiken und Chancen bewusst bin.
Was man von einigen Shorties hier aber durchaus behaupten könnte, deren Prinzip eher darin zu bestehen scheint, dass sie wild auf den Untergang wetten, und dann beten, dass das Schicksal ihnen diesen Wunsch erfüllen möge. Halt Zocken pur.
Letztes Wort zu den Bilanzen: solange die Story stimmt, wird Tesla keine Probleme haben sich zu finanzieren, und mein worst case Szenario habe ich bereits mehrfach genannt: geht das wider erwarten irgendwann mal nicht mehr, wird Tesla geschluckt - ob nun Apple (die zweifellos den höchsten Preis bieten könnten), Microsoft, Google, Tata (die ja schon in UK investiert haben, und auch an dem US Markt interessiert sein könnten) oder einer der klassischen Autohersteller zugreifen würde, ist müßig.
Aber wenn schon klassische Unternehmen sich untereinander aufgekauft haben, dürfte es sehr unwahrscheinlich sein, dass man Tesla, die gerade Geschichte schreiben, durch einen Bieterboykott Pleite gehen lässt.
Soviel zu 'Fakten'.