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Die Frage ist, ob Tesla mit dem neuen Türenhersteller besser fährt. Das Risiko ist nicht ohne ...
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"Ja, eben. Wenn das doch eine Kleinigkeit ist, braucht doch nicht geklagt zu werden, damit will man doch nur die Verantwortung wegschieben und die zukünftige Argumentation begünstigen, um Prognosen massiv zu kürzen"
Sehe ich auch so. Die Geschichte hat sich ja letzten Sommer zugetragen. Wieso kommt die jetzt kurz vor den Q-Zahlen aufs Tapet?
Grundsätzlich waren die Falcon-Wings eine der irren Ideen von Musk. Sehr Prestigeträchtig, aber eben unsinnig komplex und von zweifelhaftem Nutzen. Musk selbst hat ja den MX als "overengineered" bezeichnet. Das hat sich gerächt, und wird sich wohl auch weiterhin rächen.
kann jeder Junganwalt die Schadenersatzklage wegen Verzug gegen den Zulieferer abschmettern:
„Die größten Herausforderungen waren die Sitze in der zweiten Reihe. Sie sind zwar fantastische Sitze, allerdings ist es sehr kompliziert, sie richtig hinzubekommen. Die Falcon-Wing-Türen waren wahrscheinlich nicht das kritischste Teil“, so der CEO.
"Also bleibt Tesla fahren dann eine Prestigesache... der Massenmarkt kauft dann weiterhin keine Tesla;( "
Das sehe ich auch so. Sogar nichtmal hauptsächlich wegen des billigen Öls. Das kann sich in ein, zwei Jahren schnell ändern. Musk wird das Model 3 zwar Ende März mit großem Brimborium vorstellen, aber niemals wird es Ende 2017 ausgeliefert werden. Da können wir ein bis zwei Jahre drauflegen. Todsicher baut Musk wieder irgendwelchen Firlefanz in das Ding ein, das die Produktion verzögern wird. Der kann das nicht lassen; er muss seinen Genie-Ruf aufrecht erhalten.
Nehmen wir z.B. seinen Ehrgeiz, die Falcon auf einer schwankenden Mini-Plattform im Meer zu landen. Ich habe verstanden, dass es zukünftig Situationen gegen kann, wo die Flugbahn so ist, dass man nirgendwo an Land landen kann. Einverstanden. Nur ist das im Moment eben nicht das Hauptproblem. Zuerst sollte man mal pragmatisch versuchen, das Ding unter optimalen Bedingungen zuverlässig an Land zu landen. Aber das ist ihm zu langweilig. Man stelle sich mal vor, die Gebrüder Wright hätten damals versucht, ihre ersten Flüge auf einem Flugzeugträger zu landen.
... mehren sich die Stimmen, dass Tesla eben nicht primär eine Tech-Firma, sondern ein Automobilhersteller ist. Und das ein sehr viel schwierigeres und vor allem Kapitalintensiveres Geschäft ist. Siehe z.B. die zwei Artikel unten.
Ich glaube nicht mal, dass Tesla bzgl. IT nennenswerte Vorteile hat, außer den wagemutigen OTA-Updates. Die sind natürlich ein Vorteil gegenüber allen klassischen Herstellern - jedenfalls solange nichts dabei schief geht.
Jedenfalls erscheinen mir die aktuellen Kursziele $180 bis $450 absurd. Selbst das untere traue ich der Aktie im Laufe dieses Jahres nicht zu.
Why it's crazy to expect Tesla to grow like a tech stock
http://www.businessinsider.de/...ke-a-tech-stock-2016-1?r=US&IR=T
Tesla Motors Inc (TSLA) Invests Big Bucks for Slow, Solid Growth: Report
http://learnbonds.com/126299/...g-bucks-for-slow-solid-growth-report/
Interessanter Artikel in der aktuellen Printausgabe von DER SPIEGEL Nr. 4/2016
Auszug:
Bei selbstfahrenden Autos entscheidet der Rechner über Leben und Tod. Darf er notfalls auch Insassen opfern? Über die Abgründe einer neuen Maschinenethik.
Eines Tages wird es geschehen, so oder ähnlich: Ein selbstfahrendes Auto saust übers Land, der Computer lenkt. Der Fahrer hat es gemütlich, er liest Zeitung. Da hüpfen drei Kinder auf die Straße, links und rechts stehen Bäume.
In diesem Augenblick muss der Computer entscheiden. Wird er das Richtige tun? Drei Menschenleben hängen davon ab.
Nein, vier.
Der Computer könnte ja auch zu dem Schluß kommen, es sei unter diesen Umständen am besten, den Fahrer zu opfern. Dann setzt er den Wagen an den Baum.
Und warum auch nicht? Sollen lieber drei Kinder sterben?
All das muss in der Software festgelegt sein.
Soll man den Autos erlauben, mit der Rücksichtslosigkeit einer Kampfmaschine stets das Überleben der Insassen zu retten? Auch wenn dafür drei Kinder umkommen?
Die Alternative ist auch nicht verlockend: ein Wagen, der den Fahrer killt, sobald es ihm angemessen dünkt. Wer würde so ein Gefährt kaufen?
Na das klingt reichlich albern von dem Zulieferer: "Die Darstellung in einigen Medienberichten, dass Hoerbiger für das Design der Türen des Tesla Model X verantwortlich gewesen sei, trifft nicht zu. "Hoerbiger war von Anfang an lediglich mit der Entwicklung und Produktion hydraulischer Türantriebe beauftragt", heißt es beim Zulieferer weiter. Zu keinem Zeitpunkt war Hoerbiger für die Entwicklung von Elektronik und Software zur Steuerung des symmetrischen Bewegungsablaufs sowie zur Vermeidung von Überhitzung verantwortlich."
Die waren also der Meinung, sie bauen irgendwie irgendeine Hydraulik, die gerne überhitzen darf und die Türen nicht gleichmäßig bewegt.
Zulieferer Hoerbiger wehrt sich gegen Vorwürfe
http://www.automobilwoche.de/article/20160125/...orwurfe#.VqZGEo-cFEY
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