muss schon sagen hier gehts ab^^ dann werd ich mal auch was dazu sagen.
Zum Thema Facebook Umfrage (Paar Seiten vorher):
Hatte letzte Woche auf einem Geburtstag auch interessante Gespräche über Tesla und allgemein Elektroautos. Waren auch ein Elektrotechniker und ein Elektroinstallateur dabei.
Und wie schon in dem Facebook Beitrag bekannt, viele Halbwahrheiten und Unwissenheit stand im Raum. Man hat zwar schon was von Tesla gehört, aber wirklich plausible infos hatte keiner der Herren. Erst als ich auf meinem Smartphone mal das bestehende Supercharger Netzt zeigte gab es große Augen. Und das Tesla die Supercharger mit 120KW versorgt, wurde mir erst geglaubt als ich den Wikipedia Artikel vorlaß.
Es ist schlicht weg der gemeinen Bevölkerung nicht bekannt wie weit man schon aktuell ist. Nichts desto trotz ist ein Tesla für einen normalen mittelständler einfach zu teuer.
Zum Thema Wasserstoff:
Dazu ein tolles Video von Horst Lüning, einem der bekanntesten Tesla besitzter, bekannt durch seine Whiskyverkostungen.
Ehemaliger Raumfahrt Ingenieur (Physikalisch hat er also Ahnung)
https://www.youtube.com/watch?v=oohoOirS2PoDazu kurz von meiner Seite ein Komentar...Brennstoffzelle, Wasserstoff hiphip Hurra, netter Wirkunggrad, aber eine Wasserstofftankstelle die lange Leitungen nutz bzw Tanks die mit >500 Bar betankt sind machen einfach keinen sinn. Tanks die nach einer Woche 30% oder mehr inhalt entweichen lassen sind nutzlos.
Da der Wasserstoff H2 das kleines Atom ist, diffundiert (wandert) er durch alle Materialen hindurch, es gibt keine Tanks oder Leitungen die Dicht sind. Das ist da Haupt K.O. kriterium gegen Wasserstoff.
Zum Thema Stromnetz:
Mittelfristig werden (2-5Jahre) mit Elektoautos wohl die jenigen angesprochen mit Lademöglichkeiten zuhause.
Für mich ist es kein Problem, da eine 32 Amper Starkstormsteckdose in der Grage vorhanden ist. Und jeder Ländliche Haushalt min eine 16Amper Stockdose bietet...mit 16A könnnte man gut 6kW/h Laden ca 8 dann sind 50KW/h im Auto mit 32A geht es dementsprchend doppelt so schnell. Und das ist auch vollkommen ausreichend.
Warum?, weil eine Lithium Ionen Batterie vom flachen Laden profitert...derzeit haben moderne Batterien eine Zyklenhaltbarkeit von 1000, Sprich ich kann 1000mal von 0 auf 100% Laden was bei einem Tesla schlecht gerechnet 350.000 Kilometer sind. Wenn ich jetzt aber flach lade, sprich immer dann lade wenn es mir möglich ist. Bei einer Restkapatzität von 60% wieder voll Lade dann verlängert sich die Zyklenhaltbarkeit überproportional. Der Akku hält also viel länger.
Und wie schaut jetzt ein Tag eines Durchschnittdeutschen aus. Wenn er weit zur Arbeit hat sind es 35Km einfach dann noch den umweg zum Einkaufen, so fährt er 100 Kilometer am Tag. Sobald er daheim ist hängt er das auto wieder ran, länd es 3-8h übernacht und fährt immer mit vollem Tank wieder los.
Es gibt also keinen leeren Tank mehr, fahr ich mal weiter muss ich halt das SC netz nutzen.
Es muss aber jeder für sich selber entscheiden ob es für ihn geht...ich kenn wenige bis keine die am Tag 500 Km fahren. Für diese Menschen macht es aktuell noch keinen Sinn, aber für 90% der Bevölkerung sehr wohl.
Selbst wenn ich am Tag 150 Kilometer fahren muss, mit einer reichweite von 300-400kilometer ist alles abgedeckt. Mehr ist absulut nicht notwendig und momentan kann das halt nur Tesla liefern.
Wenn man nun weiter denkt, was machen die Großstädler, ich kenn mich mit der Parkplatzsituation nicht so gut aus in der Stadt. Hat so ein fetter Plattenbau mit 1000 Haushalten für jeden einen Stellplatz? oder müssen die Bewohner auf einem Entfernten für Sie reservierten platz Parken, oder gibt es eine Tiefgarage?
Hier die großen Parkplätze mit Ladesäulen ausstatten wenn es der Stadt gehört, Stadtaufgabe, gehört es dem Vermieter des Plattenbaus müsste er dafür sorgen. Ob es Stromtechnisch möglich wäre 500 Parkplätze mit 5kw/h zu versorgen kann ich nicht sagen.
Was ich damit sagen möchte, man muss sein Auto nicht innerhalb von 5 Minuten voll Laden, weil mein Auto immer voll ist. Es muss nur eine Möglichkeit gefunden werden das Auto über 8 stunden zu laden.
Bzw sind hier auch Firmen gefragt, ihre eigenen Parkhäuser oder Frimenparkplätze dementsprechend auszustatten, da hier schon genügen Stromanschlüsse für Firmen vorhanden sind.
Induktionsspulen halte ich für nicht sinnvoll, (kenn micht nich so aus damit). Können diese Auto auch normal geladen werden?
Jetzt zu meinem Problem was ich für schwierig halte.
Meins Wissens wurde vor Jahren der Tpy2 Stecker in Europa als Standart festgelegt.
Im Januar 2013 von der EU, entwickelt von der Firma Mennekes.
Sowie der Stecker CHAdeMO aus Japan.
Ich bin mir jetzt nicht sicher was Tesla nutzt bin aber der Meinung dass das Typ2 sein muss.
In einer abgewandelten Form, ausgelegt für die SC Nutzung.
Ich habe keinen schimmer was der Nissan leaf Nutzt, was die Japaner verbauen, was BMW beim I3 verbaut hat VW etc...
Normal sollten aber im Europäschen raum nur die Typ2 Stecker zugelassen sein.
Wenn das gegeben ist schauts gar nicht schlecht aus.
Die Frage ist nur, halten bei diesen Auto und auch bei den zukünfigen Autos die Stecker so höhe Leistung wie beim Tesla aus?.
Ich nehme hier bezug auf den Artikel "BMW und Daimler bald Pleite wegen Tesla" ( oder so ähnlich)
Gehen wir mal davon aus, das Modell 3 kommt Ende 2017 raus, 2018 läuft alles auf hochtouren, mit bisschen ausstattung kostet es 40.000€ hat 450km Reichweite.
Angenommen 1-2 Jahre später schaft es Audi, BMW, VW, Daimler auch so ein auto Auf den Markt zu bringen.
Für was würde ich mich entscheiden?, Tesle bereits 2 jahre auf dem Markt, bekomm gute gebrauchte für 30.000€ Die neuen von deutschen fängen aber erst bei 50.000 An. Es gibt kein bestehendes Stromnetz auf der Autobahn, ich brauch 20 verschiede Karten bei 20 verschieden Ladenstromautomaten, ein wirrwar, es gibt keine schnell Lader, und wenn doch zahle ich so hoche Stromkosten, weil es bei den deutschen eben nicht um sonst ist mit tanken.
Selbst Tesla ist bei Model 3 umgestiegen und verlangt nun 0,15€ KW/h, für alle Model 3 aber immer noch um eingies billiger als bei den deutschen Herstellern.
Alles natürlich annahmen, aber ich sehe die Deutsche Autoindustrie momentan weit, ganz weit im Abseits. Akkutechnisch, entwicklungstechnisch, Forschungstechnisch, aber ganz weit im bereich Netzausbau. Hier hat Tesla aber sowas von die Nase vorn, kein deutscher Hersteller hat die Vision und weitsicht aus eigener Kraft hier was aufzubauen. Tesla hat das gemacht und genau hier wird Tesla an uns vorbei ziehen. (Wenn die keinen Bockmisst mit ihren Autos bauen)
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die deutschen es schaffen in dieser Zeit so ein Ladenetzt für Langstrecken aufzubauen. Autotechnisch denke ich ist viel Knowhow vorhanden, aber ob wir in 20-30 Jahren wirklich noch das Automobilland der Welt sind bezweifle ich sehr stark.
Was wir brauchen ist ein Standartstecker ( bereits Vorhanden) un auch nur dieser darf in der EU verkauft werden. Einheitliche anbieter, sowie Schnelllade systeme auf der Autobahn.
Und da sich mit Sicherheit kein Freiwilliger finden lässt der das in die Hand nehmen will und nicht Tesla heist, ist das aus meiner Sicht Staatsaufgabe.
Wir brauchen eine Politik die das Netz bereit stellt, und diese Netzt gehört genauso wie die (Bahn, Post, und Stromanbieter)(anders thema) alles verstaatlicht mit Preisen +-0 bzw mini schwarzes Plus.
Und wenn die Regenerativen Energien nachziehen auch für lau.
Aber da hier in deutschland soviele gegenstimmen da sind, wirds wohl an Tesla hängen, und wie schon eingangs erwähnt, wenns Tesla nicht verkackt und keine misstautosbaut mit großen negativ schlagzeilen, setzten die ihren Siegszug fort.
Die Elektromobiliät wird nicht in Deutschland entschieden da müssen wir uns im klaren sein.