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USA: Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist der Preisauftrieb auf Erzeugerebene zu Beginn des Jahres höher als erwartet ausgefallen. Im Januar stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Waren verlangen, um 2,9 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte waren im Schnitt nur von einem Plus von 2,6 Prozent ausgegangen. Im Dezember und im November hatte die Rate noch jeweils bei 3,0 Prozent gelegen.

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Die New Yorker Freiheitsstatue. New York ist die Börsenmetropole der Vereinigten Staaten.
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Die Kernrate fiel deutlich höher aus als erwartet. Sie stieg von 3,3 Prozent im Vormonat auf 3,6 Prozent. Bei der Kernrate werden schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel ausgeklammert. Volkswirte hatten hier einen Rückgang auf 3,0 Prozent erwartet.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Januar um 0,5 Prozent. Am Markt war lediglich ein Anstieg um 0,3 Prozent erwartet worden. Die Kernverbraucherpreise legten im Monatsvergleich um 0,3 Prozent und damit wie erwartet zu.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Zuletzt wurde für Januar eine Inflationsrate von 2,4 Prozent gemeldet. Die Preisentwicklung steht besonders im Fokus an den Finanzmärkten. Bei der jüngsten Zinsentscheidung hatte die Fed den Leitzins Ende Januar unverändert belassen./jkr/jsl/he


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