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"das schert keinen. jedenfalls noch nicht. es geht um die frage, ob die hype weiter trägt"
Ja. 100% einverstanden. Bei der TSLA geht es um nichts als die permanent aufgefrischte Geschichte (Neudeutsch seltsamerweise Narrative genannt) von sagenhaften Erfolgen in der Zukunft und einem begnadeten CEO.
Geschäftszahlen, Gewinn, Cash-Burn, eingelöste Versprechen und der ganze Bockmist interessiert niemanden.
Das ist schon mehr als irre. Diese hohle Geschichte wird aber bisher von einer Mehrheit der Investoren immer noch akzeptiert. Ich nehme mal an, die sind alle nicht ganz blöd, sondern spielen einfach das Spiel "immer höhere Kurse" bar jeder Vernunft. Das ist ähnlich wie Mikado oder besser das Bauklötzchenspiel Jenga. Wenn einer zuckt, bricht das Gebäude zusammen, und er hat es verloren. Also versucht jeder, nicht zu zucken.
Im Unterschied zu diesen Spielen haben dann aber auch noch ein paar andere die Chance, halbwegs aus dem Drama raus zu kommen, indem sie innerhalb von Millisekunden verkaufen während das Gebäude einstürzt, noch bevor der oberste Jenga-Stein am Boden ankommt.
Mit Sicherheit wird keiner von den Foristen hier bei jenen sein. Tut mir leid. Pech.
Ich denke, dass so was von dieser Art der TSLA passieren wird. Sagen wir mal nach schöner Analysten-Art mit 75% Wahrscheinlichkeit. Klingt doch vernünftig, oder? Ich könnte natürlich auch aus genau so wenig Gründen 90% oder 70% oder 50% oder 20% sagen. Klar ist jedenfalls, dass diese Analysten-Idioten nicht die geringste Ahnung von Wahrscheinlichkeitsrechnung haben. Wie auch? Bestenfalls haben sie einen Bachelor in BWL, oder so wie Musk einen Bachelor in Physik.
Also pusten sie - genau so wie Musk - irgendwelche frei erfundene Zahlen und Prognosen in die Luft. Das ist ein toller Job. Erstaunlicherweise bekommt man dafür wohl Geld. So was hätte ich auch mal gerne gehabt. Einfach irgendwas schwätzen, ohne irgendwas liefern zu müssen. Super!
Um das zusammen zu fassen: Was denkt ihr wohl, was passieren wird, wenn morgen Elon Musk so wie gestern sein Vetter Lyndon Rive sich von Tesla zurück zieht, und sich künftig um seine Familie kümmern will? Ich denke, die TSLA wird sich in wenigen Minuten halbieren und vom Börsenhandel ausgesetzt werden. Das ist einfach die grundsächliche Krux des TSLA-Kurs. Dass er an Musk hängt und sonst an gar nichts.
Ich bin völlig baff, welchen Quatsch sich Leute wie du jenseits jeder Physik ausdenken. Und das auch noch schreiben.
Manchmal ist es schon ziemlich erbärmlich was du so schreibst. Du redest über Dinge von denen du keine Ahnung hast und beleidigst andere. Das ist das was mich wirklich an dir stört.
Bissige und ironische Kommentare und exzessive Analysen von Musk-Tweets oder abweichende Meinungen hingegen sind durchaus willkommen.
In der Tat kann man die meisten BEV praktisch ganz ohne Bremsen fahren, wenn man einen hohen Rekuperationsgrad eingestellt hat. Mit wenigen Ausnahmen wie Parkhausrampen oder unvorhergesehenen Situationen.
Beim Tesla leuchten dementsprechend auch die Bremsleuchten auf, wenn man vom Gas geht. Das nutzen eigentlich auch alle mir bekannten BEV-Fahrer so. Das ist also keine leere Theorie.
Auch als Mathematiker könntest du wissen, dass E-Motoren auch als Generatoren und damit Bremsen eingesetzt werden können. Das widerspricht der Physik nicht, sondern wendet sie im Gegenteil an.
"@Werner
Hilfe, Motorbremse eines Verbrenners mit Bremsen über Elektromotor vergleichen und mit Physik dann argumentieren. Oh weh, fail.
Ich schätze, ein Physikalisch kann man mit diesen Elektromotoren besser bremsen als mit den antiquierten, Reibungs-basierten Teile."
==> Und wieso schätzt du das? Hast du irgendeine Idee?
Übrigens war besagte Motorbremse vor vielen Jahrzehnten nicht reibungsbasiert, sondern thermodynamisch. Das ist dir wohl entgangen.
"Ich schätze, wenn man es geschickt bauen würde, würde ein e-Mobil gar keine klassischen Bremsen brauchen."
==> Geil! Das nenne ich mal innovativ! Ich helf dir: Das Gerät bewegt sich nur noch langsam, weil es ja keine Bremse mehr hat. Die autonome AI erkennt zwar innerhalb von Millisekunden, dass da ein Kind auf der Straße ist. Leider hat sie aber keine Bremse, um zu bremsen. Deshalb fährt sie das Kind gaaaanz langsam und mit größter Sorgfalt tot. Immerhin sieht es danach nicht gar so zerfetzt aus wie bisher üblich. Das wäre für die Eltern erträglicher, und aus Tesla-Fan-Sicht könnte man das durchaus Fortschritt nennen.
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jetzt mal im Ernst. Wie kann man denn so einen absurden Satz schreiben: "Ich schätze, wenn man es geschickt bauen würde, würde ein e-Mobil gar keine klassischen Bremsen brauchen."
Irgendeine Idee von dir, wie das wohl gemeint sein könnte?
Ich sags ja nicht gern Werner, aber das man fast keine Bremsen mehr braucht stimmt schlicht und einfach. Die Bremsstärke ist auch recht beachtlich. Hier ist ein Screenshot von einem Tesla der eine Bremsleistung von mind. 60 kw erzeugt. Das ist definitiv eine Menge ... man bekommt das Ding ja auch mit 60kw halbwegs beschleunigt.
en.wikipedia.org/wiki/...ric_energy:_the_motor_as_a_generator
Die normale Bremse ganz auszubauen ist natürlich Quatsch, da die Bremsleistung mit sinkender Geschwindigkeit auch abnimmt. Das will man natürlich nicht, gerade wenn man mal scharf bremsen muss. Laut der dort angegebenen Formel geht die Geschwindigkeit quadratisch in die rekuperierte Leistung ein, was ja in etwa der Bremsleistung entspricht.
en.wikipedia.org/wiki/Regenerative_brake#Regenerative_brakes
Beim Vergleich mit amazon stimme ich Dir zu. Das fand ich auch unpassend, denn ein Vergleich mit Apple wäre doch deutlich angebrachter ;-)
Zu der GF: Was Panasonic dort macht, geschieht in engster Kooperation mit Tesla. Die Pana-Finanzleute wissen genau was die tun und drehen jeden Cent drei mal um, bevor die so etwas machen. Die sehen das als einen riesigen Zukunftsmarkt. Große Teile der Fertigungslinen sind sogar deren eigene Technologien. (zu dem wird dort der M3 produziert werden)
Das ist für mich auch ein enorm wichtiger Indikator, Tesla als "Longy" weiter positiv zu sehen. Ich gehe übrigens nicht davon aus, dass die ohne Teslas Einwilligung die Akkus aus der GF einfach so in alle Welt verkaufen dürfen, wohl aber die aus eigenen Fabriken, wo immer die auch stehen; dann aber ohne Tesla's Beteiligung. Das ist auch bei den Powerwall's so, die man selber schon deutlich länger anbietet und Tesla durchaus auch als Konkurrent sieht.
Was die finanz. Dimensionen anbelangt: Panasonic hat schon in Zeiträumen weniger Jahre mehre Fabriken (Paneltechnologien) gebaut, die jeweils ca. gut 3,5 Mrd. $ Investitionsaufwand hatten!
Nur mal zum Vergleich: Solch eine Fabrik entspricht ungefähr den Kosten des Dir sicher bekannten Versuchsreaitors CERN ! - An so etwas beteiligt sich der jap. Staat Null, also geschieht alles über die eigene Unternehmensfinanzierung. (nur mal so, im Gegensatz zu Samsung, in "enger Kooperation" mit der damaligen (...) Staatspräsidentin)
Ich vertraue da einfach diesem, meinem jap. Brötchengeber (seit über 30 Jahren, ganz andere Produktsegmente).
Als Longie bin ich im gerade auch deshalb im Gegensatz zum Shortie ein vorsichtiger Optimist. ;-)
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