Bis Ende März hat die Gigafactory also eine jährliche Kapazität von 500.000 Fahrzeugen á 60 kWh. Das reicht aktuell ja bis das Model Y produziert wird oder S und X auf 2170 umgestellt werden.
35 GWh war übrigens ursprünglich die Geplante Endausbaustufe die für 2020 geplant war. Tesla liegt in der Gigafactory also vor dem ursprünglichen Plan. Auch mal was nettes.
Dann zerlegen wir das Mal.
35GWh / 60kWh = 583.333 (und nicht 500.000)
Und zwar nur für das Model 3. Die Zellen der GF können für Model S uns X nicht verwendet werden.
Die aktuelle Produktionsrate für das Model 3 liegt meiner Schätzung nach bei 5.000 Einheiten. Aber seien wir mal großzügig und gestehen Tesla 6.000 zu.
Das heißt, man kommt auf eine Jahreskapazität von ca. 6.000 [Model 3 / Woche] x 50 [Wochen] = 300.000 Model 3.
300.000 x 60kWh = 18GWh
Die Kapazität der GF liegt bei 35GWh. Bleiben 17GWh (oder 49% der Kapazität) für PowerWalls.
Die PowerWall 2 hat eine Kapazität von 14kWh. Somit können rd. 1,2 Mio PowerWalls bestückt werden. Tesla verkauft eine Powerwall für USD 6.700.
USD 6.700 x 1,2 Mio. = USD 8,1 Mrd. p.a. oder 2 Mrd. im Quartal.
Im 4. Quartal hat Tesla einen Umsatz mit Energieprodukten i.H.v. USD 371 Mio. gemacht (inkl. Solar business).
Jetzt können die GF Zellen theoretisch auch in den Großspeichern verwendet werden, aber bisher hat man sich hierfür des Spot Marktes bedient.
Wenn ich jetzt alle obigen Punkte zusammenfasse, komme ich zu dem Ergebnis, dass die GigaFactory nicht annähernd ausgelastet ist. Was sich auch mit der Tatsache decken würden, dass Panasonic hier einen Verlust im vergangenen Jahr eingefahren hat. Selbst wenn Tesla das Model 3 durchgehend mit 6k pro Woche herstellt, werden nur 18GWh benötigt (und das bei ausschliesslicher Produktion der long range Variante). So witd das nichts mit dem Gewinn.
Ergebnis: $TSLA ist strukturell $TSLAQ