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Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer


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Kautschuk:

Das könnt ihr machen

 
29.12.18 11:31
wie ihr wollt. Entweder kaufe ich mir den Nexo oder wenn ich es mir leisten kann den Mercedes F-Cell. Damit kann ich alles bereisen was ich möchte, passt für mich perfekt.
Meine Frau einen E Smart und wir sind vollkommen Happy. Außerdem schaffen wir in Deutschland ja gerade alles ab, da sollte die ganze Energie unsere Chemiewerke doch zur Verfügung stehen für Wasserstoff. (ein bisschen Ironie) Shell baut in Wesseling zumindest schon Mal die größte Elektrolyse und das Ruhrgebiet braucht Arbeitsplätze, sonst wird das ein soziales Pulverfass. Vielleicht auch ein Punkt für die Politik an H2 festzuhalten. Erzeugung, Transport und Tankstellen schaffen Arbeitsplätze
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Kautschuk:

Oder hier

 
29.12.18 11:34
www.gp-joule.com/news/...tteilung-modellprojekt-h2-mobility/)
Antworten
Otternase:

PS: Wenn also Daimler die Brennstoffzelle ...

2
29.12.18 11:38
... für private Mobilität als DIE LÖSUNG propagiert (wer genau hinsieht, der erkennt, dass sie das selber nicht glauben), der fällt auf eine Nebelkerze herein - die den Zweck hat Verwirrung zu stiften, und nötige Schritte weiter zu verzögern.

Daimler erklärt zudem nicht, dass mit dem aktuellen Strommix die Brennstoffzelle einen umwelttechnisch katastrophalen Wirkungsgrad besitzt.

Was sie also machen ist positiv ausgedrückt 'vaporware-getriebenes Marketing' und negativ ausgedrückt 'Propaganda' - beides dient dem Zweck die Entwicklung in Richtung E-Mobilität zu behindern.  Das ist wie die Möhre, die man einem Gaul vorhält: er soll laufen, die Möhre kriegt er aber nie.

Wie erkläre ich Die das bildlich: Wenn ein Schiff gerade voll Wasser läuft, ist es nicht sinnvoll ein Feuer an Deck mit zusätzlich aus dem Meer gepumptem Wasser löschen zu wollen. Das Schiff sinkt am Ende nur schneller.

Und private Mobilität mit 3x so viel dreckig produziertem Strom sauber zu kriegen, das ist definitiv keine schlaue Strategie.

Wenn irgendwann in den nächsten Jahrzehnten regenerativ gewonnene Energie im Überfluss verfügbar ist, werden die Karten neu gemischt. Bis dahin gibt es dann möglicherweise auch technische Lösungen für die derzeitigen Probleme.

Ich vermute, dass bis dahin auch auf der Akkuspeicher Seite ganz andere Größenordnungen Realität sein werden - und dass die Brennstoffzelle auch dann nur dort sinnvoll sein wird, wo eine zentrale Produktion/Lagerung möglich, und ein Einsatz fernab von Ladestationen nörig ist.

Also in der Schifffahrt. Ob das auch für LKW Ferntransporte sinnvoll ist, wird davon abhängen wie schnell diese geladen werden können, und welcher Aufwand an den Ladestationen nötig wäre.

Wartezeit ist angesichts Pflicht Ruhepausen m.E. kein Problem, und zumindest Tesla (und andere) gehen davon aus, dass das Thema Ladestationen in den Griff zu kriegen ist. Wir werden erleben, wie realistisch das ist.

Nicht erleben werden wir m.E. die flächendeckende Versorgung mit Wasserstoff für die private Mobilität - weil Tankstellen an sich keine Zukunft mehr haben, weil Raum für Tankstellen in den Citys zu kostspielig ist, und weil eben keiner mehr zur Tankstelle wird fahren wollen, wenn er vor der Haustür, im Shoppingcenter oder zu Hause innerr Garage sein Auto laden kann.

Na, und dass Brennstoffzellen Autos ein Schnäppchen sind, oder werden können, das scheint mir eher schwer zu sein - massentauglich ist die Technologie eher nicht.
Antworten
Otternase:

@Kautschuk Du kannst Dir auch ein Pferd kaufen

2
29.12.18 11:40
... aber das wäre genauso wenig 'praktisch' wie ein Auto mit einem Brennstoffzellenantrieb.

Und Du solltest Dir nicht vormachen, dass Du damit eine umweltfreundliche Lösung für Deinen Mobilitätsanspruch gefunden hättest. Stand heute würdest Du aus Umweltsicht genauso effektiv sein wie Benziner und Diesel.

Weil der Gesamtwirkungsgrad eben katastrophal ist.
Antworten
Otternase:

PS: Zweifellos ...

2
29.12.18 11:42
... ein Argument, aber wenn wir in Deutschland dadurch jedes Jahr seinen solchen Sommer haben, wird Dir das vielleicht auch nicht gefallen.

"Erzeugung, Transport und Tankstellen schaffen Arbeitsplätze"

Was auf Pferdewagen und Kutschen ebenfalls zutraf. Und dennoch ...
Antworten
Kautschuk:

Wenn du was über

 
29.12.18 14:42
Wirkungsgrad lernen willst, dann schau das Video youtu.be/8JTyWgQpWxI
Antworten
Kautschuk:

Es macht doch einfach

 
29.12.18 14:55
keinen Sinn, der CO2 Ausstoß bei der Batterie Produktion und die Autos sollen immer leichter werden und ihr fährt 1 t Batterie durch die Gegend. Wollt ihr größere Reichweiten sogar 2 Tonnen.  
Antworten
Otternase:

Nein ... es macht keinen Sinn ...

 
29.12.18 17:41
3x so viel Energie wie nötig für die Fortbewegung zu vergeuden, und eine Technologie einzusetzen, die das erfordert.

That's it.
Antworten
Kautschuk:

Also für Schiffe ist die Wasserstoff idee

 
29.12.18 18:14
schon mal gar nicht zu gebrauchen, da Schiffe das Gewicht gut verteilen müssen und daher gefüllte Tanks benötigen. Eventuell könnte man mit dem Marotherm gesättigten Wasserstoff fahren.

In Grossstädten wie Hamburg zum Beispiel bekommst du meistens in der eigenen Straße nicht einmal einen Parkplatz geschweige denn kannst du über Nacht dein Auto laden.

Ein Elektromeister habe ich mal gefragt, ob es überhaupt möglich ist wenn um 17 Uhr alle von der Arbeit kommen und bei uns in der Siedlung ca 100 Eigenheime sagen wir mal 40 Autos angeschlossen werden, ob das Netzt dafür ausgelegt ist. Er sagt keine Chance, dass geht nicht.

Ich habe heute mal den ganzen Tag gegoogelt und irgendwie kommt man nicht weiter, es gibt soviel Aussagen für und wieder für beide Varianten. Meine Frau meinte am besten wäre es, Karre stehen lassen und Fahrrad fahren. Oder wie die Chinesen unzählige Elektoroller, das wäre sicher vernünftig. Aber das schöne ist wir werden es erleben in 5 Jahren wissen wir mehr.
Antworten
ubsb55:

Kautschuk

 
29.12.18 18:31
Sehr gutes Video. Zeigt die Wirklichkeit und nicht irgendwelche Träumereien.
Antworten
Otternase:

Ui, ui, ui ...

 
29.12.18 18:36

Diese Aussage solltest Du noch einmal durchdenken. ;-)

"schon mal gar nicht zu gebrauchen, da Schiffe das Gewicht gut verteilen müssen und daher gefüllte Tanks benötigen."

Aber ich vermute mal, dass ich gleich lese, dass du Schiffsbauer bist, also ein echter Experte? ;-)

Ich klicke Dich mal aus, soviel Unwissenheit tut weh.
Antworten
Kautschuk:

Du bist doch eine Pfeife ich dachte man

 
29.12.18 18:50
Könnte mit Dir vernünftig diskutieren. Dann erkundige dich doch mal bevor du kritisierst. Es ist für Schiffe ( ich rede jetzt nicht von Booten oder Fähren) nicht sinnvoll Gasflaschen an Board zu nehmen, da große Schiffe austariert werden müssen aber du kannst ja eine 2000 t Batterie einbauen, das sollte auch gehen :-)))
Antworten
Kautschuk:

Ubsb55 wird in dem Video

 
29.12.18 19:09
nicht darüber gesprochen das Gasflaschen nicht geeignet sind? Ich find im Moment den Artikel nicht Google aber noch mal weiter
Antworten
Stefannieder:

Automobilindustrie

4
29.12.18 20:01
Ein wirklich lesenswerter Artikel im Manager Magazin über die Zukunft der Automobilindustrie.

"Markenprofile werden in Zukunft nicht mehr durch klassische Ingenieurskunst definiert. Vorbei die Zeit, als die Anzahl der Zylinder wichtig war: Heute entscheiden Softwareeinstellungen, wie sportlich, ruhig oder agil ein Motor ist."
Genau darin liegt einer der großen Vorteile von Tesla, da die Software von einem Anbieter - nämlich Tesla selbst - kommt, dadurch kann man auch Softwareupdates over the air durchführen was bei klassischen Autobauern im Jahr 2019 noch immer kein Standard sein wird.

"Wenn der Markenwert aus dem Motor kommt, gibt es ein Problem, sobald Autos keine Motoren im klassischen Sinn mehr haben."
Das nächste Problem und wieder eine riesen Chance für neue Firmen wie Tesla.

"Wer immer noch glaubt, dass Elektroautos Nischenmodelle bleiben, die sich nur mithilfe von Subventionen verkaufen lassen, macht einen großen Fehler."
Und jedes Elektroauto auf der Straße macht kostenlose Werbung für eben diese.

"Jeder Teslafahrer kann stundenlang über das einzigartige Erlebnis sprechen, die Markenloyalität ist atemberaubend."
Nana, aber auch VW Fahrer sprechen über ihre Autos, allerdings geht's da eher um die Skandale oder ob man mit dem Schmutzkübel noch in die nächste Stadt fahren darf.

"Und was die wenigsten in Europa sehen: Tesla ist nicht allein. Wer heute in eine Mall in Shanghai oder Guangzhou geht, sieht nicht nur eine Tesla Galerie, sondern auch Showrooms von einem halben Dutzend innovativer chinesischer Elektroautomarken, die nicht nur Modelle für irgendwann nach 2020 ankündigen, sondern diese heute schon verkaufen."
Die alten großen etablierten Hersteller werden umzingelt und langsam von der Konkurrenz abgelöst.

"Die Wertschöpfung eines Auto bestimmen heute nicht mehr das Design und der Motor, sondern das Design und die Daten: Digitale User-Interfaces, Algorithmen, Expertise in Programmierung, persönliche Kundenansprache durch datenbasiertes CRM, Machine Learning und digitales Marketing - kurz: das gesamte digitale Erlebnis. In der Automobilbranche verschiebt sich der Schwerpunkt von der Hardware zur Software."
Genau das haben auch die meisten Konsumenten noch nicht erkannt, da kommt of das Argument: ach sowas brauch ich nicht. Diese Aussagen erinnern mich immer an mein altes ich so um 2012: wozu brauch ich ein Smartphone, mit meinem Handy von Nokia kann ich auch Telefonieren und SMS schreiben. Aber sobald man eins hat, kauft man sich natürlich kein altes Handy, zu groß sind die Annehmlichkeiten der neuen Technik.

"Die Karten werden neu gemischt, die agilsten Player werden gewinnen. Und zwar nicht mit Konzepten von gestern, sondern mit neuen Ideen, mit Exzellenz in der Nutzung von Daten und in der Kreation von Emotion und Erlebnis."
Genau so ist es und Volkswagen gehört sicher nicht zur Liga der Agilen.
Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer 25292965
Die Automobilindustrie erlebt gerade eine der aufregendsten Zeiten überhaupt. Themen wie Elektrifizierung und autonomes Fahren werden die Branche grundlegend verändern. Markenprofile werden in Zukunft nicht mehr durch klassische Ingenieurskunst...
Antworten
ubsb55:

Kautschuk

 
29.12.18 20:51
Das mit der Trimmerei durch Treibstoff gibt es bei U-Booten und ganz selten bei Schiffen, da wäre die Menge auch zu gering. Die trimmen mit Seewasser, deshalb werden ja auch Wollhandkrabben und andere Tierchen eingeschleppt.
Schiffe werden in Zukunft mit LNG fahren, ist viel umweltfreundlicher als Diesel, aber eben auch ein fossiler Brennstoff. Wieso irgendwelche Gasflaschen ein Problem darstellen, erschließt sich mir nicht, zumal ich nicht glaube, dass Schiffe mit Wasserstoff fahren werden.
Antworten
Otternase:

@Kautschuk Bei Minute 50:30 wird das behauptet

 
29.12.18 21:07
... aber das ändert wenig daran, dass ich das für ziemlichen Unsinn halte. Man sollte solche Aussagen nicht einfach glauben, sondern kritisch hinterfragen.

A. In dem ganzen Vortrag wurde zwar schön Werbung für die Brennstoffzelle gemacht, aber immer (!) mit der Einschränkung, dass der Wasserstoff mit regenerativer Energie erzeugt würde.

Das ist exakr das, was hier im Thread oft genug geschrieben wurde: wenn es

B. Im Vortrag wird auf wundersame Weise bestätigt, was SchöneZukunft und ich hier ständig schreiben: Für LKW, Schiffe und Flugzeuge (?)  (Bahn ist noch besser geeignet) mit zentraler Infrastruktur ist das eine Option. Also Ladezentren, Flug-/Häfen, (End-)Bahnhöfe.

Aber für den Individualverkehr in der Fläche ist das ungeeignet.

C. Die Produktion ist insgesamt sehr kostspielig, und wenn man für ein kg H2 9€ zahlt, dürften die Anreize eher gering sein.

D. Bestätigte der Vortrag, dass der Hauptkritikpunkt der geringe Gesamtwirkungsgrad ist. Er hat das dann m.E. etwas zu relativieren versucht, bewusst schwammig, indem er Golf mit Passat verglich, aber das tat er deswegen, weil seine Aufgabe die ist die Brennstoffzelle voranzubringen.

Tatsächlich ist sein Kriterium Personenkilometer so ziemlich das, was SchöneZukunft schreibt: 3x so hoher Verbrauch, bei gleicher Strecke.

E. Hat er recht deutlich zu Beginn gezeigt, wo die größten Posten bei der Mobilität liegen, und das war die individuelle Mobilität - mit noch zunehmenden Wachstumsraten. Und da hat er mehrfach darauf hingewiesen, dass Batterien effektiver sind, und bei geringeren Reichweiten das Ziel erreichen.

Wenn also (ich hab jetzt nicht die Zahlen im Kopf) 60% durch Individalverkehr zustande kommen, und man durch regenerativ erzeugten Strom den Verbrauch um 2/3 senken kann, dann macht es wenig Sinn Wasserstoff/Brennstoffzellen zu propagieren - wenn dieser seine Effektivität erst bei hohen Reichweiten erreichen würde.

Keiner fährt privat täglich 1.000 km Strecken, um die Vorteile Wasserstoff zu nutzen.

LKW, Bahn, Schiff, Flugzeug ... da vielleicht. Nur haben es die Konzerne bisher, diesel/benzindampfbetäubt nicht geschafft bereit für eine großflächige Einführung zu sein.

Na, und wenn dann 20% auf Fernverkehr, Schifffahrt und Flugzeuge abfällt, man da technisch noch weit vom Einsatz entfernt ist, abwr HEUTE mit der Reduzierung von CO2 beginnen muss, dann ist doch klar, was der richtige Ansatz ist:

Bei der privaten Mobilität anzusetzen, um diese möglichst schnell CO2-frei zu kriegen. Wenn man die um 1/3 senkt, würde man so viel erreichen, als würde man Fernverkehr, Schifffahrt und Flugzeuge auf Null gesetzt kriegen.

Quick wins. Und diese Technik ist verfügbar, erprobt, und es gibt bereits BEV Autos auf Batteriebasis.

Was also ist da unklar? Der Vortrag bestätigt in weiten Teilen eine Position, die SchöneZukunft und andere hier seit sehr langer Zeit vertreten.

Akkus für Privatfahrten, und wo es zentrale Infrastruktur gibt (Ladezentren, Häfen) kann man die Brennstoffzelle / Wasserstoff in Erwägung ziehen.

PS: Ein kleiner Einwurf, weil er das so schön als eindeutig hingestellt hat, m.E. das aber nicht so eindeutig ist. Er hat das später dann sogar etwas aufgeweicht. Bis zu welcher Reichweite LKWs mit Batterien sinnvoll sind, ist m.E. völlig offen.

Erste Indizien wird man aus Teslas Semi ziehen können.

PPS: Es ist sicherlich sein Job das zu verteidigen, aber wir man zu Beginn betonen kann, dass HEUTE begonnen der Wechsel weg von CO2 werden muss, um das 2°C Temperaturanstieg Klimaziel zu unterschreiten - und dann die Brennstoffzelle, die ganze 400 Fahrzeuge in Deutschland umfasst in die engere Wahl zieht, das ist ein derart großer Widerspruch ... und dann nicht zu erwähnen, dass heutiger Strom für H2 eben zu 65% aus dreckigem Strom verwendet würde, das ist eben doch recht schönfärberisch.

Am Ende wird man die Brennstoffzelle brauchen, zum Ende hin, wenn es geht von 80 auf 95 Prozent CO2 Reduzierung zu kommen. Weil wahrscheinlich erst dann genügend regenerativ gewonner Strom zur Verfügung stehen wird, den man dafür verwenden könnte.

Ergo: er hat scjön die Brennstoffzelle propagiert - aber die größten Kritikpunkte, die hat er entweder durch fragwürdige Vergleiche imschifft, oder gleich ganz zu erwähnen vermieden.

Da seine Aufgabe eindeutig umrissen ist (Pro Brennstoffzelle), kann man ihm das kaum vorwerfen. Ein Kritiker findet aber sehr schnell die Schwachpunkte, und dann hängen eben Teile seines Vortrags doch recht deutlich in der Luft.

An der Aussage, dass Stand heute BEVs mir Batterien die Zukunft sind, hat sein Vortrag nichts geändert.
Antworten
Otternase:

Und unter A. ...

 
29.12.18 21:13
... sollte der Satz lauten:

"Das ist exakr das, was hier im Thread oft genug geschrieben wurde: wenn es ... genügend regenerativ erzeugten Steom gäbe, man also verschwenderisch diesen verwenden könnte, ja, dann wäre die Brennstoffzelle heute ebenfalls sinnvoll. Davon sind wir aber noch Jahrzehnte entfernt.

Man kann sich ausrechnen wie lange es dauert, wenn der Anteil regenerativ erzeugten Stroms jährlich weiter um 1,5% zunehmen würde - wieviele Jahre es bräuchte, um von 35% bis auf über 90% zu kommen?

Letzter Punkt: Es mag sein, dass man Wasserstoff im Süden produzieren, transportieren, und dann im Norden verbrauchen könnte - aber die Frage ist, ob man das wirklich will? Ich würde ungern eine Ölwirtdchaft mit einer Abhängigkeit von korrupten Golf Anreinerstaaten durch eine Abhängigkeit von anderen instabilen Staaten in Nordafrika eintauschen wollen.

Am Ende sollte Europa seine Energieversorgung idealerweise völlig unabhängig von Dritten geregelt kriegen. Und ich denke, dass das in weiten Teilen auch machbar ist.
Antworten
Otternase:

@ubsb55 Yup ...

 
29.12.18 21:19
... die Mengen von Kraftstoff dürften für ein derart riesiges Schiff (und er sprach ja von großen Schiffen) bezogen auf dessen BRT Tonnage vernachlässigbar gering sein.

Und Kreuzfahrtschiffe? Da dürfte mehr Brauchwasser durch das Schiff transportiert werden, als Kraftstoff. Na, und wenn man erst mal an die Pools denkt. :-)

In dem Vortrag waren mehrere solche 'Andeutungen' des Vortragenden, die ich mit einem großen Fragezeichen versehen würde. Die Aussage mit den Schiffen wäre eine.
Antworten
ubsb55:

Stefannieder

 
29.12.18 21:20
Ob sich dein beschriebense Smarphone auf Rädern durchsetzt, wird der Verbraucher entscheiden. Digitaluhren und Digitaltachos haben sich jedenfalls nicht durchgesetzt. Eine Uhr mit Zeigern läßt sich intuitiv besser ablesen, dazu gibt es Untersuchungen. Ob sich die nächste Generation die " Freude und Freiheit am selbstfahren " nehmen läßt, wird sich dann rausstellen. Ich würde wohl auch ein E-Auto kaufen, wenn Reichweite, Preis und Lademöglichkeiten gegeben sind. Allerdings will ich keine " Blinki blinki " Karre fahren, mit allem möglichen unnützen Zeugs drinn. Am wenigsten brauche ich einen AP, den ich überwachen muß, das ist mir zu viel Streß. 15 Minuten Ladezeit wären auch kein Problem ( das wir sicher in Zukunft möglich sein ). Ein E-Auto sollte aber auch innen gut aussehen, nicht wie der M3, da kriegt man ja entzündete Augen.
Ich bezweifle halt das es gelingen wird, wirklich genug Strom zur Verfügung zu stellen. Deshalb wird ein Mix, wie im Video von " Kautschuk" dargestellt, wohl die praktikabele Lösung sein.
Antworten
Otternase:

Ach ja ...

 
29.12.18 21:30
... als es um die Kosten ging, kritisierte er so nebenher, dass die Wasserstoffproduktion ja keine Ausnahme erhalten habe.

Ich kann das nachvollziehen. Es macht eben keinen Sinn regenerativ erzeugten Strom für die Wasserstoffproduktion bei diesem geringen Gesamtwirkungsgrad zu vergeuden.

Mag ihm sicher nicht gefallen, er ist ja dafür da die Brennstoffzelle zu pushen, aber regenerativer Strom sollte dort genutzt werden, wo er am effektivsten eingesetzt werden kann - um die Umweltziele zu erreichen.

Und mit der Brennstoffzelle ist das für den Individalverkehr zurzeit nicht sinnvoll. Erst recht nicht zu dem aktuellen Strommix.

Und sein Schwank mit den stillstehenden Windrädern in Norddeutschland, weil es keine Abnehmer gäbe - sollen die eben die Stromleitungen in den Süden schneller bauen, dann gibt es welche. Und dann steht da nix still, und regenerativ erzeugter Strom ersetzt auch im Süden Kohle (Strom im Haushalt) und Erdöl (Mobilität).

Wie gesagt: kein Vorwurf an ihn, er hat eine Aufgabe. Dass er die Schwachstellen seiner Argumentation zu umschiffen versucht hat, ist verständlich. Es gibt sie aber, die Kritik ist berechtigt, und deswegen hat die Brennstoffzelle zurzeit eben nur eine geringe Chance in der privaten Mobilität.

Tja, und bei LKWs, Schiffen und der Bahn, da hätte durchaus schon vor Jahren mehr passieren können. Wenn auch da nicht billiges Öl die Planer betäubt hätte.
Antworten
Otternase:

@ubsb55 Mag sein ...

2
29.12.18 21:37
... dass Zeiger intuitiver sind, aber tatsächlich hat eine Uhr im Jahr 2018 wenig mit einer Uhr aus den 1950ern gemein. Deine Zeiger werden nicht nur nicht mehr mit Zahnrädern angetrieben, sondern die Zeiger werden auf Displays abgebildet.

"Digitaluhren und Digitaltachos haben sich jedenfalls nicht durchgesetzt. Eine Uhr mit Zeigern läßt sich intuitiv besser ablesen, dazu gibt es Untersuchungen."

Und die Technologie dahinter ist eben nicht analog. Akku, Display, multifunktional ...

Gibt es nicht nur von Apple, aber schau, Zeiger:
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Dass es klassiche mechanische Uhren weiterhin gibt, so wie auch digitale Casio Uhren, ist klar. Aber auch da ändern sich die Dinge. Uhren allein verlieren ihre Bedeutung. Die Uhr als Nachrichtenzentrale, Pulsmesser, Navi-Ersatz, Fitnessuhr, Radio/Musik Abspielgerät, und tausende anderenMöflichkeiten - da geht der Trend hin.

So, wie vom Handy zum Smartphone, und wie vom Auto-only Verbrenner zum Smartphone auf Rädern.

Die Welt dreht sich weiter, jeden Tag auf's Neue. :-)
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fragles:

Gedanken zu Boring Company

3
30.12.18 01:44
Alle fokussieren sich bei den Tunneln auf den Transport von Menschen. Da die Teile so günstig (~$10M/Mile) und schnell gebaut werden sollen, denkt Elon dabei bestimmt auch an Versorgungstunnel, z.B. als Stromtrassen.

Vielleicht kann bald damit das Mammutprojekt Stromtrasse in Deutschland erledigt werden:
https://www.cleanenergy-project.de/energie/...stromkunden-milliarden/

Wenn man das ganze weiterspinnt, dann ist der Transport von Strom aus PV-Anlagen in der Sahara oder im Nahen Osten nach Europa kein Problem mehr.

Natürlich ist das auch ein weiteres Puzzle-Stück zur Kolonialisierung von Mars :)

Hier noch mehr Informationen und Zahlen:
https://www.youtube.com/watch?v=VN1H9ejps10
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Stefannieder:

Larry Ellison

2
30.12.18 08:02
Larry Ellison Gedanken zu seinem Investment in Tesla. Ist schon vom 25. Oktober aber trotzdem interessant vor allem da er jetzt im Bord sitzt.
Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.

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Stefannieder:

Larry Ellison

 
30.12.18 08:30
Und falls sich jemand einen schnellen überblick über Larry Ellisons Erfolge in der Vergangenheit machen möchte, kann ich ihm diese Video empfehlen.
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Otternase:

Etwas Werbung bei Zeit Online ...

 
30.12.18 13:31

Halt ein China Hybrid (Plug-in), wobei 80 km bzw. 100km akzeptabel sind, wenn man denn eine eigene Garage hat.

www.zeit.de/mobilitaet/2018-12/...ches-niveau/komplettansicht

Interessanterweise wird das Auto, möglicherweise liegt es an der Kritik des 'umgedrehten Audi-Grills' nicht von vorne gezeigt.

"Weniger individuell dagegen ist die Front: Sie wurde von vielen als "umgedrehter Audi-Grill" wahrgenommen."

Werbung soll ja nix zeigen, was negative Assoziationen weckt ... daher wenig verwunderlich. Wäre einfacher gewesen, wenn sie das im Text auch noch weggelassen hätten. ;-)

Tang von vorne: 4.bp.blogspot.com/-Qz84so6LdrA/...cBGAs/s1600/byd_tang_66.jpg

Audi Front: img.digitaltrends.com/image/2017-audi-a4-front-2-1500x1000.jpg
releasedatesautos.com/wp-content/gallery/...iew-headlights.jpg
Antworten
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