Oder nur diese eine Aussage?
"Richtig. Und gleich noch den Verkauf von Fett, Zucker, Alkohol, etc. verbieten und jede Form von Bewegungssport natürlich."
Sofern Du nicht mich oder andere mit Deinen Fettreserven und Deinem Zucker bewirfst, fühle ich mich nicht gefährdet. Sofern Du im Vollsuff nur irgendwo in eine Ecke kotzt, was nicht schön wäre, aber ok, und nicht aggressiv wirst, fühle ich mich nicht gefährdet.
Stand heute haben in Deutschland einige Millionen Bürger Schnappatmung, sobald irgendwoe ein Mensch mit einem Messer ermordet wird, aber die reale Gefahr, dass sie beim überqueren der Straße totgefahren werden, die ignorieren sie.
Wir brauchen in der Schule zwingend ein Fach namens Risikobewertung.
Dann würde diverser Unsinn in allgemeiner Überwinstimmung abgeschafft werden.
Ansonsten geht es nicht um meine Meinung, sondern darum Gesetze umzusetzen. Und die gelten für alle. Und nein, es geht m.E. nicht um Kosten-Nutzen, wenn es um Prozesse und Dinge geht, die eben nicht mit mehr Kosten umkehrbar wären.
Tote kann man genausowenig zum Leben wiedererwecken, wie eine kaputte Natur mal schnell zu heilen. Damit gibt es keine Kosten-Nutzen Rechnung.
Gäbe es bereits eine effektive Methode um Geschwindigkeitsbegrenzungen konsequent umzusetzen, gäbe es in den Städten auch keine Raser, die vor Schulen zu schnell fahren.
Und sorry, aber die Zahl der unbeteiligten Toten bei Skiunfällen dürfte gegen Null gehen. Schau Dir die Statistik an bei unbeteiligten Toten im Straßenverkehr, die liegt nicht nahe Null.
Ich denke, Du betreibst whataboutism, also: wenn man Autos reguliert, muss man auch Skifahrer regulieren, Reiter, Fußgänger (können ja auch hinfallen), etc - aber davon war nicht die Rede.
Die Rede war eine ganz konkrete, reale Gefahr: Tote im Straßenverkehr, und die Zahl ist sehr hoch, zu hoch, um diese einfach zu ignorieren.
Und, sofern das mal funktioniert, wenn mit autonom vernetzt fahrenden Autos die Zahl der Toten sich reduzieren lässt, dadurch auch Lärm und Umweltverschmutzung reduzieren lassen, fände ich ein Festhalten am alten Denken aus Gründen der 'Freiheit' oder weil es 'Spaß' macht, falsch.
Freiheit kann man nicht durch Autofahren kompensieren oder gleichsetzen, man ist nur mobiler, und wer Spaß haben will, ab auf die Nordzeile, da kann man sich austoben.
Mit den selben Argument haben auch die Zigarettenindustrie das Rauchen verteidigt. Nun, mit gefällt es im Restaurant, in einem Tanzlokal oder auch in Bahn und Bus ohne Qualm und Gestank besser. Und interessanterweise vielen Rauchern ebenfalls.