für Arbeitsbedingungen? Schlimm!
www.welt.de/wirtschaft/article250629155/...BC-V37.6.A_control
Sie plädieren außerdem für „Gesundheitsschutz statt Druck auf die Kranken: kein Lohnentzug mehr bei Krankheit.“ Die Forderung nach einem besseren Gesundheitsschutz an allen Arbeitsplätzen deutet darauf hin, dass die Betriebsratsbewerber in diesem Bereich Defizite sehen.
Gewerkschaft bemängelt Arbeitssicherheit
„Auch Arbeitsschutz ist für uns ein zentrales Thema
Führungskräfte müssen qualifiziert werden, damit Teams besser funktionieren“, heißt eine Forderung. Außerdem müsse es „gleiche Chancen für alle in der Gigafactory unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung“ geben.
Darin steckt ein harter Vorwurf, mit dem Tesla auch in den USA konfrontiert ist. Im Kalifornien haben 6000 schwarze Mitarbeiter eine Sammelklage gegen das Unternehmen wegen Diskriminierung eingereicht. Eine Richterin hat die Klage Ende Februar für zulässig erklärt.
Aus Sicht der IG Metall mangelt es innerhalb des Unternehmens auch an Meinungsfreiheit, so heißt es in Punkt 9 des Wahlprogramms: „Kritik und Verbesserungs-Vorschläge müssen ernst genommen und dürfen nicht unterdrückt werden.“
Fakt ist, dass die Mitarbeiter in ihren Arbeitsverträgen harten Verschwiegenheitsklauseln zustimmen müssen. Auch deswegen dringen Nachrichten aus der Fabrik nur über Umwege nach draußen. Derzeit arbeiten 12.500 Beschäftigte bei Tesla in Grünheide, perspektivisch sollen es noch Tausende mehr werden.