Das, was wir global am Immobilienmarkt sehen, steht vermutlich dem Fahrzeugmarkt erst noch bevor. Bestandsimmobilien werden wieder günstiger, Neubauprojekte storniert, einer Vielzahl von Immoentwicklern droht die Pleite, oder besser: "kann ich mir vorstellen, dass bestimmte Branchen einfach erst mal aufhören zu produzieren. Nicht insolvent werden".
Und sämtlichen Autoherstellern dürfte der Wind aufgrund der abflauenden Konjunktur erst noch richtig kräftig ins Gesicht blasen.
Die Preise für gebrauchte Tesla Model 3 sind in den USA mittlerweile um 17% abgerutscht.
insideevs.com/news/628616/...ster-than-those-of-other-brands/
Weitere Preissenkungen - sollte es auch in USA und EU welche analog zu CN geben - verstärken diesen Trend nochmals, evtl. mit katastrophalen Folgen für manche Kreditnehmer.
Einige Autovermieter hatten im großen Stil neue E-Autos geordert - natürlich fremdfinanziert.
EM hatte letztes Jahr noch ganz selbstbewusst verkündet, dass Hertz selbstverständlich den Standardpreis zahlen müsse, selbst bei einer Bestellung von 100.000 Fahrzeugen gäbe es keine Rabatte.
Fallen nun die Preise (sowohl für Neuwagen als auch gebrauchte) dramatisch, so fordern die Banken eben mehr Sicherheiten von ihren Kreditnehmern. Immobilienbesitzer werden wissen was ich meine.
Natürlich können Hertz, Autonomy und andere Vermieter hierzu einen Teil ihrer Fahrzeuge veräußern um diese Sicherheitszahlungen zu leisten.
ABER: Die Verfügbarkeit an Gebrauchtwagen nimmt damit noch weiter zu.
Wer bestellt sich da noch einen Neuwagen und nimmt 6% und mehr Zinsen in Kauf, sofern das Geld nicht auf dem Konto verfügbar ist? Insbesondere wenn bisher jeder davon ausgeht, dass die FED noch in diesem Jahr die Zinsen wieder reduziert? Da wartet man doch zumindest bis zur 2. Jahreshälfte, wenn nicht sogar 1-2 Jahre.