"Was ein Quatsch. Es ist eine ganz normale Industrieansieslung die Arbeitsplätze bringt. Es gilt ganz normales deutsches und europäisches Recht.
Habe doch nicht geschrieben, dass Tesla da gegen "ganz normales deutsches und europäisches Recht" verstösst, welches gewiss Verhandlungsspielraum zulässt. IMHO wäre für D eine besserer Deal möglich gewesen. Was Steuern und ggf. Rückgriff auf das Betriebsgelände betrifft, hat man es in China besser gemacht. Und das war für Tesla doch auch ein Superdeal, oder?
"Darüber sollte man sich freuen statt solche an den Haaren herbeigezogen Horrorgeschichten zu verbreiten. Typisch für den deutschen Michel ist eher der Neid und die Ablehnung alles Neuen."
Die Anzahl der Patente in D/EU, gerade auch bei der Elektromobilität, verglichen mit anderen Ländern, spricht wohl nicht für die "Ablehnung alles Neuen" und/oder "Neid" in Deutschland". Wer behauptet typisch für den deutschen Michel wären eher "Neid und Ablehnung alles Neuen" bewegt sich ausserhalb der Realität, und verbreitet selbst Horrorgeschichten. Richtig wäre, dass die sprichwörtliche "German Angst" verhindert die eigenen Interessen in einem fairen Deal durchzusetzen. Auch damit hätte Tesla gut leben können, schliesslich sollen "bald" Millionen von Teslas von den Bändern rollen und einen exponentiellen Cashflow produzieren.
Mit einem fairen Deal hätte Tesla auch dazu beitragen können, dass mehr staatliche Mittel als Investitionsanreiz zum Ausbau der EE zur Verfügung stehen und um die Hindernisse beim EE-Ausbau (Anwohnerklagen gegen Windparks, Genehmigungsprobleme wegen artenschutzrechtlicher Belange) zu lösen. Was passiert wenn diese Probleme nicht gelöst werden, zeigt aktuell RWE mit der Verlagerung der meisten EE Investitionen von D nach Asien. Und wenn der EE Ausbau nicht schnell genug voranschreitet, ist das Gejammer wieder gross.
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...hland-nach-asien-8386379