Hier also nochmal für die ganz Schnellen:
#1 A verleiht die Aktie - auch wenn Sie in seinem Depot noch notiert bleibt - DORT IST SIE NICHT MEHR. Denn die Aktie ist verliehen und dafür gibt es Prämie. Die "Notation" ist virutell und wird durch den Broker abgesichert.
#2 Der Shortie, leiht die Aktie von A, und verkauft Sie am Markt (an B)
#3 B - erhält die Aktie mit allen Rechten, auch Dividendenrechten UND Voting Rights.
D.h. nach dem Short-Verkauf ist die Aktie am Markt und zwar GENAU 1x bei B und dort mit allen Rechten platziert.
Im Falle der Dividende erleidet die virtuelle Aktie von A einen Wertverlust, den der Shortie ausgleichen muss (= Dividendenhöhe). Um diesen Wert verändert sich seine Shortposition.
Dafür, daß A die Aktie verleiht bekommt er eine Prämie (ggf. auch nur der Broker, der häufig identisch damit ist) und verzichtet eben auf die voting Rights.
Der ShortDeal wird ausgeglichen, wenn der Shortie eine am Markt verfügbare Aktie wieder dem Verleiher (A) zurückkauft, von wem die kommt spielt keine Rolle. Nur eben dass er die Verpflichtung dazu hat, diese zurückzukaufen.
Letzterer Punkt macht das Shortie-Dasein manchmal etwas kribbelig..... aber nicht immer zum Short-Squeeze.
Nicht vergessen, das Risiko der Shorties ist schon statistisch deutlich höher, als dass der Bullen, (also gemittelt über alle Marktperioden). Das Risiko ist ziemlich unlimitiert...
Meines Erachtens gibt es ja hier eine Reihe von Bloggern, die vollkommen uneinsichtig sind. Das ist ein Charakterprofil, mit dem man m.E. an der Börse NICHTS verloren hat, es sei denn Verluste machen Spaß. Denn der Markt hat Recht, und der ist unvorhersehbar, bzw. für sehr viele unvorhersehbar. Mann muss es so kommen wie es ist. Wer das nicht nachvollziehen will, sollte sich dringend mal die quantitativen Erfolgsrezepte von Ray Dalio reinziehen, der verfügt über unglaubliche smarte Konzepte rein emotional beladenene Rechthabereien (vor denen keiner gefeit ist....) bei seinen Aktienprognosen AUSZUSCHALTEN. Bei den Unbelehrbaren in diesem Forum (sagen wir mal 30 %), vermute ich, daß davon 100 % männlich sind, und deren Argumentation ist so "stabil" (- um es mal positiv auszudrücken), da frage ich mich immer, wie Sie die schon statistisch extrem wahrscheinlichen "Fehlentscheidungen" des eigenen Depots emotional verkraften .. Hihi.
#1 A verleiht die Aktie - auch wenn Sie in seinem Depot noch notiert bleibt - DORT IST SIE NICHT MEHR. Denn die Aktie ist verliehen und dafür gibt es Prämie. Die "Notation" ist virutell und wird durch den Broker abgesichert.
#2 Der Shortie, leiht die Aktie von A, und verkauft Sie am Markt (an B)
#3 B - erhält die Aktie mit allen Rechten, auch Dividendenrechten UND Voting Rights.
D.h. nach dem Short-Verkauf ist die Aktie am Markt und zwar GENAU 1x bei B und dort mit allen Rechten platziert.
Im Falle der Dividende erleidet die virtuelle Aktie von A einen Wertverlust, den der Shortie ausgleichen muss (= Dividendenhöhe). Um diesen Wert verändert sich seine Shortposition.
Dafür, daß A die Aktie verleiht bekommt er eine Prämie (ggf. auch nur der Broker, der häufig identisch damit ist) und verzichtet eben auf die voting Rights.
Der ShortDeal wird ausgeglichen, wenn der Shortie eine am Markt verfügbare Aktie wieder dem Verleiher (A) zurückkauft, von wem die kommt spielt keine Rolle. Nur eben dass er die Verpflichtung dazu hat, diese zurückzukaufen.
Letzterer Punkt macht das Shortie-Dasein manchmal etwas kribbelig..... aber nicht immer zum Short-Squeeze.
Nicht vergessen, das Risiko der Shorties ist schon statistisch deutlich höher, als dass der Bullen, (also gemittelt über alle Marktperioden). Das Risiko ist ziemlich unlimitiert...
Meines Erachtens gibt es ja hier eine Reihe von Bloggern, die vollkommen uneinsichtig sind. Das ist ein Charakterprofil, mit dem man m.E. an der Börse NICHTS verloren hat, es sei denn Verluste machen Spaß. Denn der Markt hat Recht, und der ist unvorhersehbar, bzw. für sehr viele unvorhersehbar. Mann muss es so kommen wie es ist. Wer das nicht nachvollziehen will, sollte sich dringend mal die quantitativen Erfolgsrezepte von Ray Dalio reinziehen, der verfügt über unglaubliche smarte Konzepte rein emotional beladenene Rechthabereien (vor denen keiner gefeit ist....) bei seinen Aktienprognosen AUSZUSCHALTEN. Bei den Unbelehrbaren in diesem Forum (sagen wir mal 30 %), vermute ich, daß davon 100 % männlich sind, und deren Argumentation ist so "stabil" (- um es mal positiv auszudrücken), da frage ich mich immer, wie Sie die schon statistisch extrem wahrscheinlichen "Fehlentscheidungen" des eigenen Depots emotional verkraften .. Hihi.