"Ich habe selbst mal als Naturwissenschaftler gearbeitet. Ich kann das durchaus beurteilen. Sogar mal als Gast bei einem Frauenhofer Institut."
Als was genau, wenn man fragen darf? Einfach etwas ohne Belege und dazu stark verallgemeinert in den Raum zu stellen geht da normalerweise nicht. Das kann ich als promovierter Ingenieur mit einigen Jahren in der Forschung und mittlerweile fast ebenso langer Erfahrung in der Automobilentwicklung mit absoluter Sicherheit sagen.
"Und "was bei allen Lügen-Studien gleich gemacht wird" meine ich absolut ernst. Lies es doch mal durch und lese dann die "Studien" mit offenen Augen. Das sich ein Journalist mangels Fachwissen nicht traut klar Stellung zu beziehen ist nicht sonderlich schwerwiegend."
Tue ich für gewöhnlich. Was Journalisten daraus machen ist doch aber meistens eher der Punkt. Die Fraunhofer Studie gibt eben NICHT her dass FCEV besser ist als ein BEV. Stand aber teilweise so in den Überschriften, die Annahmen wurden höchstens angerissen. Das hat dann die BEV-Fans getriggert. Leider geht die Aggression nicht gegen den Journalisten, sondern gegen die Studienersteller. Und die haben ihre Annahmen klar benannt und begründet. Ich hätte diese übrigens auch nicht so getroffen. Einfach weil der Aufbau einer H2 freundlichen Infrastruktur mit hauptsächlich Windkraft in der Masse sehr schwierig ist.
"Denn letztendlich geht es darum wo wir hin wollen. Zu 100% EE. Akku, PV-Module, Windräder, alles wird über kurz oder lang mit 100% EE erstellt. Die Daten bzgl. der Akku-Produktion die das Frauenhofer-Institut genommen hat sind schlichtweg falsch der angebliche CO2 Rucksack massiv übertrieben."
Da wollen wir hin, richtig. Die Studie stellt aber nicht fest was in 20, 30 Jahren ist (best case nach Prof. Q.) - das ist meiner Meinung nach nicht seriös möglich (Technologische Entwicklung kann nur annähernd vorausgesagt werden), sondern wie sich die Sache mittelfristig verhält (mit dem oben erwähnten Schwachpunkt der reinen Windkraft für H2).
"Was bleibt ist dass man für die BZ dann die dreifache Menge an Energie braucht und dafür fehlt noch auf lange Zeit die Akzeptanz oder Technologie. Das geht alles aus den Fakten klar hervor, da muss man nicht herum lavieren sondern kann die Dinge klar benennen."
In der von Dir geposteten Korrekturrechnug aus den Niederlanden, wo die Annahmen BEV-freundlich ausfallen kommt das BEV ca. 30% besser weg als FCEV (Gesamtlebenszyklus). Woher nimmst Du also ständig das "dreifache" an Energie? Selbst mit der Unterstellung dass mit BEV 100% EE erreichbar sind und mit FCEV eben erst später, ist diese Rechnung für mich nicht nachvollziehbar.