- Olymp hat die Markenrechte von Eterna gekauft.
- Eterna wird im Sommer seinen Betrieb einstellen.
- Eterna hatte im Dezember 2025 Insolvenz beantragt.
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Beide Marken ergänzten sich und böten Olymp viele Möglichkeiten, sich künftig breiter und variabler in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld in der Modebranche zu positionieren, teilte das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen nördlich von Stuttgart mit. "Wir prüfen bereits verschiedene Szenarien, wie wir die Marke Eterna für die vielen treuen Markenanhänger und Handelspartner wieder erfolgreich im Markt etablieren können", sagte Olymp-Chef Mark Bezner laut Mitteilung.
Seit Anfang März ist bekannt, dass der Hemden- und Blusenhersteller Eterna aus Passau seinen Betrieb im Sommer einstellen wird. Nach 163 Jahren endet damit die Geschichte einer der bekanntesten deutschen Textilfirma.
Das in Schieflage geratene Unternehmen hatte im Dezember 2025 Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Ein Käufer, der den Traditionshersteller in Gänze übernehmen wollte, fand sich nicht. Daraufhin hatte der Gläubigerausschuss der Schließung und dem Verkauf des Markennamens zugestimmt. Ein genaues Datum für das Ende von Eterna war zuletzt nicht bekannt.
Schon 2021 ein Sanierungsverfahren
Das 1863 gegründete Unternehmen beschäftigt am Passauer Hauptsitz laut Firmenwebsite gut 400 Mitarbeiter und ist vor allem für seine Geschäftshemden bekannt. Eine Hauptkundengruppe sind Büroangestellte und Manager. Eterna zählte zu den wenigen verbliebenen Firmen der einst florierenden deutschen Bekleidungsindustrie, kämpfte aber schon länger mit finanziellen Problemen. Bereits 2021 hatte das Unternehmen ein Sanierungsverfahren durchlaufen. Gegründet worden war das Unternehmen in Wien, zunächst als Textilwerkstatt und Wäschefabrik. Der heutige Hauptsitz in Passau wurde 1927 eröffnet./rwi/DP/nas
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