T-Online ist zu blöd und zu faul in der Recherche


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Libuda:

T-Online ist zu blöd und zu faul in der Recherche

 
29.10.11 21:15
um uns den Fehler zu erklären:

wirtschaft.t-online.de/...-7-milliarden-euro/id_50729472/index

Wer so blöd und faul ist, sollte einfach den Fehler nur melden und übrigen Text weglassen.
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Libuda:

Und auch der FTD-Artikel unterscheidet sich

 
29.10.11 21:24
nicht von T-Online, denn auch der Verfasser dieses Artikel ist zu faul und/oder zu blöd uns Erhellendes zu sagen:

www.ftd.de/politik/konjunktur/...-fehlbuchung-an/60122596.html

Und dass ausgerechnet Kommentatoren aus der Partei des Kanzlerkandidaten Steinbrück, der diese Bank und die anderen Banken mit Geld zugeschissen hat, ihren Verblödungssenf dazugeben, ist eine Unverschämtheit. Denn im Gegensatz zum doofen Steinbrück wehrt sich Schäubele hervorragend gegen die Finanzterroristen und hat schon hervorragende Gesetze, wie das Verbot des Nackten Shorten, auf den Weg gebracht, das jetzt die viele in der Welt nachmachen und kleinere an der Börse notierte deutsche  Unternehmen vor den kriminellen Zockereien der Londoner Zockermafis schützt. Und sein energisches Engagement für die absolut sinnvolle Transaktionssteuer auf Börsenzockereien gewinnt weltweit immer mehr Anhänger.
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Lulea Ostsee:

Merkel und Steinbrück

 
29.10.11 21:33
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Libuda:

Hier arbeitet offensichtlich wieder wie damals

 
29.10.11 21:38
beim Rücktritt von Horst Köhler die deutsche Sektion der Tea-Party in einem Zweckbündnis mit der gleichen Gruppe zusammen, weil die Finanzterroristen zu Recht der Meinung sind, dass ihnen Schäubele und Merkel zu Recht ihre Möglichkeit zum Schmarotzen und Beschädigen der Realwirtschaft stärker beschneiden werden als der doofe Steinbrück.

http://www.ariva.de/forum/...erursachen-Ruecktritt-von-Koehler-412426

Handelsblatt und FAZ arbeiten schon länger daran und Helmut Schmidt wird in seinem hohen Alter von dieser Mafia schnöde missbraucht.
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Libuda:

Mein Ausgangsposting aus dem damaligen Köhler-

 
29.10.11 22:03
Thread:

Finanzterroristen verursachen Rücktritt von Köhler 21 31.05.10 14:42 #1
 
Seit dem mutigen Wettern gegen den Sozialismus für Reiche, der ihre Gewinne privatisiert und die Verluste von Lieschen Müller und den anderen Steuerzahlern bezahlen lässt, ist Köhler ins Visier der Finanzterroristen geraten. Seine Vorschlage zur Bankenkrise waren das Beste, was hierzu von deutscher Zunge kam: Verbot von nacktem Shorten, Derivatehandel an für jeden zugängliche Börsen statt Mauscheln im Hinterzimmer zwischen den Vetretern einer Hand voll Invesmentbängstern, mehr Eigenkapitalunterlegung bei riskanten Geschäften, Eigenhandelsverbot von Nicht-Investmentbanken mitden Postsparguthaben unserer Großmütter usw. Seit dieser Zeit wird, angeführt von FAZ, eine Hasskampagne von den Helfershelfern in der deutschen Journallie gefahren, die die Zeit gekommen sieht, wieder den Marktradikalismuswahn zu etablieren, der uns in die Scheisse geritten hat.

Sehr viel besser wäre ein Rücktritt von Ackermann-Sepp gewesen und sein Rückzug zu Heidi in die Berge zum Ziegenmelken. Denn dann hätte uns sein Käse, den er permanent macht, nicht mehr geschadet.
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Libuda:

Gepostet hatte ich auch damals

 
29.10.11 22:35

Die Hugenbergs haben so einiges an gekauften Journalisten wie diesen dreisten Lügner:

http://nachrichten.t-online.de/angela-merkels-tage-sind-gezaehlt/id_41857204/index

Denn gesägt hat die deutsche Journallie unter Führung von Barbier, der seinem Freund Ackermann-Sepp zu Diensten ist. Und seit Merkel und Köhler sich noch einmal ausdrücklich gegen den Sozialismus für Reiche ausgesprochen haben, Gewinne kassieren und Verluste Lieschen Müller und den Steuerzahlern aufhalsen, geht die Post gegen Köhler und Merkel hab. Eine besonders dreiste Hugenberg-Nummer hat heute der Grandinger in Welt abgezocken, der mit der Behauptung, dass die momentan Haushaltsprobleme nicht von der Rettung der Banken käme, sondern von der Pervertierung des Sozialstaates, derart rotzfrech dreckig, heuchlerisch, unverschämt und unanständig log, wie sich das lange keiner getraute.

Wenn mach sich diese kriminellen Machenschaften der deutschen Tea-Party-Sektor ansieht, bleibt einem anständigen SPD-Wähler bei einer Kanzlerkandidatur von Steinbrück nichts anderes übrig als Merkel zu wählen, wie einst damals als Oskar Lafontaine gegen Helmut Kohl antrat.

 

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Libuda:

Übrigens scheint der Grandinger dem Ackerman-Sepp

 
29.10.11 22:42
seine letzte Rede geschrieben zu haben bzw. hat ihm sein ein Jahr altes Redekonzept zugemailt.

Da war mir einst noch sehr viel lieber, wenn der Helmut Kohl einmal seine Weihnachtsansprache wiederholt halt, denn das hat ja sogar Sinn gemacht, denn die vom letzten Jahr hatten eh' schon wieder alle vergessen bzw. außer Oma und Opa nicht gehört und die vergaßen ja damals nur die von Konrad Adenauer nicht (weiter zurück will ich jetzt nicht gehen, dafür sind wir einfach in der Zeit schon zu weit fortgeschritten).
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Libuda:

Wie so eine deutsche Sarah Palin argumentiert

 
29.10.11 22:51
konnte man in der letzten Woche in der FAZ nachvollziehen.

Die Tea-Party Einschleussung bei der FAZ heißt Heike Gobel, die als so eine Art Sarah Palin im Porzellenladen herumeiert. Diese Woche ließ sie z.B. diesen Verblödungskommentar ab, der zeigt, dass sie von Kapitalmärkten keine Ahnung hat.

"Rettungsfonds Ohne Hebel nach Brüssel

Die Abgeordneten im Bundestag stimmen abermals über die „Feuerkraft“ des Rettungsfonds ab. Um wie viele zusätzliche Milliarden oder - wahrscheinlicher - Billionen Euro es wirklich geht, erfahren sie auch jetzt nicht. Sie sollten die Kanzlerin ohne Hebel nach Brüssel schicken."

Kapitalmärke funktioniern nur nach dem Prinzip Abschreckung, da reicht ein Schießgewehr wie bei ihrer Freundin Sarah aus Alaska nicht aus, da muss man schon mit einer Atombombe im Hintergrund drohen, insbesondere wenn man es mit Finanzterroristen zu tun.  Wie erfolgreich das ist, hat uns gerade die Schweiz vorgemacht, die nach pari inzwischen ein Eurokurs von 1,20 verteidigt, weil deren Notenbank die Aussage gemacht, dass sie unbeschränkt ankaufen werde, um diese Marke zu verteidigen - und daher muss sie momentan nichts ankaufen. Ähnliches wird beim Rettungsschirm auch sein.
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Libuda:

Das klingt bei Leuten mit weniger Schaum

 
30.10.11 10:42
vor dem Mund ganz anders.

Warum man gerade jetzt Aktien kaufen sollte, erklärt der Chef des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Straubhaar, in einem Interview mit der Wirtschaftswoche.

Wirtschaftswoche: Herr Straubhaar, erleben wir gerade den Anfang vom Ende der Währungsunion?

Straubhaar: Nein! Wir erleben jetzt den Anfang vom Ende der Krise, aber ganz sicher nicht vom Ende der Währungsunion. Die politische Absicht, die Euro-Zone mit allen verfügbaren Mitteln zusammenzuhalten, war noch noch nie so groß wie heute. Nach den klugen Beschlüssen des EU-Krisengifels bin ich gelassener denn ja, dass wir den Euro auch noch in 10 oder 20 Jahren haben werden, und meine Prognose ist, er wird dann eher mehr als 17 Mitglieder haben als weniger.
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Libuda:

Das ist tatsächlich schlimmer Klamauk

 
30.10.11 12:17

den die SPD da veranstaltet:

"Die SPD dringt auf lückenlose Aufklärung durch Schäuble. "Das ist kein Betrag, den die schwäbische Hausfrau in einer Keksdose versteckt und vergisst", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann. Schäuble sei für die "Schrottbank" verantwortlich und damit dafür, dass die Bank ordnungsgemäß geführt und beaufsichtigt werde. "Der unbefangene Beobachter gewinnt den Eindruck, dass das Finanzministerium angesichts immer neuer Rettungspläne völlig die Übersicht verloren hat." Das neue Motto der Bundesregierung sei: "Milliarden sind nicht mehr so wichtig. Wir rechnen in Billionen", kritisierte Oppermann.

Finanzausschuss-Obmann Michelbach weist die Kritik der SPD an Schäuble als "jüngstes Beispiel des fortgesetzten Politklamauks der Sozialdemokraten" zurück. Der Versuch, die Verantwortung dem Bundesfinanzminister zuzuschieben, sei mehr als nur unseriös."
 
Hinzu kommt auch noch, dass die Bad Bank in einer Zeit organisiert wurde, in der der Sauhaufen HRE einen Chef hatte, den der doofe Steinbrück beim Ackermann-Sepp eingekauft hatte bzw ihm von Sepp verordnet wurde, und der sich während seiner Zeit dort als Geldgeier aufspielte und sich  offensichtlich mehr mit der Höhe seines Gehaltes beschäftigte als die Bad Bank ordentlich zu organisieren.
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Libuda:

Oder die Kurzfassung

 
30.10.11 12:18
"Der Oppermann hat sich nicht alle am Keks."
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Libuda:

Alles kar auf der Andrea Doria:Nochmals Straubhaar

 
30.10.11 15:42
Wirtschaftswoche: Sie bleiben gelassen - warum sind Politik und Finanzmärkte so nervös?

Straubhaar: Als Ökonom sollte man sich von der Nervosität auf den Kapitalmärkten nicht anstecken lassen - und auch als Politiker nicht. Die reale Wirtschaft ist in diesen Tagen viel stärker, als es die Nervosität an den Finanzmärkten erscheinen lässt. Es gibt in diesen Tagen nicht den geringsten Grund, sich von der Hektik mitreißen zu lassen. Nach dem Schuldenschnitt und der Hebelung der Rettungsschirme ist die Refinanzierung überschuldeter Euro-Länder gesichert. Die Politik und auch private Gläubiger haben entschieden, noch mehr Geld in die Hand zu nehmen, um Griechenland umzuschulden, Banken zu rekapitalisieren und dafür zu sorgen, dass größere Länder wie Italien und Spanien nicht wirklich in Gefahr geraten. Damit kann man zur Nomalität zurückkehren. melden  
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Libuda:

So verblödet wie bei t-online ist schon unendlch

 
30.10.11 20:22
blöööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööööd!

Ganz so einfach wie die überwiegend verblödete deutsche Journallie das Problem darstellt (die Sonntagzeitung der FAZ ausdrücklich ausgenommen, die zumindest von bilanztechnischen Seite eine sachgerechte Analyse liefert), ist es sicher nicht. Eigentlich sollte man vermuten, dass zumindest in den Redaktionen von Wirtschaftszeitungen bzw Wirtschaftsteilen von großen Webseiten wie t-online jemand sitzen sollte, der von der Bilanzierung und der Nichtkompensation bzw. Kompensation von Aktiv- und Passivpositionen zumindest ansatzweise etwas versteht und nicht einen solchen dünnpfiffigen Scheiss herunterlabert, dass man Addition und Subtraktion verwechselt habe, sondern - wenn Null-Ahnung vorhanden ist - schlicht und einfach sein Maul hält. -Denn diese an diesem Wochenende gelaufene Verblödung von ahnungslosen Journallie-Blödmannern und -frauen ist unverschämt, dreist, frech und lächerlich hoch drei, denn das Problem ist in der Tat komplex hoch neun.
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Libuda:

Zu dieser Analyse war t-online zu faul

 
30.10.11 22:47
Wichtige Vorüberlegung

Warum ich den Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nur gut und nicht sehr gut fand, liegt daran begründet, dass dort ein Vorspann fehlt, wie Staatsschulden in diesem Zusammenhang auch entstehen könnten und wo ich im Zusammenhang mit der US-Staatsverschuldung im Zusammenhang mit den Bankenhilfen immer wieder eine differenziertere Sichtweise angemahnt habe.

Der Ankauf von Aktien von Citygroup, AIG, General Motors und anderen hat den US-Staat beispielsweise 500 Milliarden gekostet. Die dadurch entstandenen Ausgaben erhöhten die Verschuldung um 500 Milliarden – aber im Gegensatz von z.B. von Transferleistungen wie Sozialhilfe ist dieses Geld nicht weg. Man kann die Aktien oder Kredite auch wieder zu Geld machen – und das geschah und die Amis und fast alle anderen Staaten kamen mit Gewinnen aus dieser „Verschuldung“ heraus. Ein Land machte da eine Ausnahme, nämlich Deutschland, wo der dämliche Steinbrück das Geld den Finanzterroristen so ungehemmt in den Arsch blies, dass Deutschland im Minus enden wird – aber eben nicht in dem Ausmaß, was zeitweilig avisiert war.



Das Saldierungsproblem


Während im Fall des Aktienkaufs von Banken durch den Staat die Sache so gezählt wird, dass die Kaufsumme von Aktien die Staatsschulden erhöht, ergab sich bei der Bad Bank der HRE ein sehr viel differenzierteres Problem: Derivative Engagements der HRE führten zu Verbindlichkeiten und entsprechenden Passivpositionen. Für dese Passivpositionen/Verbindlichkeiten wurde aber von den Geschäftspartner gefordert, dass Sicherheiten bereitstehen, und zwar nur für diese Verbindlichkeiten und die dem Zugriff der sonstigen Gläubiger entzogen sind – was zu einer entsprechenden Position auf der Aktivseite führte (aber nicht deshalb). Um es praktisch zu machen: Wenn die HRE z.B. als Sicherungsgeber für eine CDS agierte, verlangte der Sicherungsnehmer, dass entsprechende Sicherheiten gebildet werden.

Übrigens war genau das einer der wesentlichen Auslöser der Finanzkrise: AIG und andere Sicherungsgeber hatten zu ihren Sicherungsversprechen keine adäquaten Sicherungspositionen gebildet. Auch heute ist das übrigens, wenn zwei Kreditinstitute unmittelbar Geschäfte abschließen noch nicht immer der Fall, wenn der Kontrahent nicht auf diesen Sicherungspositionen besteht. Das ist eigentlich unglaublich – und daher fordert Libuda ja immer wieder, dass alle Börsengeschäfte über einen zentralen Kontrahenten laufen müssen, dass also nicht die zwei Kreditinstitute unmittelbar handeln, sondern an den zentralen Kontrahenten verkaufen bzw. von ihm kaufen, der auch für eine entsprechende Deckung sorgt.

Aber noch einmal zurück zum Ausgangsfall: Es stellt sich nun die Frage, ob wie beim Aktienkauf durch den Staat der gesamte Betrag als Verschuldung zählt oder nur die Differenz zwischen den Verbindlichkeiten der Bad Bank und der von ihr bereit gestellten Sicherheiten. Und genau um diese Frage ging es am Wochenende und nicht um die Verblödungsgeschichte einer sensationsgeilen Journallie, dass man Addition und Subtraktion verwechselt habe
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Libuda:

Journalliesprüche mit dem Holzhammer helfen nicht

 
30.10.11 22:50
Wie differenziert man die Schuldenproblematik sehen muss und der Sache nicht mit der Holzhammermethode gerecht wird, zeigt die Tatsache, dass die Diskussionen um die Schuldenhöhe vermutlich ihr Ursache in einer Gesetzesänderung haben, die an tatsächlichen Sachverhalten nichts ändert – obwohl eine Bilanzierung nach der neuen Gesetzeslage sachgerecht ist. In den letzten Jahren ist aber kaum jemand im deutschen Internet auf die Idee gekommen, das Problem kritisch zu hinterfragen – bzw. wer wie Libuda argumentierte, dass man im Fall eines Aktienerwerbs oder eines Forderungserwerbs von Banken auch ein Gegenwert zur zusätzlichen Verschuldung hätte, wurde verspottet.

Durch das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurde nämlich dem bisherigen Saldierungsverbot ab 2010 ein Saldiergebot für bestimmte Fälle hinzugefügt – und dadurch lauter der $246 Abs. 2 Satz (29 des HGB jetzt wie folgt:

§246 Abs. 2 Satz (2):
"(2) Posten der Aktivseite dürfen nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet werden. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden zu verrechnen; entsprechend ist mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen zu verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, ist der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten zu aktivieren."


Das heißt, dass das Saldierungsverbot zwar weiterhin existiert vom Grundsatz her gilt, aber neu hinzugekommen ist seit 2010 der zweite Teil des $246 Abs. 2 Satz (2):

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden zu verrechnen; entsprechend ist mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen zu verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, ist der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten zu aktivieren."
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Libuda:

Schwierige Entscheidung

 
31.10.11 09:51

Die entscheidende Frage ist jetzt, ob im Fall der HRE das grundsätzliche Saldierungsverbot nach §246 (Posten der Aktivseite dürfen nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet werden.) galt oder die ab 2010 durch das BilMog in den §246 hinzugefügte Ausnahme (Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden zu verrechnen; entsprechend ist mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen zu verfahren. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, ist der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten zu aktivieren.).

 

 

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten und hat durchaus nicht die einfache Qualität, die uns die doofe und publicitygeile Journallie unterjubelte, denn nach herrschender Meinung in der Literatur kamen dafür eigentlich nur bestimmte Pensionsverpflichtungen infrage – aber dem Sinn der Ausführungen des §246 waren sie meiner Meinung nach auch hier gegeben. Die Entscheidung dafür lag übrigens nicht bei der HRE (die ich in den letzten Jahren wie kaum ein anderer im deutschen Internet verprügelt habe), sondern beim Wirtschaftsprüfer Price Waterhouse.

 

 

Und die von Price Waterhouse sind zunächst einmal, wenn man den heutigen Tageszeitungen glauben darf, auf Nummer sicher gegangen und plädierten wohl anfangs auf Nichtsaldierung. Denn man fürchtet wohl zu Recht den Vorwurf, dass man durch das gegenüber dem Vorjahr geänderte Vorgehen mit Buchungstricks Schulden wegzaubere – und das wäre sicher auch so gekommen, wenn man sich die jetzige Blödheit, Undifferenzierheit und Publicitygeilheit einer unfähigen deutschen Wirtschaftsjournallie betrachtet. Dann setzte sich aber wohl bei Price Waterhouse doch die Erkenntnis durch, dass man mit dieser Vorsichtsmaßnahme zu eklatant gegen die HGB-Vorschriften verstoßen würde.

 

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Libuda:

Noch idiotischer ist der heutige Bericht in der

 
31.10.11 11:57
WELT. Wenn Dummheit weh tät, müssten die Verfasser einige Wochen laut schreien. Der Gipfel der Dummheit ist allerdings, dass sie ihre Ahnungslosigkeit in eine Zeichnung umsetzen, die an Blööööööööööööööööödheit nicht mehr zu übertreffen ist.
Antworten
Libuda:

Und auch die FTD hat ein dummes Fritzchen

 
01.11.11 07:34
aus dem Kindergarten unter seinen Redakteuren. Denn wenn Ihr meine Erläuterungen gelesen habt, dürfte Euch klar sein, dass ein Fritzchen mit einer derartigen Argumentation aus der KKG (Kindergarten-Krabbel-Gruppe) stammen muss:

"Denn wenn es ans Zahlen geht, erledigt sich die Sache mit zwei der vier Grundrechenarten, wie folgendes Beispiel zeigt: Fritz schuldet Franz 100 Euro und Franz schuldet Fritz 80 Euro. Also zahlt Fritz an Franz 20 Euro und der Fall ist erledigt. Wenn Fritz eine Bank wäre, würde er Forderungen und Verbindlichkeit saldieren und nur die 20 Euro als Verbindlichkeit in seine Bilanz einstellen."

www.ftd.de/politik/konjunktur/...henarten/60123329.html?page=2
Antworten
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