T-Mobile scheut keine Kosten, um den US-Handymarkt zu erobern. Für eine Werbeaktion mietet die Telekom-Tochter nun die Gefängnisinsel Alcatraz.
Die Werbekampagne erinnert an beste «New Economy»-Zeiten, als Firmen kaum Geld genug ausgeben konnten, um ihre Marke bekannt zu machen. Nachdem die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom dem Markenwechsel von «Voicestream» zum globalen Auftritt «T-Mobile» vollzogen hat, scheut der Konzern trotz kritischer Haushaltslage im Heimatland keine Kosten und Mühen, sich in den USA bekannt zu machen.
Geplant ist ein Rockkonzert auf der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco. Dort, wo einst Al Capone einsaß, macht nun T-Mobile Werbung - und lädt zudem 500 Kunden ein, die man zuvor zu «Zellengenossen» erkoren hat, Hotel und Verpflegung inklusive. Zu dem für den 10. Oktober geplanten Event spielt die Grunge-Band «Creed».
«Bundesweiter Ausbruch»
Die werbliche Aussage: Man feiere den «bundesweiten Ausbruch» des so genannten «Get more»-Services, mit dessen Hilfe T-Mobile im saturierten Handy-Markt der USA die Telefonierer für sein GSM-Netz begeistern will.
Die Show in Alcatraz soll im November auch auf dem Musikkanal «VH1» übertragen werden. Was das geplante Konzert genau kostet, ist nicht bekannt. Es sei jedoch, so T-Mobile, das erste Ereignis seiner Art, das je auf der Gefängnisinsel stattgefunden habe.
Wie man an die entsprechende Genehmigung gekommen war - die Insel steht unter der Verwaltung der Forstbehörden von San Francisco -, wollte der Mobilfunkanbieter nicht mitteilen.
Catherine Zeta-Jones wirbt
Verstärkt soll auch der neue «T-Mobile Wireless Broadband»-Dienst beworben werden, mit dem die Telekom-Tochter in der Kaffeekette Starbucks und auf Flughäfen vertreten ist. Hier kann man Laptop oder Handheld per Wireless-LAN (WLAN) ins Netz bringen.
Hauptwerbeperson für T-Mobile in den USA ist Schauspielerin Catherine Zeta-Jones. Sie löst Jamie Lee Curtis ab, die zuvor für die Vorgängermarke Voicestream Reklame gemacht hatte. Der Aufkauf des amerikanischen Mobilfunkanbieters hatte bei deutschen Anlegern für weitläufige Kritik gesorgt - der Preis von über 50 Milliarden Dollar sei deutlich zu hoch gewesen, zumal die Firma Verluste machte.
T-Mobile hatte erst kürzlich damit begonnen, seinen Markenauftritt weltweit zu vereinheitlichen. Auch Konkurrent Vodafone tat das nach einer großen Einkaufstour.
Die Werbekampagne erinnert an beste «New Economy»-Zeiten, als Firmen kaum Geld genug ausgeben konnten, um ihre Marke bekannt zu machen. Nachdem die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom dem Markenwechsel von «Voicestream» zum globalen Auftritt «T-Mobile» vollzogen hat, scheut der Konzern trotz kritischer Haushaltslage im Heimatland keine Kosten und Mühen, sich in den USA bekannt zu machen.
Geplant ist ein Rockkonzert auf der ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz in der Bucht von San Francisco. Dort, wo einst Al Capone einsaß, macht nun T-Mobile Werbung - und lädt zudem 500 Kunden ein, die man zuvor zu «Zellengenossen» erkoren hat, Hotel und Verpflegung inklusive. Zu dem für den 10. Oktober geplanten Event spielt die Grunge-Band «Creed».
«Bundesweiter Ausbruch»
Die werbliche Aussage: Man feiere den «bundesweiten Ausbruch» des so genannten «Get more»-Services, mit dessen Hilfe T-Mobile im saturierten Handy-Markt der USA die Telefonierer für sein GSM-Netz begeistern will.
Die Show in Alcatraz soll im November auch auf dem Musikkanal «VH1» übertragen werden. Was das geplante Konzert genau kostet, ist nicht bekannt. Es sei jedoch, so T-Mobile, das erste Ereignis seiner Art, das je auf der Gefängnisinsel stattgefunden habe.
Wie man an die entsprechende Genehmigung gekommen war - die Insel steht unter der Verwaltung der Forstbehörden von San Francisco -, wollte der Mobilfunkanbieter nicht mitteilen.
Catherine Zeta-Jones wirbt
Verstärkt soll auch der neue «T-Mobile Wireless Broadband»-Dienst beworben werden, mit dem die Telekom-Tochter in der Kaffeekette Starbucks und auf Flughäfen vertreten ist. Hier kann man Laptop oder Handheld per Wireless-LAN (WLAN) ins Netz bringen.
Hauptwerbeperson für T-Mobile in den USA ist Schauspielerin Catherine Zeta-Jones. Sie löst Jamie Lee Curtis ab, die zuvor für die Vorgängermarke Voicestream Reklame gemacht hatte. Der Aufkauf des amerikanischen Mobilfunkanbieters hatte bei deutschen Anlegern für weitläufige Kritik gesorgt - der Preis von über 50 Milliarden Dollar sei deutlich zu hoch gewesen, zumal die Firma Verluste machte.
T-Mobile hatte erst kürzlich damit begonnen, seinen Markenauftritt weltweit zu vereinheitlichen. Auch Konkurrent Vodafone tat das nach einer großen Einkaufstour.