Der Produktionsprozess und die Zusammensetzung zumindestens 3er REB Grade lässt
sich bei Sunwin Gras Notice aus dem Jahr 2009 nachlesen
http://www.accessdata.fda.gov/scripts/fcn/gras_notices/grn_304.pdf
Aluminiumchloride oder andere Metallchloride werden zur Fällung der Trübstoffe nach der ersten Extraktion eingesetzt.
Dieses Verfahren ist etabliert bei der Wasseraufbereitung (übrigens auch bei unserem
Trinkwasser) und macht sich die positiv geladenen Metallionen zu Nutze, indem sie die
negativ geladenen Schmutzteilchen im Wasser bindet, also ausfällt. Es bildet sich Aluminiumhydroxid, dass selbst unlöslich ist und absinkt - im Ergebnis ist das Aluminium in der Flüssigkeit unter der Nachweisgrenze. Die Ergebnisse sind
am Ende der GRAS Notice zu lesen
Man muß bei diesem Verfahren nur aufpassen, daß es nicht bei zu sauren Flüssigkeiten eingesetzt wird, da sich sonst monomeres Aluminium bildet und da setzt die Kritik bei heimischen Wasserwerken an, wenn weiches, saures Wasser mit zuviel Aluminiumsulfat aufbereitet wird und dadurch künstlich der Aluminiumgehalt in die Höhe getrieben wird.
Aber keine Panik, in der Regel liegen wir hier aber bei Trinkwasser in D weit unter 0,2 mg/L.
Da Aluminiumsulfat in der Natur vorkommt, wird der Einsatz einer solchen Substanz
auch als natürlich anerkannt , Aluminiumsulfat kann übrigens auch Teil eines organischen Düngers sein. Und auch nicht überraschend, die anderen Hersteller handhaben das Ausfällungsverfahren genauso, nachzulesen in den jeweiligenGras Notices bzw. Patentanmeldungen.