ftd.de, Do, 13.6.2002, 17:05
Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC erholt sich der PC-Markt schneller als erwartet. Allerdings ist das keine Folge einer gestiegenen Investitionsbereitschaft großer Unternehmen.
Den Angaben zufolge erwartet IDC ein Absatzplus von mindestens drei und höchstens 4,7 Prozent bis zum Ende des Jahres. Noch vor einem Monat hatte IDC einen Zuwachs von maximal 1,8 Prozent errechnet. Ursache für das Wachstum sei vor allem die gestiegene Nachfrage aus kleinen und mittleren Firmen. Große Unternehmen hielten sich indes nach wie vor mit IT-Investitionen zurück. Insgesamt soll der weltweite Absatz in diesem Jahr mit 139,7 Millionen verkauften PCs wieder leicht über den Zahlen von 2000 liegen. Im vergangenen Jahr gingen die Verkaufszahlen um fünf Prozent auf 133,5 Millionen Computer zurück.
Bei der Untersuchung haben die Marktforscher erstmals die so genannten "White box"-Hersteller berücksichtigt. Gemeint sind Hersteller von PCs ohne Markennamen. In Deutschland sind diese auch als "Assembler" bezeichneten Firmen üblich, zu denen beispielsweise Medion ("Aldi-PC") zählt. In den USA sind die Computerkäufer hingegen markenbewusster und greifen zu Geräten von Dell, IBM oder Compaq. Nach Einschätzung der IDC haben die White-Box-Hersteller einen größeren Anteil am weltweiten PC-Geschäft als bisher angenommen.
© 2002 Financial Times Deutschland
Gruß Pichel
Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC erholt sich der PC-Markt schneller als erwartet. Allerdings ist das keine Folge einer gestiegenen Investitionsbereitschaft großer Unternehmen.
Den Angaben zufolge erwartet IDC ein Absatzplus von mindestens drei und höchstens 4,7 Prozent bis zum Ende des Jahres. Noch vor einem Monat hatte IDC einen Zuwachs von maximal 1,8 Prozent errechnet. Ursache für das Wachstum sei vor allem die gestiegene Nachfrage aus kleinen und mittleren Firmen. Große Unternehmen hielten sich indes nach wie vor mit IT-Investitionen zurück. Insgesamt soll der weltweite Absatz in diesem Jahr mit 139,7 Millionen verkauften PCs wieder leicht über den Zahlen von 2000 liegen. Im vergangenen Jahr gingen die Verkaufszahlen um fünf Prozent auf 133,5 Millionen Computer zurück.
Bei der Untersuchung haben die Marktforscher erstmals die so genannten "White box"-Hersteller berücksichtigt. Gemeint sind Hersteller von PCs ohne Markennamen. In Deutschland sind diese auch als "Assembler" bezeichneten Firmen üblich, zu denen beispielsweise Medion ("Aldi-PC") zählt. In den USA sind die Computerkäufer hingegen markenbewusster und greifen zu Geräten von Dell, IBM oder Compaq. Nach Einschätzung der IDC haben die White-Box-Hersteller einen größeren Anteil am weltweiten PC-Geschäft als bisher angenommen.
© 2002 Financial Times Deutschland
Gruß Pichel