Wenn mehr Aktien bei Stroer liegen, dann wären diese dort sicherer vor dem Zugriff der Leerverkäufer. Stroer wird Aktien in seinem Besitz sicherlich nicht an zwielichtige Shortys verleihen. Nach der Short - Attacke (von "trübes Wasser") im April war Stroer am Kapitalmarkt eine Milliarde Euro weniger wert. Es gibt daher mindestens eine Milliarde gute Gründe um nicht für wenige Prozent Ausleihgebühr einen weiteren großen Schaden wie im April zu riskieren. Das würde auch deshalb wenig Sinn machen da Stroer zeitgleich selber noch viel Zeit (und damit auch Geld) ausgibt um die Short Attacke aus dem April zu reparieren. Eine Aktienrückkauf ist zwar immer etwas phantasielos aber das führt in der Regel doch zu steigenden Kursen wenn man es langfristig und richtig macht. Wenn das vorab werbewirksam richtig verbreitet wird dann führt das dazu das viele Anleger zusätzlich bei der Aktie zugreifen. Verbunden mit guten news könnte das einem gesunden und gut aufgestelltem Unternehmen schnell helfen wieder Höchstkurse zu sehen. Bei Osram habe ich das zuletzt erlebt. Warten wir erstmal ab ob es demnächst eine diesbezügliche Meldung gibt. Ich kenne nicht den Lebensstandard von Dirk Stroer aber das er cirka 30 Millionen Schulden für private Zwecke ausgibt scheint mir in der derzeitigen Situation etwas schwer vorstellbar. Die Kursentwicklung muss auch für die Geschäftsführung nicht zufriedenstellend sein weil es die Möglichkeiten am Kapitalmarkt verringert. Stroer hat mehrfach überlegt wie man den Shortys das Handwerk legen könnte und vielleicht folgen nun nach den "verpufften" Zahlen reale Maßnahmen. Ist nur eine Spekulation.