Also, je länger ich mir Stoiber gestern im TV anschaute, desto mehr manifestierte sich bei mir dieser Eindruck. Anfangs durfte er ja wirklich noch jubeln, als CDU/CSU ca. (bei der ARD) zwei Prozentpunkte Vorsprung hatten und es sogar für Schwarz/Gelb zu reichen schien.
Etwas befremdlich wirkte sein Auftritt dann schon einige Stunden später in München, als er sich wie ein Wahlsieger feiern ließ und auch selber feierte, obwohl zu diesem Zeitpunkt Rot/Grün bereits vorne lag. Wie er sich dabei an seine paar Zehntelprozentpunkte Vorsprung klammerte, die die CDU/CSU zu diesem Zeitpunkt noch hatten, grenzte für mich schon ein wenig an Verblendung.
Fast schien es mir zuletzt so, als ob Stoiber froh war, dass es vorbei ist und er sich eine Regierungsübernahme nicht antun muss, sondern nach München zurückkehren darf. Er stand ja auch noch gut da: Er hatte die CDU/CSU wieder zu stärksten Fraktion gemacht - zumindest dachte er das da noch - also seine Mission erfüllt. Dass es trotzdem nicht reichte, lag seiner Meinung nach nicht an seiner Arbeit, sondern einzig an der schwächelnden FDP.
Heute - vor dem Hintergrund gleichaufliegender SPD und CDU/CSU, wirkt Stoibers gestriger Jubel schon etwas deplatziert und verwunderlich.
Stoiber ist wieder zu Hause angekommen - und er war sichtlich erleichtert darüber.
Etwas befremdlich wirkte sein Auftritt dann schon einige Stunden später in München, als er sich wie ein Wahlsieger feiern ließ und auch selber feierte, obwohl zu diesem Zeitpunkt Rot/Grün bereits vorne lag. Wie er sich dabei an seine paar Zehntelprozentpunkte Vorsprung klammerte, die die CDU/CSU zu diesem Zeitpunkt noch hatten, grenzte für mich schon ein wenig an Verblendung.
Fast schien es mir zuletzt so, als ob Stoiber froh war, dass es vorbei ist und er sich eine Regierungsübernahme nicht antun muss, sondern nach München zurückkehren darf. Er stand ja auch noch gut da: Er hatte die CDU/CSU wieder zu stärksten Fraktion gemacht - zumindest dachte er das da noch - also seine Mission erfüllt. Dass es trotzdem nicht reichte, lag seiner Meinung nach nicht an seiner Arbeit, sondern einzig an der schwächelnden FDP.
Heute - vor dem Hintergrund gleichaufliegender SPD und CDU/CSU, wirkt Stoibers gestriger Jubel schon etwas deplatziert und verwunderlich.
Stoiber ist wieder zu Hause angekommen - und er war sichtlich erleichtert darüber.