Stimmung ist zu bärisch ?


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Nobody II:

Stimmung ist zu bärisch ?

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22.08.03 19:50
QUelle : www.wallstreet-online.de

Zögern Sie nicht länger: Steigen Sie ein - die Rallye hat noch viel Potenzial!  

 
Zuletzt haben wir trotz vieler negativer Stimmen, die nach der starken Rallye bereits seit Wochen eine Korrektur ankündigen, massiv zum Einstieg in den Aktienmarkt geraten. Seit dem sind die wichtigsten Leitindizes im Durchschnitt um weitere knapp 10 Prozent gestiegen.

Auch wenn die Mehrzahl der Marktteilnehmer den rasanten Aufstieg immer noch mit sehr viel Skepsis betrachtet, stehen wir mit unserer positiven Haltung gegenüber den Aktienmärkten derzeit nicht alleine da.

So arbeiten wir eng mit dem wohl bekanntesten und erfolgreichsten Vermögensverwalter der letzten Jahre überhaupt zusammen. Ken Fisher, Sohn des legenden Phil A. Fischer, der keinem Geringeren als Warren Buffet das Börsenhandwerk gelehrt hat, prognostizierte bereits zu Beginn des Jahres einen DAX-Stand von 5000 Punkten bis Ende 2003! Der Amerikaner sagte seit 1984 nicht weniger als 36 mal (!) korrekt voraus, wann der Markt dreht. Anfang 2000 gehörte er zu den wenigen, die vor dem Crash warnten. Im vergangenen Jahr prognostizierte er als nahezu Einziger, dass der Markt weiter falle.

Die Grund ist einfach: Die Profis sind sowohl vom Zeitpunkt als auch von der Dynamik dieser Rallye überrascht worden. Die Wenigsten hatten damit gerechnet, dass die Kurse noch vor dem eigentlichen Beginn des Irak-Krieges explodierten. Sie erinnern sich ? Der Startschuss für die Börsen fiel bereits in dem Moment als klar war, dass sich der Krieg nicht mehr vermeiden lässt. Seit diesem Tag laufen die institutionellen Anleger den Kursen hinterher, permanent lauernd auf eine Gelegenheit, noch einmal billig einzusteigen. Doch die Börse tat ihnen diesen Gefallen nicht. Der Anstieg verlief nahezu ohne größere Rücksetzer – und ohne viele Fonds!

Nichts ist für Börsianer ärgerlicher, als bei einer Rallye nur Zuschauer und selbst nicht investiert zu sein.Zumal sich nun immer stärker abzeichnet, dass das Kursniveau zu Beginn des Jahres eine historische Kaufgelegenheit geboten hat, die wir vielleicht sogar nie mehr wiedererleben werden. Diese historische Chance haben die meisten Großanleger verpasst!

Kein Wunder also, dass sich die Euphorie der Profis nach außen hin in Grenzen hält und stattdessen der Aufschwung zerredet wird. In Wirklichkeit nutzen viele Fonds derzeit jeden schwächeren Tag, um Ihre Aktienbestände aufzustocken. Sie sind vielmehr gezwungen, jetzt nahezu jeden Preis zu bezahlen, denn am 30.06. endet das Halbjahr und die Fonds müssen gegenüber ihren Kunden Rechenschaft ablegen.

Der Performancedruck der institutionellen Anleger (allen voran die Pensionsfonds) bleibt damit das Treibmittel schlechthin für die Aktienmärkte.

Sie haben die Rallye der letzten Wochen verpasst? Ein Einstieg lohnt noch immer! Mit Optionsscheinen profitieren Sie von einem weiteren Anstieg der Aktienkurse überproportional und können entgangene Gewinne schnell aufholen. Und wenn die Börsen wieder drehen, sind Sie mit dabei. Denn mit Optionsscheinen lässt sich auch auf fallende Kurse setzen und jede Marktbewegung gewinnbringend ausnutzen.

Kein Zeit oder wenig Erfahrung im Umgang mit Optionsscheinen? Kein Problem: Nutzen Sie unsere Kompetenz im Optionsscheinhandel! Wir handeln für Sie professionell mit Optionsscheinen und Zertifikaten – und zwar auf Ihrem eigenen Depot! So behalten Sie die alleinige Verfügungsgewalt über Ihr Kapital und können unsere Arbeit transparent mitverfolgen. Dieses einzigartige Konzept, das wir in Zusammenarbeit mit der renomierten Vermögensverwaltung Grüner und der Comdirect-Bank entwickelt haben, garantiert Ihnen höchstmögliche Sicherheit und vollständige Kontrolle. Dabei gehen Sie kein Kostenrisiko ein, denn die Vergütung erfolgt erfolgsabhängig. Auf den bei Fonds üblichen Ausgabeaufschlag verzichten wir sogar gänzlich.

Profitieren Sie von den vielen Vorteile, die diese neuartigen Instrumente im Vergleich zur klassischen Aktienanlage in Aktien bieten: So lässt sich mit Optionsscheinen und Zertifikaten sowohl auf steigende, als auch auf fallende Kurse setzen und damit auch in der Baisse hohe Renditen erzielen. Um an der Börse dauerhaft und nachhaltig erfolgreich zu sein, muss man in der Lage sein, dem Markt nicht nur auf seinem Weg nach oben, sondern auch nach unten zu folgen. Machen Sie deshalb die Entwicklung Ihres Vermögens unabhängig vom jeweiligen Börsentrend Die letzten Jahre haben schmerzvoll bewiesen: Die Börse ist keine Einbahnstrasse!

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„Aus 2 Euro 5 Euro machen!“ lese ich jetzt täglich von Bernd Förtsch und seinen Jungs in ihren Hotlines im n-tv Videotext. Das klingt gut, finde ich. Leider hat er in seinen Fonds nicht aus 2 Euro 5, sondern aus 5 Euro 2 gemacht. Irgendjemand hat hier also irgendjemand nicht richtig zugehört, oder irgendetwas anderes ist völlig ungeplant ziemlich schiefgelaufen.

Obwohl es immer so einfach aussieht, an der Börse schnell reich werden zu können, hat es doch anscheinend immer irgendwo einen Haken. Doch die Telefonbranche ist durchaus lukrativ. Ebenso wie das Internet. Ab sofort gibt es „RufIdent“, eine Software, die zu jeder Telefonnummer Name und Anschrift heraussucht, wie bei mir gerade heute per Mail geworben worden ist. Am besten daher irgend einen Schnullidienst im Netz oder über Telefon anbieten und dann: Telefonnummern erfinden und Rechnungen schreiben bis die Fingert bluten. Einen Inkassodienst anheuert – und eintreiben wie in Russland. Zusätzlich natürlich auch einen Rechtsanwalt – und klagen, bis die Briefkästen platzen. Den „Kunden“ richtig vor den Latz hauen. Es wird sich lohnen und eine ganze Menge hängen bleiben.

Eine andere, und viel unkompliziertere Idee zum Reichwerden gibt es jetzt bei uns in Berlin. Am Roseneck, genau dort, wo Berlin In-Wirt Adnan gerade sein vorletzt aufgemachtes Restaurant abgegeben hat. Hier stehen gebrauchte Luxusautos en masse auf der Straße zum Verkauf. Der Handel soll auch sehr rege sein. Er läuft folgendermaßen ab: Man beschaut sich das Auto, das einem gefällt, tritt anschließend mit voller Wucht gegen dessen Tür oder einen sonstigen empfindlichen Teil, ruft anschließend den Eigentümer und Verkäufer an und sagt ihm, man würde das Auto gerne kaufen: „Doch mit dieser Beule nicht zu dem angeschlagenen Preis.“ Und billig kaufen – teuer verkaufen, davon lebt es sich immer trefflich.

Richtig reich werden kann man natürlich auch durch die neue Boom-Branche des Geiselnehmens. Ein paar Wüstenschlafplätze, gute Kontakte zu zahlungskräftigen Regierungen, viel mehr braucht man dazu nicht. Wer das zynisch findet, möge sich bitte einmal die Bevölkerungsexplosion in den „Wüstenstaaten“ dieser Erde sowie den Vergleich der Pro-Kopf-Einkommen zwischen diesen Ländern und den reichen Industriestaaten anschauen.

Zur Angleichung des materiellen Wohlstandes zwischen der Ersten und Dritten Welt wird der Sextourismus alleine nicht ausreichen. Es werden sich bald massiv andere Wege finden, von denen wir derzeit den ersten Lufthauch spüren. Bald werden wir deutlichere Zeichen der 500 Millionen (!) Jugendlichen in den islamischen Ländern bekommen, die derzeit noch unter 15 Jahre alt sind, und von denen nur Bruchteile einen lebenserhaltenden Job finden werden.

Was mich natürlich an allen diesen vier Wegen zum schnellen Reichwerden stört: Sie sind entweder direkt kriminell oder aber riechen zumindest unübersehbar nach Betrug. Aber so etwas soll ja durchaus modern und zeitgemäß sein.

berndniquet@t-online.de





Gruß
Nobody II
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