Info-pflichten hin oder her. Kommunikation in den Medien muss insbesonderen in Krisenfällen sehr wohl überlegt sein, da hier Auswirkungen auf das Fortbestehen enorm sein können. Erfahren Gläubiger, eigene Lieferanten, Kunden, sonstige Vertragspartner oder potenzielle Investoren zu viel, könnte es im Krisenfall selbst Steinhoff das Genick brechen. Es wird auch bei den Kommunikationspflichten Freiräume und Sonderfälle geben. Und Steinhoff macht hier mMn. alles genau richtig. Früher oder später platzt hier die Bombe und dann gehts entweder stark abwärts oder steil bergauf. Bis dahin jedoch sollte man die Füße still halten und das wird auch gemacht. Transparenz im Fall Steinhoff mag für uns Investierte wichtig sein, für Steinhoff jedoch kann es fatal sein. Ich sehe die Gesamtentwicklung als positiv. Wir haben bereinigte Zahlen, es wird im Hintergrund mit allen verfügbaren Mitteln an einer Lösung der Misere gearbeitet, alles was unprofitabel und nicht zum Kerngeschäft gehört wird abgestoßen und zu Geld gemacht, was bleiben wird ist ein starker Kern, der - sollte alles gelingen - enormes Wachstumspotential haben wird. Für mich sind das top Aussichten und da pfeiff ich auf die nicht verfügbare Transparenz und Marktkommunikation, die wichtigen Infos werden zur reifen Zeit kommen. Und wenns erst 12/2021 sein sollte, bis dahin werde ich mich auch gedulden)