#222772Das wäre eine spekulative Aussage.
Die reine Mathematik würde es folgendermaßen ausdrücken:
Am 17.01.2017 gab es eine Emission der BNYM von Steinhoff ADR (KZ: STHHF) in den USA.
Die Ratio dazu war 1 ADR = 5 Steinhoffaktien.
Der Ausgabepreis für 1 ADR war 5 US-Cent. Die Einnahme der BNYM betrug 2,5 Mio $, also Peanuts
Es wurden 50 Mio ADR platziert, was 250 Mio Steinhoffaktien entsprach.
Mit großer Wahrscheinlichkeit musste die BNYM diese Aktien nicht auf dem Markt kaufen, sondern diese wurden seitens SH als Kreditsicherheit hinterlegt (siehe
#222755 Gläubigervertreter der 23-er Bonds).
Die Inhaber dieser ADR bekamen noch einmal eine Dividende ausgezahlt, danach kam der Bilanzskandal und alles weitere nahm seinen Lauf.
Also für die Inhaber ein wertloses Papier, da auch der ADR Kurs, der an die SH Aktie gekoppelt ist bergab marschierte.
Hat ein Inhaber die ADR zum Emissionspreis von 5 US-Cent gekauft, dann tut es ihm an Ende nicht weh, wenn er dieses Zertifikat für 5 US-Cent von der BNYM wieder abgekauft bekommt. Er hat ja wenigstens einmal Divi bekommen.
Der BNYM tut ein Rücknahmepreis von 5 US-Cent auch nicht weh, da sie neben den Gesamtemissionseinnahme ja auch Gebühren fürs ADR kassiert hat.
Würde die BNYM mehr als 5 US-Cent für die ADR-Rücknahme bezahlen müssen, würde sie draufzahlen.
Jetzt hat die BNYM ja noch die Steinhoffaktien, deren Marktwert mehr als das Fünffache des Zuteilungsnennwertes vom 17.01.2017 hat.
Von denen kann sie sich dann auch noch trennen und dabei wird sie nur gewinnen!
Und jetzt kommen auch noch die etwas älteren ADR-Emissionen der CITI-Bank (21/22-er Bonds) und der JP Morgan Chase Bank.
Inwieweit diese noch existent sind und ihre Aktien aus den ADR Emissionen noch haben, kann ich nicht abschließend sagen, ist aber auch nicht auszuschließen. Mehrere JPM Accounts im Bereich der Steinhoffaktien lassen diesen Schluss zu.