Danke für dein Feedback. Der Vergleich mit Microsoft gebe ich dir Recht war nicht gut gewählt. Wollte hier aber nur darauf hinweisen das für mich ein Aktiensplit nix besonderes ist. Und das sowas sehr oft gemacht wird. Im normfall steigt aber die Aktienanzahl.
Ich verstehe auch nicht was hier das Thema ist. Also für mich wäre es sinnvoll wenn Steinhoff das Pennystock dasein verlässt und mit neuen Namen dann auch wieder als echtes seriöses Unternehmen wargenommen wird. Aktienkurs unter 1 Euro bzw. eigentlich sogar auch nur ein paar Euro werden einfach negativ wargenommen.
HIer ein gutes Beispiel das ich hätte gleich bringen sollen. Immofinanz (großes börsennotiertes Unternehmen in Österreich) hat voriges Jahr einen Aktiensplit gemacht. Aus 10 Aktien wurde 1 Aktie.
Alle Themen mit niedrigen Aktienkurs, Mrd. von Aktien trifft auch auf Steinhoff zu. Also ein super Vergleich. Deren Kurs ist jetzt bei 24 Euro und davor bei ca. 2,4.
Also so ein Split ist schon sinnvoll. Gerade wenn man davor Penny ist. Penny Aktien haben viele Nachteile. Die Aktien kann man schwerer beleihen oder gar nicht. und es gibt auch Leute die keine Aktien kaufen weil Penny. Aktienkurs von Immofinanz hat sich danach mit Markt bzw. aufgrund guter Ergebnisse dann auch gut entwickelt. Einen direkten Effekt des Split auf den Kurs gibt es nicht. Eher pyschologische Gründe die davor negativ waren (Mrd. von Aktien, niedriger Kurs) der dann wegfällt und einen leicht positiven Effekt hat. Vermutlich wäre der Kurs heute ohne Split marginal niedriger.
www.finanzen.at/nachrichten/aktien/...plit-bekannt-1027088128
FAQ von deren Homepage.
immofinanz.com/de/unternehmen/...enlegung-reverse-aktiensplit
Q: Was bringt mir als Aktionär ein „Reverse Split“?
A: Bei einer Aktienzusammenlegung (Reverse Stock Split) handelt es sich um das Gegenteil eines Aktiensplits. Die Anzahl der ausgegebenen Aktien – bei der IMMOFINANZ sind das deutlich über eine Milliarde Stück und damit um ein Vielfaches mehr als bei Vergleichsunternehmen wird verringert. Der Kurswert der einzelnen Aktie steigt entsprechend dem Zusammenlegungsverhältnis; die Aktie wird somit „schwerer“. Der Gesamtwert der Aktien am Depot des Anlegers bleibt aber unverändert.
Die neue Anzahl der Aktien beläuft sich damit auf rund 112,1 Mio. Stück. Das entspricht in etwa dem Niveau von CA Immo (rund 98,9 Mio. Aktien) oder BUWOG (124,2 Mio. Aktien).