Hallo,
man kann gleich mehrere Passagen in deinen Ausführungen widerlegen:
1.
" Das geschätzte EBITDA wird zum Ende des Geschäftsjahres auf 877 Mio. € geschätzt und wird wegen Wegfalls vieler Einmalkosten zukünftig weiter steigen. "
Soweit ich weiß kommt EBITDA VOR den Einmalkosten?! Ergo die Beraterkosten sind für den EBITDA Nennwert irrelevant?
Das wäre die außerordentlichen Kosten!
2.
"Das Eigenkapital wird laut Schätzungen per Ende des Geschäftsjahres 2019 nicht mehr negativ, sondern schlechten Falls Null sein, sodass in den Folgejahren mit einem Wiederaufbau des Eigenkapitals begonnen werden kann. "
lt. der Ausführung von Helmut, wird sich am EK gar nicht so viel ändern wie ich zuerst erwartet hatte, da der Einzelabschluss so nicht 1 zu 1 in den Konzernabschluss reinläuft!
Dies Bedeutet mit dem Abschluss 2019 dürfte sich das EK wohl noch weiter ins negativ drücken, solange die hohen Finanzierungskosten beibehalten werden!
siehe Auszug Helmuts Post daraufhin:
"Bitte niemals das Eigenkapital von Einzelabschlüssen mit einem Kozernabschluss verwechseln.
Im Konzernabschluss der für uns releveant ist fließt Mattress zum 1. Halbjahr mit 21 Mio. ein. Quelle: Bericht zum Halbjahr Seite 72.
Conforama Eigenkapital geht es dem Kozernabschluss nicht hervor. Ist aber natürlich auch positiv. Alleine die Immobilien sind dort einiges Wert. Und Conforama selbst hat ja nur geringe operative Schulden. Zumindest gibt es bei Conforama nur 200 Mio. an Intangible Assets von in Summe 6,3 Mrd. Die Höhe der Conforma Wertberichtigung kann man aktuell nicht abschätzen, da die genauen Konditionen wie die Gläubiger ihre Anteile bekommen nicht bekannt sind. Frage ist auch was mit den intercompany Darlehen passiert da diese im Zuge der Equity Beteiligung dann ein eigenständiger Vermögenswert werden würde. "
Quelle:
https://www.ariva.de/forum/...ings-n-v-531686?page=7773#jumppos194332"So könnte z. B. der Verkauf der profitablen Autohandelskette Unitrans dabei helfen, das Eigenkapital zu erhöhen."
Der Absatz von dir ist schmarrn, da die Firma ja sowieso ins EK gebucht ist und nun nur verflüssigt wird, daher verändert sich Bilanziell wenig! Das wäre nur relevant WENN Unitrans weit über Buchwert verkauft werden würde, nur dann hat man einen EK Zuwachs!
Bei deinen restlichen Ausführungen stimme ich dir zu, wollte das nur gesagt haben, da du ja im Forum eine relativ hohe Reichweite hast und wollte nicht das die User von grundlegend falschen Annahmen ausgehen! Meine Annahme wurde ja auch entsprechend von Helmut korrigiert.
Gerne wenn ich ein schmarrn erzähle, auch korrigieren!
Das ist für eine konstruktive Diskussion sehr dienlich!
Danke
best regards