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Steinhoff International Holdings N.V.


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Steinhoff Int. Hol. kein aktueller Kurs verfügbar
 
stksat|229185.:

Aufwände in der GuV 2018 + Ausblick 2019

18
27.06.19 15:35
Hallo Leute,

ich habe mir gerade das Consolidated Statement of Profit or Loss in der 2018er Bilanz auf Seite 134 durchgelesen und überlege mir schon länger wo das Unternehmen hier noch Einsparungen vornehmen kann. Wenn ich mir den EBIT von -452 Mio. EUR ansehe, dann ist es für mich klar, dass man über das Wachstum des Gross Profits (2018: +80 Mio. EUR) alleine wohl nicht in die Gewinnzone kommen kann. Das Fazit für mich ist, dass man versuchen muss die Aufwände zu drücken, um profitabel zu werden:

1) Man hat 2018 -117 Mio. EUR die für die Aufarbeitung des Skandals angefallen sind, die also in Zukunft nicht mehr auftreten sollten.

2) Auf Seite 161 der 2018er Bilanz sieht man, dass -835 Mio. EUR für Operating lease charges in der Kategorie "properties" anfallen. Ich habe mich jetzt sehr oberflächlich über die Vorteile eines CVAs schlau gemacht. Darunter fällt auch, dass man aus property lease Verträgen leichter rauskommt. Könnte es also sein, dass mit der Implementierung des CVA hier bestehende Verträge gecancelled werden?

3) Seite 161 zeigt leider einen Anstieg bei "other distribution and administration expenses von -1,372 Mrd. EUR auf -1,615 Mrd. EUR. Diese sind als "general administration expenses such as electricity, cleaning, stationary, repairs, and other general operating costs" (S. 160) beschrieben. Ganz ehrlich, das ärgert mich. Keiner kann mir erzählen, dass man 2018 243 Mio. mehr für Heizung, Putzfrauen und Handwerker bezahlt hat. Hier wäre auf alle Fälle eine genauere Aufstellung sinnvoll, denn so ist das alles andere als transparent. Ich vermute jedoch mal, dass diese Verschlechterung auch irgendwie auf die Situation 2018 zurückzuführen ist und nicht, dass man 2018 beschlossen hat der Putzfrau das teure Putzmittel anstelle der billigen Variante zu bestellen. Somit erhoffe/erwarte ich mir hier ebenfalls eine Verbesserung in 2019.

4) Bei den Finance Costs hat man -180 Mio. EUR für Consent, early bird und roll over fees bezahlt. Es wird zwar geschrieben, dass 2019 hier nochmals -47 Mio EUR gebraucht werden, aber dann sollte man diesbezüglich durch sein. Aber immerhin sind das 2019 schon 130 Mio. EUR weniger (Seite 165).

5) Zudem hat man 2018 offenbar -119 Mio. für Überziehungskredite bezahlt, im Gegensatz zu -65 Mio. im Vorjahr, also eine Verschlechterung um -54 Mio. EUR. Das führe ich vor allem auf die Liquiditätsprobleme in der ersten Jahreshälfte 2018 zurück, da man hier die Rahmen bei den unterschiedlichen Banken sicher schneller und großzügiger ausgenutzt bzw. überzogen hat als im Vorjahr, um die Löcher an allen Ecken und Enden der Holding zu stopfen. Da sollte sich die Situation 2019 auch wieder entspannen, da man ja jetzt durch das CVA wieder verhältnismäßig stabil ist.

Wenn ich jetzt nur diese Punkte betrachte, dann denke ich, dass bei den Expenses & Finance Costs 2019 zumindest Einsparungen im Bereich von 300 Mio. EUR drin sein sollten und da bin ich eher konservativ. In Bezug auf Umsatzwachstum mache ich mir keine Sorgen, denn hier ist man ja ganz gut dabei, auch wenn manche Teile (z.B. Conforama oder Harvey's) noch immer einen Rückgang verzeichnen. Dieser wird durch Pepkor Europe und Pepkor Afrika ganz gut kompensiert. Allerdings muss man dringend an den Margen arbeiten, damit dann unterm Strich mehr übrig bleibt.

Auch wenn der Gross profit jetzt schon fast 5 Milliarden EUR beträgt nützt es uns wenig, wenn 5,5 Milliarden Euro durch Expenses und Finance Costs weggefräst werden und ein Minus übrig bleibt - denn Steuern werden ja dann auch noch fällig (erfahrungsgemäß rund 200 Mio. EUR).

Aktuell ist man meines Erachtens auf einem guten Weg auch wieder profitabel zu werden. Man wächst und verbessert die Margen. Auf der anderen Seite fallen diese ganzen erwähnten Sonderkosten bald weg wie Fees oder Kosten für PwC. Dazu verschafft man sich noch zusätzlich durch das CVA Luft, um an anderen Stellen die Ausgaben zu drücken.

Alles in allem bin ich optimistisch!
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#189327

Mofo:

@ NoCapital

2
27.06.19 15:38
Eine  Verschiebung der Gewährung einer weiteren Verschiebung  um eine Woche ist ausgeschlossen, da die bisherige Deadline am 30.06. endet !!

Wenn bis Sonntag nicht verlängert wird, ist die Deadline zur Umsetzung des CAV gerissen.


Aber das wird schon alles durchgehen ... da mach ich mir keine Sorgen ..   aber wie gesagt, wenn der Karren noch an die Wand gefahren werden soll, dann kann jetzt  :-)
Antworten
gewinnnichtve.:

Harry hier ist Pushen angesagt

4
27.06.19 15:41
Deine Nachricht ist zwar bei mir ausgeblendet und die Nachricht ist es mit Sicherheit nicht wert die Ignorefunktion abzuschalten und sie doch zu lesen. Auf Wiedersehen, wenn ich Euch treffen möchte komme ich schon im Tickersforum vorbei. Will ich das? Nein.

Auch für Dich gilt:

Hallo, was willst Du bei uns hier?

Wir habe doch nicht so realistische Ansichten, wie sie im Tickersforum vertreten werden.

Hast Du versehentlich das falsche Forum angeklickt? Anders kann ich mir das nicht erklären.

Visio, Harry, USB... nehmen uns wertvolle Zeit weg, wir wollen das aber nicht. Und ihr?

Ihr seht Steinhoff ohnehin in der Insolvenz, das ist uns alles bekannt.

Mehr braucht ihr uns nicht mitzuteilen und damit ist das Tickersforum für Euch wesentlich besser geeignet wie unser Pusherforum hier.

Bitte nächstes mal das richtige Forum wählen, kann doch nicht so schwierig sein.  
Antworten
Halle86:

Ich zitiere

2
27.06.19 15:52
Harry vom 26.06 er wird sich jetzt bis zur nächsten steinhoff Nachricht nicht mehr melden. Mensch wunderbar, ganze 24 Stunden, welch Gradlinigkeit. Aber das ständige sperren muss echt nicht sein. Kinderkram.
Antworten
spekulator:

Bitte mit Humor nehmen!

 
27.06.19 16:11
In einem Jahr wird sich folgendes Telefonat abspielen:


"Guten Tag, Porsche Zentrum xxx, was kann ich für Sie tun?"

"Ja, Grüß Gott. Ich bin Steinhoff Aktionär, habe knapp huntertausend Aktien und wollte mir von meinem Investment etwas bei Ihnen kaufen. Was kosten denn Ihre guten Stücke?"

"Das ist schön, das kommt darauf an was Sie wollen. Die günstigsten Autos fangen bei 80.000€ an und nach oben sind keine Grenzen gesetzt!"

"Achso...ja schade... und.... haben Sie auch Schlüsselanhänger?"



;-)))
Antworten
steinhoffhoffn.:

Christo Wiese

 
27.06.19 16:16
www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...=MzUH057hSEev3sU8n0XjZA
Antworten
marusch:

spekulator:

 
27.06.19 16:18
Na gut, dann bitte die Luxusausführung! Ja, ich zahle gleich in Bar!! gg
Antworten
Taylor1:

miese Wiese

 
27.06.19 16:18
erst kommt Jooste dran,kann an SH Zahlen,und dann ist Wiese dran er ist genauso beteiligt an allem...
Antworten
Zayl:

XD

8
27.06.19 16:30
Ich dachte eben hier wäre die Idiotie ausgebrochen, dabei hab ich versehentlich aufs Nachbarforum geklickt!
Antworten
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#189336

KleinerInvestor:

Dummzocker

3
27.06.19 16:31
Ich bin gerne ein Dummzocker solange ich damit Geld mache :)
Antworten
Sealchen:

Wiese

6
27.06.19 16:39
Bedenkt, der Herr Wiese ist genauso wie jeder andere Alt Aktionär einfach nur ein Aktionär... er hat keine pref shares, er hat die Stammaktien!
Sein Anspruch auf Gläubigerstatus is Müll, er dürfte kaum Chance haben als simpler Aktionär etwas auszurichten und das ganze wird von seiner damaligen Position massiv untermauert, jeder Richter wird ihn auslachen... da gibts auch keine 10 Jährige Klagephase!

Zusätzlich betrachtet, er hat seine Shares für 0,50 € bekommen und den Großteil für 0,49 € verkauft, welchen Verlust will er groß geltend machen den einen Cent? Er kann sich nicht darauf berufen das seine Aktien mal 6 Euro wert waren... dann ziehen wir mal fix die kassierten Dividenden ab, auf nicht vorhandene Gewinne, dann soll er mal ganz leise sein... das ist eben das Risiko von diesen unsren Stammaktien!

Antworten
B oje:

stksat229185 - #189470 - zu Punkt 1 Beraterkoste

 
27.06.19 16:40
Moin,

ich sehe das ähnlich. Bei Punkt 1), den Beraterkosten sollten sich alle auch noch einmal den Text dazu auf Seite 34 des AR2018 durchlesen. Es müssen von Steinhoff auch die Beraterkosten der Gläubiger bezahlt werden. Zudem geht Steinhoff davon aus, das die Beraterkosten hoch sein werden, solange die Restrukturierung nicht unter Dach und Fach ist. Da ich eher konservativ denke, rechne ich mit mindestens den gleichen Beraterkosten oder sogar mehr (man denke an LSW, AIH, CVA-Verschiebungen, zahlreiche Änderungen in den Dokumenten die jedesmal geprüft werden mussten). Ich denke das treibt die Kosten in die Höhe, aber wir werden sehen.

Die anderen Punkte hören sich gut an!

LG an alle
Boje
Antworten
shatoi:

@Steinhoffnung

6
27.06.19 16:40
Sorry für den Schwarzen, aber für mich ist derzeit leider JEDER Beitrag vom Aktionär zum Thema Steinhoff "uninteressant".
Das würde sich erst ändern, wenn ich das Gefühl hätte, man würde dort neutral berichten und eine etwas journalistisch angepasstere und niveauvollere Sprache nutzen. Das verbietet z.b. die Nutzung von Wörtern wie "Dummzocker", was ich für Gossenjargon halte und die Nutzung solcher Begriffe eines Journalisten nicht würdig ist.
Antworten
Herr_Rossi:

Unqualifizierte Meinungen von Deutsch & Co

3
27.06.19 16:42
...hier noch zu publizieren bzw. Zu vervielfältigen empfinde ich als grob fahrlässig... aber gut....
Antworten
gewinnnichtve.:

Der Aktionär

 
27.06.19 16:51
Meine Frage war lediglich, ab welchem Aktienkurs der Aktionär eine Empfehlung für die Aktie abgeben wird.

Mir gefällt auch überhaupt nicht was im Aktionär steht, alles sehr negativ bezüglich Steinhoff geschrieben.

Und trotzdem ist es die offizielle Meinung von einem der meist gelesenen Investmentzeitungen in Deutschland.

Die große Frage, die wir uns stellen müssen ist: Wer liegt richtig? Wir? Oder die Presse?

Ich hoffe wir, da ich verdammt viel Geld in dieser Sache stecken habe und eigentlich mit gutem Gewinn aussteigen möchte.
Antworten
Sealchen:

Beraterkosten

4
27.06.19 16:53
Mit den Beraterkosten bissl locker bleiben, wisst ihr was da mit 50 000 000 € alles bezahlt ist?
Ich weiß ja nicht was ihr denkt, die Stundensätze sind zwar hoch aber denkt mal drüber nach was ihr selbst im Jahr verdient! Ich arbeite in einem Industriekonzern mit der Automobilindustrie und wir haben 6000 Leute und Lohnkosten von 350 Millionen Euro im Jahr!!!

Für 350 Mille könnte man unsere 6000 Leute für 1 Jahr bezahlen, die dann nichts anderes machen!

Jetzt lass die Berater das 10-fache Verdienen und zieh ne Null bei den Mitarbeiterzahlen ab, dann könntest für 350 Mio 600 Berater ein ganzes Jahr lang bezahlen!
Da müsste jeder dieser Berater knapp 600k im Jahr verdienen!!!

Also bissl logisch nachdenken....
Antworten
gewinnnichtve.:

derAktionär

 
27.06.19 16:54
Was hat derAktionär davon so negativ zu berichten?

Gibt es Geld für diese negativen Berichte?

Was sind die Gründe für die negative Berichterstattung?
Antworten
Seleukianer:

Nachrichtenlage

7
27.06.19 16:55
Solange keine offizielle Bewertung vorliegt, können die Schmierblätter schreiben was immer Ihnen gerade ins Gehirn geschissen wird.

Ups, sorry! Blöde Autokorrektur! Ich meinte „aufgetragen“ wird.  
Antworten
KleinerInvestor:

@gewinnnichtverlust

3
27.06.19 16:57
"Was sind die Gründe für die negative Berichterstattung? "

Ganz simple: Schau mal nach was "Clickbait" bedeutet.

Mehr Sitenaufrufe -> Mehr Werbeeinblednungen -> Mehr Geld
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#189347

Herr_Rossi:

Den Link über 400-500 Mio Beraterkosten

 
27.06.19 16:59
...für 2019 will ich aber sofort sehen...sorry, Diesen muss ich wohl überlesen haben !!
Antworten
Sealchen:

@H731400

2
27.06.19 17:00
Mysterio sagte gestern das noch Beraterkosten hinzu kommen, das steht im Bericht! Richtig!
Woher hast du die 400-500 Mio?
Quelle?
Antworten
H731400:

@Sealchen der Großteil

 
27.06.19 17:06
wird 2019 verrechnet, steht im 2018 Bericht, 150 Mio ungefähr war es ja in 2018 und 39 Mio in 2017, ich weiß was Partner von McKinsey, PWC etc verlangen.....glaube mir 400-500 Mio ganz locker natürlich mit PWC.

Leider leider deswegen wird 2019 auch noch tief rot.
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