Gut Analysiert!
1) Stimme voll und ganz zu, sehe PDF Seite 3 den Pfeil in der technischen Zeitleiste zur Anzeige des aktuellen Zustands: nähern uns dem Ende (die Zeitleiste auf seite 2 zeigt eine typische zeitleiste für einen solchen CVA-Prozess in Anbetracht der Tatsachen und Umstände von Steinhoff, wie ich es mir vorgestellt habe). Ein Jahr ist nur als Zeitraum für nicht in Anspruch genommene Ansprüche (Unclaimed Final Entitlements) lt. Proposal vorgesehen. Siehe auch Kapitel 11 der CVA Agreement "CVA Holding period" (dieser sind +/- gleich für SFHG und SEAG).
2) Das PDF Dokument befasste sich auch in allgemeinen Sinn mit CVAs (Siehe auch den Text in dem Beitrag, in dem das PDF das Attachment ist): Das wäre auch bei Steinhoff (gut) möglich das es ein Schuldenerschnitt gibt.
Die Gründe für die wahrscheinlich verspätete (ich denke leider noch immer das 30.06 VIEL zu positiv ist: Es wäre ein Wunder, wenn sie dies retten würden) Umsetzung bestünden meines Erachtens darin, die praktische Komplexität der Umstrukturierung und die damit verbundenen Formalitäten zu überwachen, aber auch auf einem solchen Schuldenschnitt zu einigen (unabhängig davon, ob eine Knock-out-payment vorliegt oder nicht): in diesem Fall siehe ich das ungefähr gleich wie Mysterio2004 in Posting
#184247. Die Schuldenschnitt muss auch aus Steuertechnischer Sicht sinnvoll sein, wie sich auch aus der Umstrukturierung zur Vermeidung von "Tax leakage" in einen solchen Fall ergibt.
Die Refinanzierung Pepko Europe Trägt meiner meinung nach eher zu einem Haircut-Szenario bei (mit oder ohne Knock-out-Payment). Dies liegt daran, dass das Unternehmen in diesem Fall mehr Optionen hat Bargeld zu bekommen.
In jedem Fall muss das Unternehmen im nähe Zukunft eigenständig überlebensfähig sein oder muss der Plan sein zu liquidieren, um den CVA zu schließen.
Persönlich, auch auf Grunde die Verspätung in Implementierung der Effective date (now expected 30.06) welche ich erwarte: In der Zwischenzeit würde ich weniger orthodoxe Methoden in Betracht ziehen (wie eine Dutch Auction Buyback, um den ehemaligen Aktionären einen Knock-out-Vorschlag zu unterbreiten, daher ist ein Niedrige Kurs im Vorteil der Holding, usw.). In einer solchen Situation sollten wir uns nicht mehr wundern, fast alles ist Möglich. Eine Lösung irgendwo in diese Richtung könnte auch eine gute Erklärung für die wirklich wahnsinnig schlechte Kommunikation der Holding in den letzten 1,5 Jahren sein. Es ist klar, dass schlechte Kommunikation einen großen Einfluss auf den Kurs hat. Auch bei den Verhandlungen spricht das für das Management, das so sie viel Unsicherheit wie möglich lässen. Leider müssen wir raten, bis es eine klarere Kommunikation gibt aber die ganze Story ist sicherlich interessant.
Danke für die Feedback, Ergänzungen und Gedanken.