Seifert versucht sich aus meiner Sicht einfach doppelt abzusichern bzw. es laufen ja auch wohl zwei verschiedene Verfahren. Verfahren 1, Darlehen & Verfahren 2 Anteile an Confo, dahingehend ist die Informationslage rund um diese Verfahren jedoch aus meiner Sicht sehr mäßig und unübersichtlich, daher kann man diese Fälle nicht wirklich seriös bewerten.
Die Klage bezüglich der Anteile läuft ja gegen die AIH welche die Holding der Confo darstellt, AIH läuft dann über eine Zwischengesellschaft hoch in die SEAG. Über den Aufbau gesehen dürfte das CVA keinen Einfluss auf das dieses Verfahren haben, jedoch würde Seifert seinen doppelten Boden verlieren wenn seine Forderung auf SEAG Seite nicht anerkannt werden würde, dann müsste er halt zusehen dass er vor Gericht die Anteile an Confo zugesprochen bekommt und genau jetzt wird es unterhaltsam, da Seifert die Confo Anteile ja angeblich für 70t gekauft hat bzw. die Option darauf erworben hat. Diesen Kontrakt hat der Richter in Wien ja dann wohl bereits mal als nichtig, da gegen "die guten Sitten" abgetan.
Wenn es für Seifert nun richtig schlecht laufen sollte, dann wäre es durchaus denkbar das er zum guten Schluss gar nichts mehr hat, keinen Darlehensanspruch & keine Anteile an Confo.
Muss natürlich nicht so kommen, aber ausschließen kann und sollte man diesen Verlauf auch nicht.
Schon eine interessante Konstellation.
Schauen wir mal wie es weiter läuft.