Vielen Dank für Deinen Hinweis zum Mostert Interview!
youtu.be/DUw-XYpK1tI
Wirklich sehr interessant. Besonders die Argumentation des anderen Teilnehmers.
Zwei ganz entscheidende Sachen werden gesagt.
1) Steinhoffs "Betrug" wurde bisher nie bestätigt. Es gilt rechtlich die Unschuldsvermutung. Auch wenn es nahe liegt, so gibt es keine rechtliche Handhabe wegen Betruges. Hieraus ergibt sich also kein Recht auf Rückabwicklung auf Grundlage von Betrug.
2) Tekkie hat Aktien gekauft. Betonung liegt hier auf gekauft. Es ist hier ein rechtlicher Zwischenschritt zu beachten:
Mostert hat Tekkie für einen bestimmten (Geld)Wert verkauft. Dieses Geld wurde jedoch nie ausgezahlt, sondern hierfür Aktien erworben. Ein wirklich wichtiger Zwischenschritt.
Nicht
1) Tekkie Town für Aktien.
sondern
2 Tekkie Town für eine bestimmte Summe und mit dieser Summe Aktien erworben.
Somit müsste (laut dem Typen im Interview) Mostert sehr wohl "Geld" (eine Summe) für Tekkie "bekommen" haben, hat dieses jedoch sofort wieder in Aktien von Steinhoff investiert.
Mostert ist somit ein geschädigter Investor und niemand, der sein Geld nicht erhalten hat.
Ein wirklich spannender und entscheidender Unterschied!
(Ich kann das nicht bewerten. Ich gebe nur die Ausführungen aus dem Interview wieder und finde sie sehr spannend).