Seit Mitte 2018 führe ich nun die Shareholderlisten aus den Daten der TBO, Morningstar, SEC, AFM und wenn möglich auch Einzelportfolios.
Es hat nicht lange gedauert , dann war auch dem Dümmsten, also mir, klar, dass hier gewisse Kreise, versteckt hinter Accounts bei Banken ihre Freude mit dem Preisverfall bei dieser Aktie haben.
Meistens hatten diese Accounts noch den Begriff Securities Lending (SecLen) oder Proprietary Trading (PropTrad-Eigenhandel), vor allem bei Banken, im Depotnamen.
So verdeckt spielen die also ihre Karten noch nicht einmal und selbst der GEPF war lustig mit dabei.
Dazu kommen dann noch die großen Verleiher, wie Vanguard, Blackrock, DFA Dimensional usw.
Kann man in den NPORT-Meldungen dieser Gesellschaften schön nachlesen.
Blackrock widmet dem Securities Lending sogar ne eigen Erklärungsseite im Web (machen die natürlich auch bei anderen Aktien):
www.blackrock.com/ch/privatanleger/de/wissen/wertpapierleihe
Und die Handelsumsätze, welche sich dann meisten im Bereich von irgendwelchen Ereignissen bilden, die entsprechen dann auch in etwa diesem Verleih/Entleih-Spiel.
Vor allem eine Aktie wie Steinhoff ist da das gefundene Opfer und die ist auch noch an der JSE handelbar, also ohne LV-Meldepflicht!!!
Überdurchschnittlich viele "Individual Shareholder" versprechen da einen komfortablen Gewinn.
Und das wird sich wohl auch noch eine Weile so fortsetzen.
Die Munitionsdepots der Verleiher sind prall gefüllt, man braucht hier ja nur ca. 250 Mio Aktien oder sogar weniger, um den Handel für sich zu nutzen und diese Anzahl ist locker gegeben.
Also entweder die Wellen aushalten oder aussteigen oder mitreiten, geht auch ist aber nicht ganz einfach ;-)