Moin in die Runde,
ich habe eine kurze Frage, hierzu erklärend der Gedankengang:
Wenn ein (Groß?)-teil der Klägerseite dem Vergleich zugestimmt hat, ist - nicht zuletzt durch den vor kurzem erfolgten "Freispruch" Steinhoffs vor dem südafrikanischen Gericht - ein sehr großer Teil der Unsicherheiten erledigt?
Die Gesamtsumme der Klagen hat sich mit diesen beiden Erfolgen auf jeden Fall (deutlich?) verringert.
Demzufolge müsste es doch möglich sein, ein Kreditunternehmen zu finden, welches zu in diesen Zeiten immer noch lukrativen z.B. 2-3% Kapital geben würde?
Falls nicht, zu meiner Frage: Könnte eine Staatsanleihe in Betracht kommen?
Und weiter: Könnte man eine Privatanleihe durch z.B. die Aktionäre in die Wege leiten? Ich denke, es gebe viele, die zu z.B. 2-3% Zinsen einige 1000er investieren würden.
Das ganze sehe dann etwa so aus:
1. Auszahlung der angenommenen Vergleichsangebote
2. Rücknahme des Angebots an die Verweigerer
3. Aufnahme von Privat- sowie Staatsanleihen
4. Durch die nunmehr geringere und auf mehrere Schultern verteilte Restschuld wird eine Umfinanzierung bei einem Kreditinstitut unproblematischer...
Was mein Investment in Steinhoff anbelangt habe ich trotz relativer Ahnungslosigkeit weiterhin ein gutes Gefühl - bis auf die leider recht großen Verzögerungen und die damit verbundenen Kosten sieht es mMn recht gut aus.
Weiter darauf eingehen möchte ich nicht, da meine Einschätzungen doch eher substanzloser Natur sind.
Würde mich deshalb besonders freuen, eine kurze und leicht verständliche Antwort zu erhalten.
Gruß,
tikay2