in Mio. €
a) SEAG debt : 6.019 (H1-20) versus 5.884 (FY 19)
davon First Lien Loan 2.001 versus 2.075 (PIK, halbjährlich: 7,875%)
davon 2 Second Lien Loan 4.018 versus 3.809 (PIK, halbjährlich: 10,75%)
b) SFHG debt: 3.142 versus 2.989
davon New Lux Finco 1 21/22 Loan 1.866 versus 1.775 (PIK, halbjährlich: 10%)
davon New Lux Finco 1 23 Loan 1.276 versus 1.214 (PIK, halbjährlich: 10%)
c) Hemisphere debt: 294 versus 361
Total debt: 9.455 versus 9.234 [+221]
Meine Beobachtungen:
a) Der Anstieg der Finanzschulden (inkl. passivierten PIK) betrug lediglich 221 Mio. €, sodass zwar aufgelaufene PIK Zinsen (ohne Hemisphere) von gut 450 Mio. € hinzugekommen sind, im Gegenzug aber auch Sondertilgungen bei Hemisphere von mehr als 70 Mio. € und mehr als 155 Mio. € bei SFHG durchgeführt wurden.
b) Lediglich das zinsgünstigste First Lien Loan (Kupon: 7,875%] wurde im Rahmen einer Sondertilgung reduziert. Warum nicht die teureren Kreditlinien?
c) Wäre der Corona-Einschlag nicht gekommen, dann könnte der Kübel nach Wegfall der hohen Beratungskosten bereits jetzt zumindest die halben Finanzierungskosten stemmen.
Das heißt im Umkehrschluss für mich, dass sich die SH Gruppe durchaus Finanzierungskosten von zumindest 5% bei einem derart hohen Finanzschuldenstand von aktuell 9,5 Mrd. € wird leisten können. Mehr als ich gedacht hatte.
Quelle: Steinhoff Homepage - Präsentation zur HV vom 28.08.2020