CHART-KOLUMNE:
Steigende Trends bis Jahresende ?
Am Freitag ging eine interessante Handelswoche zu Ende, welche an Spannung wenig zu wünschen übrig ließ und in der die Bullen noch einmal das Zepter übernahmen. Die wichtigste charttechnische Entwicklung in den letzten Handelstagen war die Überwindung beziehungsweise die Fragestellung der jüngst ausgebildeten, seitwärts ausgerichteten Schiebezonen, bzw. ein erneutes Aufbäumen des japanischen Nikkei 225 www.investorscreen.de/entrium/chart/chart.html?sym=NI225.FX1 target="_new" rel="nofollow">NI225.FX1 und des spanischen IBEX 35 Index www.investorscreen.de/entrium/chart/...=IB.SIX&hist=6&bFunds=0 target="_new" rel="nofollow">IB.SIX, beides Indizes, welche bereits ausgeprägtere negative Indikationen aufwiesen, als das bei den übrigen Indizes der Fall war.
Triebkraft und Impulsgeber für diese Entwicklung waren die Technologiewerte- Indizes in den USA, welche den Bestand ihrer unverändert intakten Aufwärtstrends bisher behaupten und mit Kraft ihre aktuellen Widerstandsebenen nachhaltig überwinden konnten. Mit dieser Entwicklung hat sich in der letzten Woche das charttechnische Bild der von uns beurteilten internationalen Aktienindizes aufgehellt, eine komplette Entspannung liegt jedoch noch nicht vor.
Mit Ausnahme des DAX www.investorscreen.de/entrium/chart/...=DAX.ETR&hist=&bFunds=0 target="_new" rel="nofollow">DAX.ETR und des spanischen IBEX 35, konnten die übrigen analysierten Europaindizes zwar ebenfalls deutlich zulegen, eine Überwindung der bestehenden Schiebezonen ist hier jedoch noch nicht gelungen, so daß hier erst befreiende Anschlußimpulse folgen müssen. Hinzu kommt, daß eine steigende Bewegungsdynamik, welche Stabilität in den Kursverlauf bringen sollte, noch immer auf sich warten läßt. Per Donnerstag bildeten sich im Tagesverlauf in nahezu allen analysierten Indizes kleine shootingstar oder Doji Formationen aus, welche für sich genommen nicht zwingend negativ zu bewerten sind, aber noch ein unklares Kräfteverhältnis in einem niedrig dynamischen Umfeld repräsentieren. Am Freitag folgten leichte Reaktionsbewegungen, welche jedoch noch als normale Korrekturen angesehen werden können.
Strategisch gesehen hat sich das Gesamtbild des DAX wieder deutlich verbessert. Der Wochenchart konnte ein neues Bewegungshoch generieren, was für sich genommen positiv zu bewerten ist und der negative Überlappungs-Candle der Vorwoche ist damit im Grunde neutralisiert. Aus Sicht der Trendfolger ist der strategische Bewegungsimpuls noch immer aufwärts ausgerichtet, Widerstände nach oben hin werden unserer Ansicht nach dünner und neigen mehr dazu, als Orientierungsmarken interpretiert zu werden, lediglich die Bewegungsdynamik ist deutlich rückläufig (sowohl auf Wochen-, als auch auf Tagesbasis).
Aus einem strategischen Blickwinkel heraus können wir damit auf Wochensicht an mittelfristigen Perspektiven durchaus an Zielzonen von 5450 / 5650 für den DAX festhalten (was Ende letzter Woche ja schon einmal deutlich auf der Kippe stand). Die Entscheidungen hierfür fallen natürlich im kurzfristigen Zeitfenster. Dennoch, daß es in Anbetracht der vorangegangenen technischen Ausgangslage in der Vorwoche zu einer solchen Wiederbelebung des DAX kam, ist schon beachtenswert und kann nicht einfach beiseite geschoben werden.
Im taktisch / kurzfristigen Zeitfenster verhält sich der DAX derzeit recht interessant. Nachdem sich bereits am Montag der Bereich um 4874 / 4872 als massive Unterstützung erwies und damit die erwartete und ursprünglich ganz klar präferierte Entwicklungsrichtung verhinderte, konnte das deutsche Börsenbarometer deutlich zulegen, es zwang die Marktteilnehmer förmlich in die Aktien hinein. Widerstände bei 5042 bzw. 5212 / 5217 hielten nur kurz und wurden mit kurzfristiger Schwungkraft platt gewalzt.
Damit konnte sich der DAX zum einen über die charttechnisch relevante jüngste Schiebezone hinwegsetzen, zum anderen überwand er auch knapp die bisher noch immer existente, charttechnisch definierte obere Begrenzungslinie des übergeordneten Abwärtstrends. In diesem Punkt zog der DAX gleich mit den übrigen europäischen Aktienindizes. Knapp oberhalb der oberen Begrenzungslinie der bisher gültigen Schiebezone bei 5212 / 5217, konnte per letzten Donnerstag der DAX nicht unmittelbar an den vorangegangenen 5 Prozent Schub anknüpfen und es kam zu einer Ausbildung einer sogenannten shootingstar Formation. Am letzten Handelstag der Woche rutschte der DAX knapp unter das Ausbruchsniveau bei 5200 zurück.
Damit bleibt es spannend: Kann sich der DAX zu Beginn dieser Woche nicht wieder nachhaltig von der 5200 nach oben hin ablösen, bleibt die in der Vorwoche beschriebene Erwartungshaltung einer breit gefaßten Konsolidierungszone das präferierte Szenario. Kann sich der DAX dagegen zu Wochenbeginn nach oben hin ablösen, können wir für das Jahresende optimistisch auf höhere Jahresendkurse sein.
Am Freitag ging eine interessante Handelswoche zu Ende, welche an Spannung wenig zu wünschen übrig ließ und in der die Bullen noch einmal das Zepter übernahmen. Die wichtigste charttechnische Entwicklung in den letzten Handelstagen war die Überwindung beziehungsweise die Fragestellung der jüngst ausgebildeten, seitwärts ausgerichteten Schiebezonen, bzw. ein erneutes Aufbäumen des japanischen Nikkei 225 www.investorscreen.de/entrium/chart/chart.html?sym=NI225.FX1 target="_new" rel="nofollow">NI225.FX1 und des spanischen IBEX 35 Index www.investorscreen.de/entrium/chart/...=IB.SIX&hist=6&bFunds=0 target="_new" rel="nofollow">IB.SIX, beides Indizes, welche bereits ausgeprägtere negative Indikationen aufwiesen, als das bei den übrigen Indizes der Fall war.
TRIEBKRAFT UND IMPULSGEBER WAREN DIE TECHNOLOGIEWERTE-INDIZES
Triebkraft und Impulsgeber für diese Entwicklung waren die Technologiewerte- Indizes in den USA, welche den Bestand ihrer unverändert intakten Aufwärtstrends bisher behaupten und mit Kraft ihre aktuellen Widerstandsebenen nachhaltig überwinden konnten. Mit dieser Entwicklung hat sich in der letzten Woche das charttechnische Bild der von uns beurteilten internationalen Aktienindizes aufgehellt, eine komplette Entspannung liegt jedoch noch nicht vor.
Mit Ausnahme des DAX www.investorscreen.de/entrium/chart/...=DAX.ETR&hist=&bFunds=0 target="_new" rel="nofollow">DAX.ETR und des spanischen IBEX 35, konnten die übrigen analysierten Europaindizes zwar ebenfalls deutlich zulegen, eine Überwindung der bestehenden Schiebezonen ist hier jedoch noch nicht gelungen, so daß hier erst befreiende Anschlußimpulse folgen müssen. Hinzu kommt, daß eine steigende Bewegungsdynamik, welche Stabilität in den Kursverlauf bringen sollte, noch immer auf sich warten läßt. Per Donnerstag bildeten sich im Tagesverlauf in nahezu allen analysierten Indizes kleine shootingstar oder Doji Formationen aus, welche für sich genommen nicht zwingend negativ zu bewerten sind, aber noch ein unklares Kräfteverhältnis in einem niedrig dynamischen Umfeld repräsentieren. Am Freitag folgten leichte Reaktionsbewegungen, welche jedoch noch als normale Korrekturen angesehen werden können.
CHARTTECHNISCHE BEURTEILUNG DES DAX
Strategisch gesehen hat sich das Gesamtbild des DAX wieder deutlich verbessert. Der Wochenchart konnte ein neues Bewegungshoch generieren, was für sich genommen positiv zu bewerten ist und der negative Überlappungs-Candle der Vorwoche ist damit im Grunde neutralisiert. Aus Sicht der Trendfolger ist der strategische Bewegungsimpuls noch immer aufwärts ausgerichtet, Widerstände nach oben hin werden unserer Ansicht nach dünner und neigen mehr dazu, als Orientierungsmarken interpretiert zu werden, lediglich die Bewegungsdynamik ist deutlich rückläufig (sowohl auf Wochen-, als auch auf Tagesbasis).
UNTER STRATEGISCHEN BLICKWINKEL AN ZIELZONEN VON 5450/5650 FÜR DAX FESTHALTEN
Aus einem strategischen Blickwinkel heraus können wir damit auf Wochensicht an mittelfristigen Perspektiven durchaus an Zielzonen von 5450 / 5650 für den DAX festhalten (was Ende letzter Woche ja schon einmal deutlich auf der Kippe stand). Die Entscheidungen hierfür fallen natürlich im kurzfristigen Zeitfenster. Dennoch, daß es in Anbetracht der vorangegangenen technischen Ausgangslage in der Vorwoche zu einer solchen Wiederbelebung des DAX kam, ist schon beachtenswert und kann nicht einfach beiseite geschoben werden.
DAX-AUFWÄRTSBEWEGUNG ZWANG MARKTTEILNEHMER 'IN DIE AKTIEN HINEIN'
Im taktisch / kurzfristigen Zeitfenster verhält sich der DAX derzeit recht interessant. Nachdem sich bereits am Montag der Bereich um 4874 / 4872 als massive Unterstützung erwies und damit die erwartete und ursprünglich ganz klar präferierte Entwicklungsrichtung verhinderte, konnte das deutsche Börsenbarometer deutlich zulegen, es zwang die Marktteilnehmer förmlich in die Aktien hinein. Widerstände bei 5042 bzw. 5212 / 5217 hielten nur kurz und wurden mit kurzfristiger Schwungkraft platt gewalzt.
Damit konnte sich der DAX zum einen über die charttechnisch relevante jüngste Schiebezone hinwegsetzen, zum anderen überwand er auch knapp die bisher noch immer existente, charttechnisch definierte obere Begrenzungslinie des übergeordneten Abwärtstrends. In diesem Punkt zog der DAX gleich mit den übrigen europäischen Aktienindizes. Knapp oberhalb der oberen Begrenzungslinie der bisher gültigen Schiebezone bei 5212 / 5217, konnte per letzten Donnerstag der DAX nicht unmittelbar an den vorangegangenen 5 Prozent Schub anknüpfen und es kam zu einer Ausbildung einer sogenannten shootingstar Formation. Am letzten Handelstag der Woche rutschte der DAX knapp unter das Ausbruchsniveau bei 5200 zurück.
FAZIT:
Damit bleibt es spannend: Kann sich der DAX zu Beginn dieser Woche nicht wieder nachhaltig von der 5200 nach oben hin ablösen, bleibt die in der Vorwoche beschriebene Erwartungshaltung einer breit gefaßten Konsolidierungszone das präferierte Szenario. Kann sich der DAX dagegen zu Wochenbeginn nach oben hin ablösen, können wir für das Jahresende optimistisch auf höhere Jahresendkurse sein.