Stahlboom am Ende?


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Stahlboom am Ende?

 
26.04.05 09:25
It looks as if German manufacturer ThyssenKrupp will also be taking a holiday of sorts in the upcoming quarter, with the company announcing that it plans to cut steel production for the period by 500,000 tonnes, or 10 percent. The move is an attempt to keep steel prices from falling following increased steel imports into Europe around the beginning of the year and a slowdown in construction activity caused by an unusually long winter.

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Produktionskürzungen

 
26.04.05 09:26
Salzgitter kürzt Stahlproduktion zum zweiten Quartal um 100.000 Tonnen  

SALZGITTER (dpa-AFX) - Der Stahl- und Röhrenhersteller Salzgitter  wird wie Deutschlands Marktführer ThyssenKrupp  seine Stahlproduktion im zweiten Quartal kürzen. 'Die Salzgitter Flachstahl AG wird zum zweiten Quartal 2005 rund 100.000 Tonnen in erster Linie feuerverzinkter und bandbeschichteter Produkte aus dem Markt nehmen', sagte ein Sprecher am Montag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Es handele sich vorwiegend um Materialien für die Bauindustrie, die nach wie vor einen schwachen konjunkturellen Verlauf hat. Ein weiterer Grund für die Kürzung seien hohe Lagerbestände bei den Kunden. Salzgitter rechne damit, dass die Nachfrage zum dritten Quartal wieder ansteige, sagte der Sprecher. 'Es handelt sich um eine geringe zyklische Schwankung innerhalb eines positiven Stahltrends.' Am Freitag hatte ThyssenKrupp angekündigt, im zweiten Quartal rund 500.000 Tonnen weniger Stahl zu produzieren. Grund sind nach Angaben des Unternehmens gestiegene Importe im südeuropäischen Raum und hohe Lagerbestände bei den Kunden./sb/mur
Quelle: DPA AFX

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tigerlilly:

arcelor...

 
26.04.05 12:50

Die weltweite Nummer zwei der Stahlindustrie, Arcelor, senkte die Produktion von Flachstahl bereits im März 2005 um eine Mio. Tonnen. Die Maßnahme soll die nachlassende Nachfrage in Europa ausgleichen und gleichzeitig einen Preisverfall sowie Überproduktionen verhindern. Seit Anfang Februar sei die Nachfrage um 14 Prozent gesunken, so Arcelor. Der Konzern wolle deshalb die deutschen Hochöfen in Bremen und von Ekostahl für eine unbestimmte Dauer stoppen und die Produktion in Cockerill in Belgien sowie im Warmwalzwerk ACB in Spanien einschränken. Der britische Stahlkonzern Mittal Steel Company, die Nummer eins der Branche, wollte sich zu etwaigen Produktionskürzungen nicht äußern.

Wegen des Stahlhungers vor allem aus China hatten die Preise in den vergangenen zwei Jahren dramatisch zugelegt. Gleichzeitig mußten die Stahlkonzerne höhere Preise für die Rohstoffe Eisenerz und Kokskohle sowie höhere Frachtkosten verkraften und an ihre Kunden weitergeben.

Die Rating-Agentur Standard & Poor's (S&P) hält es unterdessen laut einer Studie für möglich, daß die Zeiten für die europäischen Stahlhersteller härter werden könnten. So werden nach Einschätzung der S&P-Experten in Niedriglohnländern wie Rußland, der Ukraine, der Türkei, Indien, Brasilien und China die Kapazitäten verstärkt ausgebaut. Dadurch erwächst den europäischen Stahlkochern zunehmend Konkurrenz durch die Importeure. Da./ip/wü


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