Lübecker Kreisverband der Grünen greift zu drastischen Mitteln
Einige Grüne greifen zu besonders drastischen Mitteln, um Ihre Ablehnung gegenüber dem Kurs der Parteispitze zum Ausdruck zu bringen. Joschka Fischer und andere Grünen-Spitzenpolitiker dürfen - so will es der Lübecker Grünen-Kreisverband - in Lübeck nicht mehr öffentlich auftreten. Die Basisgrünen dort griffen in dieser Woche zu diesem doch eher radikalen Mittel, um die Ablehnung des Bundeswehr-Einsatzes zu zeigen.
»Wir sind antimilitaristisch eingestellt. Und dabei wird es bleiben«, sagt Wolfgang Merkovic vom Grünen-Kreisverband Lübeck. Damit meint er auch die Abstimmung auf dem Bundesparteitag am Samstagabend. Die Lübecker sind gegen den Einsatz deutscher Soldaten im Afghanistan-Krieg.
Gegen die Koalition
Die Lübecker wollen auch gegen die Koalition stimmen. »Die Koalition ist es einfach nicht wert, erhalten zu bleiben«, meint Merkovic. »Entweder dieser Parteitag hier ist der entscheidende zweite Schritt zur Beerdigung der Partei oder aber der erste zum Regenerieren.« Mit ihrer Initiative wollen die Lübecker den Ernst der Lage demonstrieren. »Wir wollen einfach deutlich machen, dass man sich nicht alles gefallen lassen will an der Basis.«
Bereits 2000 war Fischer bei einer Rede in der Lübecker Musik- und Kongresshalle ausgepfiffen worden. Die Lübecker fordern ein Ende der rot-grünen Koalition auf Bundesebene. Andere Delegierte aus Schleswig-Holstein winken ab, nennen Lübeck »das letzte gallische Dorf« und werden für den Einsatz deutscher Soldaten und die Koalition befürworten.
Einige Grüne greifen zu besonders drastischen Mitteln, um Ihre Ablehnung gegenüber dem Kurs der Parteispitze zum Ausdruck zu bringen. Joschka Fischer und andere Grünen-Spitzenpolitiker dürfen - so will es der Lübecker Grünen-Kreisverband - in Lübeck nicht mehr öffentlich auftreten. Die Basisgrünen dort griffen in dieser Woche zu diesem doch eher radikalen Mittel, um die Ablehnung des Bundeswehr-Einsatzes zu zeigen.
»Wir sind antimilitaristisch eingestellt. Und dabei wird es bleiben«, sagt Wolfgang Merkovic vom Grünen-Kreisverband Lübeck. Damit meint er auch die Abstimmung auf dem Bundesparteitag am Samstagabend. Die Lübecker sind gegen den Einsatz deutscher Soldaten im Afghanistan-Krieg.
Gegen die Koalition
Die Lübecker wollen auch gegen die Koalition stimmen. »Die Koalition ist es einfach nicht wert, erhalten zu bleiben«, meint Merkovic. »Entweder dieser Parteitag hier ist der entscheidende zweite Schritt zur Beerdigung der Partei oder aber der erste zum Regenerieren.« Mit ihrer Initiative wollen die Lübecker den Ernst der Lage demonstrieren. »Wir wollen einfach deutlich machen, dass man sich nicht alles gefallen lassen will an der Basis.«
Bereits 2000 war Fischer bei einer Rede in der Lübecker Musik- und Kongresshalle ausgepfiffen worden. Die Lübecker fordern ein Ende der rot-grünen Koalition auf Bundesebene. Andere Delegierte aus Schleswig-Holstein winken ab, nennen Lübeck »das letzte gallische Dorf« und werden für den Einsatz deutscher Soldaten und die Koalition befürworten.