@Dragonwork, meine Rechnungen gingen bei Spielertransfers überwiegend immer auf. Das ist aber auch nichts besonderes. Denn es ist nicht sooo kompliziert, ganz im Gegenteil, nirgendwo ist es einfacher, derart wichtige Ereignisse für die Bilanz zu berechnen. Du redest vom Aktienkurs, um den geht es hier aber nicht.
Die stillen Reserven im Kader sind derzeit so hoch wie nie. Das liegt an der Struktur des Kaders, dieser ist nicht von einzelnen Topspielern abhängig, sondern wird von der Breite getragen. Wenn früher ein Haaland im Wert von 150 Mio im Kader war, dann wusste damals aber jeder, daß er für 150 Mio nicht wechseln würde. Gleichzeitig kannte jeder die immens hohen Nebenkosten, ganz außerordentlich höher als bei jedwedem anderen Spieler. Manchester City musste schiere Unsummen zahlen und eben nicht 60 Mio.
Die Kaderwerte vergangener Jahre hatten eine Unwucht, sportl und finanziell war man von absoluten Topspielern abhängig. Heute werden für ganz normale Spieler wie Ryerson und Svensson riesige Ablösesummen genannt, sollte jmd sich ernsthaft für sie interessieren.
Bei Nmecha wird gar von 120 Mio Ablöse gesprochen, sollte er bereits diesen Sommer wechseln. Der ist quasi unverkäuflich, ansonsten würde so ein Transfer einer der profitabelsten überhaupt, weil seine Weiterverkaufsklausel bei lediglich 3,5% liegt (zum Vergleich Dembele: 25%). Sollte Nmecha ein Jahr später zur Ausstiegsklausel bei 80 Mio wechseln, wäre das immer noch viel vorteilhafter als der Sancho Deal, wo die Weiterverkaufsklausel bei 15% lag.
In den BVB Threads wird jahrelang vorgetragen, es gäbe keine Topspieler mehr, das ist in diesem Zusammenhang totaler Unsinn.
.