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Space Exploration Technologies Corp


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Space Exploration. 158,95 $ +7,35% Perf. seit Threadbeginn:   -1,24%
 
Highländer49:

Space Exploration Technologies Corp

7
05.06.26 10:42
Ich eröffne mal den ersten Thread zu Space Exploration Technologies Corp.

Space Exploration Technologies Corp. (SpaceX) ist ein privat gehaltenes US-Raumfahrtunternehmen mit Sitz in Hawthorne, Kalifornien. Das Unternehmen entwickelt, produziert und betreibt Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Satellitenkonstellationen für staatliche und kommerzielle Kunden. Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen vertikal integrierte Raumtransportdienstleistungen und satellitengestützte Konnektivität. SpaceX gilt als technologischer Taktgeber der modernen Trägerindustrie und als einer der wichtigsten Dienstleister für die US-Regierung im Raumfahrtsektor. Für konservative Investoren ist SpaceX derzeit lediglich indirekt über Beteiligungen bzw. zukünftige mögliche Kapitalmarkttransaktionen relevant, spielt aber aufgrund seiner Marktstellung eine zentrale Rolle im globalen Raumfahrt-Ökosystem.
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Fu Hu:

Ansich erfolgreiche Mission

 
29.09.26 07:45
Natürlich kann man es als negativ bewerten, dass es zum Schluss die Explosion gab.

Aber, der eigentliche Sinn und Nutzen des, wohlbemerkt, immernoch ersten Starship Orbitflug und zugleich ersten kommerziell nützlichen Start, wurde erfüllt und die Machbarkeit nun mehr als untermauert. Trotz Triebwerksproblemen wurden alle V3 Satelliten (welche nur noch mit Starship transportiert werden können) erfolgreich ausgesetzt. Der Schlitten, im Video ganz zum Schluss zu sehen, funktioniert wirklich fein und es gibt kein plumpes abgesprenge mehr. Die neue V3 Gerneration soll Kapazitäten von Starlink deutlich erhöhen und ein flächendeckendes Gbit Internet auf der Erde ermöglichen.
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Antworten
Obuya:

Naja erfolgreich

 
29.09.26 09:37
... würde ich so nicht bezeichnen. Ja man hat es diesmal in den Orbit geschafft, aber das sind doch bei einer Rakete absolute Basics. Genau wie Satelliten aussetzen, Basics. Dafür wieder mehrere Triebwerksausfälle, Mission vorzeitig abgebrochen und sowohl Booster als auch das Starship verloren. Wiederverwendbarkeit? Versprochene Nutzlast? Da ist man doch noch Lichtjahre von entfernt.
Antworten
cvr info:

An sich nur ein Teilerfolg

 
29.09.26 09:57
”Ansich erfolgreiche Mission
Natürlich kann man es als negativ bewerten, dass es zum Schluss die Explosion gab.

Aber, der eigentliche Sinn und Nutzen des, wohlbemerkt, immernoch ersten Starship Orbitflug und zugleich ersten kommerziell nützlichen Start, wurde erfüllt und die Machbarkeit nun mehr als untermauert. Trotz Triebwerksproblemen wurden alle V3 Satelliten (welche nur noch mit Starship transportiert werden können) erfolgreich ausgesetzt. Der Schlitten, im Video ganz zum Schluss zu sehen, funktioniert wirklich fein und es gibt kein plumpes abgesprenge mehr. Die neue V3 Gerneration soll Kapazitäten von Starlink deutlich erhöhen und ein flächendeckendes Gbit Internet auf der Erde ermöglichen.

Fu Hu, 29.09.26 07:45
und gemessen an den Ansprüchen, den Versprechungen, und vor allem an der Kursphantasie sehr viel näher an einem Reinfall als an einem Erfolg.

Bei einem Kurs von 12 bis 15 Euro könnte man das positiv sehen, bei den absurden Kursen derzeit mMn nicht.
Antworten
cvr info:

Nutzlast versus Wiederverwendung

 
29.09.26 10:00
”Naja erfolgreich
... würde ich so nicht bezeichnen. Ja man hat es diesmal in den Orbit geschafft, aber das sind doch bei einer Rakete absolute Basics. Genau wie Satelliten aussetzen, Basics. Dafür wieder mehrere Triebwerksausfälle, Mission vorzeitig abgebrochen und sowohl Booster als auch das Starship verloren. Wiederverwendbarkeit? Versprochene Nutzlast? Da ist man doch noch Lichtjahre von entfernt.
Obuya, 29.09.26 09:37
in einem Bericht über den Flug habe ich gelesen, daß die volle Nutzlast nur zum Tragen kommt, wenn man die 1. und 2. Stufe nicht wiederverwendet. Möchte man das, muß die Nutzlast reduziert werden.

Davon redet Musk natürlich nicht, und verspricht das Blaue vom Himmel. Die Realität sorgt dann für eine harte Landung.
Antworten
Highländer49:

SpaceX

 
29.09.26 10:02
Das Starship hat erstmals eine Erdumlaufbahn erreicht und 26 neue Starlink-Satelliten ausgesetzt. Wirtschaftlich ist das wichtiger als der reine Flugrekord: Nach Entwicklungskosten von mehr als 15 Milliarden US$ beförderte die Riesenrakete erstmals eine Nutzlast, die künftig Umsätze erwirtschaften soll. Die SpaceX-Aktie verlor dennoch -2,5% auf 145,47 US$ – denn vollkommen reibungslos verlief die Mission nicht.
www.finanznachrichten.de/...arship-wird-zum-geschaeft-486.htm
Antworten
Highländer49:

SpaceX

 
29.09.26 10:04
Die Riesenrakete Starship von Elon Musks Weltraumfirma SpaceX schafft, worauf Ingenieure lange hingearbeitet haben. 275 Kilometer über der Erde bringt sie ihre Fracht ins All. Ein Triebwerksproblem sorgt jedoch für ein früheres Ende der Mission.
www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/...en-id31358641.html
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#801

ARIVA.DE:

SpaceX: Macht Starship eine ...

 
30.09.26 10:15
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Space Exploration Technologies Corp" aus der ARIVA.DE Redaktion.

SpaceX könnte laut Citi langfristig auf über 900 US-Dollar steigen. Der jüngste Starship-Erfolg könnte dafür den entscheidenden Weg ebnen.

Lesen Sie den ganzen Artikel: SpaceX: Macht Starship eine 12-Billionen-Dollar-Bewertung möglich?
Antworten
cvr info:

Was für ein Blödsinn

3
30.09.26 11:37
im jetzigen Kurs sind bereits Umsätze von 3 !!! Billionen enthalten, bei der Annahme der Citibank ergibt sich also ein gedrittelter Kurs.

Hier versucht ein "Analyst" einfach nur den Kurs zu puschen, um die toxischen Papiere loszuwerden.
Antworten
Highländer49:

SpaceX

 
30.09.26 18:21
SpaceX will Starlink vom Satelliteninternet zum vollwertigen Mobilfunkanbieter ausbauen. AT&T-Chef John Stankey hält diesen Plan allerdings für technisch und wirtschaftlich nicht tragfähig. Die Kritik trifft einen wichtigen Teil der Investmentstory: Bei einem Aktienkurs von 149,24 US$ und einer Bewertung von annähernd 2 Billionen US$ benötigt SpaceX neue Milliardengeschäfte – doch kann Starlink die etablierten Mobilfunknetze wirklich ersetzen?
www.finanznachrichten.de/...rt-musks-angriff-auf-at-t-486.htm
Antworten
Highländer49:

SpaceX

 
01.10.26 10:45
Die SEC erteilt Tesla grünes Licht für ein neues Abstimmungsprogramm, das den Weg für eine SpaceX-Fusion ebnen könnte.
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ien-im-blick-00-15960463
Antworten
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#806

Highländer49:

SpaceX

 
02.10.26 10:51
Elon Musk soll gemeinsam mit Anduril-Gründer Palmer Luckey und dem früheren US-Spitzenpolitiker Newt Gingrich untersuchen, welche Technologien das amerikanische Militär künftig benötigt. Die Berufung in das „Project Meridian“ bringt SpaceX zunächst keinen neuen Auftrag. Sie verdeutlicht jedoch, wie eng der Konzern inzwischen mit dem Pentagon verflochten ist: Allein 2026 sicherte sich SpaceX militärische Aufträge im Volumen von rund 8 Milliarden US$.
www.finanznachrichten.de/...ntagon-zum-wachstumsmotor-486.htm
Antworten
cvr info:

Warum nur so wenig ?

 
02.10.26 16:03
wenn wir uns schon im Bereich völlig absurder Science-Fiction-Kurse bewegen, dann doch richtig:
15.000 US-$ bis Ende 2031
probably ;-)
Antworten
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#809

C.Wood:

Mal aufpassen

 
02.10.26 16:10
Heute noch locker über 141€
Antworten
cvr info:

ich denke 900 $

 
02.10.26 19:12
”Mal aufpassen
Heute noch locker über 141€
C.Wood, 02.10.26 16:10
dann doch lieber kleinere Brötchen backen ? Gute Idee, zumal ich alle 3-stelligen Werte für hoffnungslos überzogen ansehe. Starlink alleine ist die Bewertung nicht wert, und die Star Wars-Phantasien der irren Orange bringen auch nicht genug ein . Ganz abgesehen von den Plänen des nächsten und hoffentlich geistig zurechnungsfähigen Präser der US und A
Antworten
Hustensaftsc.:

Cvr info

 
02.10.26 19:46
Du Alter Hartgeldzocker...kann mich nicht beschweren,seit 99€ dabei ...
Antworten
cvr info:

Immer diese Schwätzer ...

 
03.10.26 10:16
”Cvr info
Du Alter Hartgeldzocker...kann mich nicht beschweren,seit 99€ dabei ...
Hustensaftschmuggler, 02.10.26 19:46
Antworten
C.Wood:

Schon sehr bemerkenswert

 
03.10.26 10:36
Meine Analysen !
Punktgenau.
Aktie weiter im Aufwind mit dem ersten gr. Ziel von 200€

Allen einen schönen 3. Oktober.
Die Wiedervereinigung war und ist eine gute Sache.
Antworten
zocker2109:

gute aussichten für 2027

 
03.10.26 11:29

SpaceX – Mehr als Raketenwissenschaft

SpaceX adressiert als Infrastrukturanbieter über die Megatrends Space, Connectivity und AI ein sehr großes, aber schwer quantifizierbares Marktpotenzial. »Connectivity« (Satelliten) ist derzeit der zentrale Cashflow-Treiber, »Space« (Raketen) besitzt hohe Markteintrittsbarrieren, während »AI« (Künstliche Intelligenz) ein skalierbares, derzeit jedoch verlustträchtiges Wachstumsfeld darstellt. Zentrale Risiken sind Technologie, Projektmanagement, Corporate Governance und der enorme Kapitalbedarf.

SpaceX (Space Exploration Technologies Corp.) ist ein 2002 gegründetes US-Raumfahrt- und Technologieunternehmen mit dem ambitionierten Ziel, langfristig eine multiplanetare Zivilisation (»Menschen auf dem Mars«) zu ermöglichen. Neben dem Raumfahrtgeschäft (»Falcon«-Raketentechnik) ist SpaceX mit »Starlink« einer der wichtigsten Anbieter globaler Satelliten-Internetdienste. Ein drittes strategisches Standbein ist der Ausbau von KI-Infrastruktur (unter anderem durch Integration des Unternehmens xAI) mit dem Ziel, globale KI-Rechenkapazitäten und Anwendungen bereitzustellen.

Für das Unternehmen sprechen unseres Erachtens:

   Marktführerschaft bei Internetbreitband (»Starlink«) und Raketentechnik (»Falcon«)
   SpaceX vereint Marktführerschaft im Satelliteninternet (»Starlink«) und Raketentechnik (»Falcon«) mit vollständiger vertikaler Integration der Wertschöpfungskette, wodurch sich Kosten- und Geschwindigkeitsvorteile ergeben.
   Technologischer Vorsprung und Skalierung
   Ein signifikanter technologischer Vorsprung durch wiederverwendbare Raketen und die größte LEO-Satellitenkonstellation (Low Earth Orbit) schafft hohe Markteintrittsbarrieren und strukturelle Dominanz.
   Plattform-Ökosystem mit starken Netzwerkeffekten
   Das integrierte Plattform-Ökosystem aus Connectivity, Echtzeitdaten (X) und AI generiert starke Netzwerkeffekte und einen klaren Wettbewerbsvorteil.
   Adressierbarer Gesamtmarkt (TAM*) wird auf rund 28,5 Billionen US-Dollar geschätzt
   Mit einem von SpaceX geschätzten adressierbaren Markt (TAM) von rund 28,5 Billionen US-Dollar (US-Englisch: 28,5 Trillionen US-Dollar) positioniert sich das Unternehmen als plattformübergreifender Profiteur gleich mehrerer Megatrends (Space, Connectivity, AI).

*Der TAM (Total Addressable Market) beschreibt das gesamte potenzielle Umsatzvolumen eines Marktes, wenn ein Unternehmen Marktpenetration von 100 Prozent erreichen würde. Er dient im Investmentkontext als Indikator für das langfristige Wachstumspotenzial und die Größenordnung der adressierbaren Opportunität.


   Weitere Opportunitäten in Zukunftsmärkten
   Die »Future Markets« von SpaceX umfassen heute kaum entwickelte und unseres Erachtens nur unzureichend greifbare Geschäftsfelder (zum Beispiel Weltraumtourismus, »In-Orbit Manufacturing«, »Mondökonomie«, interplanetare Logistik), die langfristig das Potenzial haben, neue Milliarden- bis Billionenmärkte zu erschließen.

Sie sind auf der Suche nach Produktideen auf die SpaceX-Aktie? Hier werden Sie fündig!

Kernrisiken sind unseres Erachtens:

   Hohe Umsetzungs- und Technologierisiken
   Die Wachstumsstrategie ist mit hohen Umsetzungs- und Technologierisiken verbunden, da zentrale Projekte wie »Starship« (wiederverwendbare Schwerlastrakete) und »orbital AI« (unter anderem Rechenzentren im All) auf komplexen, bislang nur teilweise erprobten Technologien basieren.
   Hohe Kapitalintensität und Verluste (insbesondere AI und Space)
   Das Geschäftsmodell ist hoch kapitalintensiv und derzeit teilweise verlustbringend (insbesondere im AI-Segment) bei gleichzeitigem Bedarf an hohen Investitionen und fehlender Ausschüttungsperspektive. SpaceX erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 bzw. im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust von rund 5 Milliarden bzw. 4,3 Milliarden US-Dollar.
   Abhängigkeit von regulatorischem Umfeld und Großprojekten
   SpaceX ist stark vom regulatorischen Umfeld abhängig, da wichtige Genehmigungen unter anderem von Behörden wie der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) für Starts und Wiedereintritt und der Federal Communications Commission (FCC) für Satelliten- und Frequenzlizenzen sowie von weiteren nationalen Telekom- und Raumfahrtbehörden erforderlich sind.
   Corporate Governance
   Die Corporate Governance ist durch eine starke Machtkonzentration bei Elon Musk (laut Börsenprospekt rund 42 Prozent des Eigenkapitals und rund 85 Prozent der Stimmrechte) geprägt (Mehrfachstimmrechte, Mehrheitskontrolle über das Board sowie aktienbasierte Vergütungsstrukturen), wodurch Einflussmöglichkeiten für Minderheitsaktionäre deutlich eingeschränkt sind und potenzielle Interessenkonflikte entstehen können.

SpaceX vereint starke strukturelle Vorteile (vertikale Integration, hohe Eintrittsbarrieren, großer TAM) mit erheblichen Risiken aus unterschiedlichen Reifestadien der einzelnen Unternehmensbereiche, hohem Kapitalbedarf (vor allem AI) und Unsicherheiten bei »Starship«. Der Großteil des Unternehmenswerts basiert nicht auf dem heutigen Geschäft, sondern auf zukünftiger Skalierung von »Starlink«-Wachstum und der Kommerzialisierung von »Starship« und »AI«. Damit ist SpaceX weniger ein klassischer Industrie-/Tech-Wert als eine langfristige Plattformwette auf Space, Connectivity und AI – mit attraktivem Potenzial, aber hoher Umsetzungs- und Kapitalintensität. Das IPO hat Investoren erstmals direkten Zugang zu einem strukturell wachstumsstarken Geschäftsmodell rund um Raketenstarts und Satellitenkonnektivität (Starlink) sowie diverse Optionen im KI-Bereich eröffnet. Allerdings bestehen bei dem Unternehmen auch erhebliche Risiken, was sich unter anderem im schwachen MSCI-ESG Rating von CCC zeigt. Kurzfristig ist von deutlich erhöhter Volatilität bei der Aktie auszugehen.

Kapitalstruktur, Börsenlisting an der Nasdaq und mögliche Indexaufnahmen
Die neue börsennotierte Gesellschaft SpaceX verfügt über zwei Gattungen, die wirtschaftlich gleichgestellt sind.

Class A: eine Stimme je Aktie – dies ist die öffentlich gehandelte Gattung.

Class B: zehn Stimmen je Aktie – gehalten von Altaktionären, im Wesentlichen von Elon Musk, die Mehrfachstimmrechte sind personengebunden.

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Die Eigentümerstruktur zum Zeitpunkt des Börsengangs laut Börsenprospekt sah wie folgt aus: Elon Musk hielt rund 42 Prozent des Eigenkapitals, aber etwa 85,1 Prozent der Stimmrechte (12,3 Prozent der Class-A- und 93,6 Prozent der Class-B-Aktien). Für die Börsennotiz hat SpaceX die Technologiebörse Nasdaq ausgewählt. Nach dem IPO wurde SpaceX schnell in wichtigste Aktienindizes aufgenommen, jedoch mit stark unterschiedlicher zeitlicher und gewichtungsmäßiger Wirkung. Bereits Ende Juni 2026 wurde das Unternehmen in den MSCI ACWI/World aufgenommen, Anfang Juli folgte der Nasdaq 100 über ein beschleunigtes Verfahren, während der Eintritt in den S&P 500 unter den derzeit geltenden Regularien voraussichtlich erst Mitte Dezember 2026 erfolgt. Die tatsächliche Bedeutung in passiven ETFs sind unterschiedlich: Im Nasdaq 100 kann SpaceX eine große Rolle spielen, da eine Sonderregel den geringen Streubesitz hochrechnet und somit rechnerisch erhebliche Kapitalflüsse aus ETFs auslösen könnte.

Dagegen ist die Gewichtung im MSCI ACWI und sollte im S&P 500 relativ gering ausfallen, da diese Indizes strikt nach dem tatsächlichen Streubesitz gewichten. Allerdings könnte sich der Streubesitz aufgrund der Lockup-Regelungen für Altaktionäre (gewisse Mindesthaltefristen) perspektivisch deutlich erhöhen. Das würde sich einerseits zwar positiv auf die jeweilige Indexgewichtung auswirken, andererseits aber auch möglicherweise Verkaufsdruck bei der Aktie erzeugen.

Geschäftsmodell und Segmente von SpaceX
SpaceX (Space Exploration Technologies Corp.) berichtet in drei Geschäftssegmenten.

1. Connectivity (»Starlink«, rund 60 Prozent des Umsatzes 2025)
Das Geschäft basiert auf einem globalen Satellitennetz im niedrigen Erdorbit (»Low Earth Orbit«; LEO) mit der Bezeichnung »Starlink«, das Breitbandinternet sowie mobile Konnektivität für Privatkunden, Unternehmen und staatliche Institutionen bereitstellt. Das Netz umfasst rund 9.600 Satelliten und ist damit die mit Abstand größte kommerzielle LEO-Konstellation. Erlöse werden über Privatkundenverträge, Unternehmenslösungen und Behördenservices sowie über neue Mobilfunkdienste erzielt(»Satellite-to-Mobile«). Sie ergänzen terrestrische Netze und reduzieren Funklöcher in rund 30 Ländern – realisiert über Partnerschaften mit Mobilfunknetzbetreibern (MNOs), in den USA mit T-Mobile und international unter anderem mit One NZ, Optus, Telstra, Rogers, KDDI, Salt, Entel, Kyivstar und VMO2 (Virgin Media O2). Im September 2025 vereinbarte SpaceX zudem verbindlich den Erwerb der AWS-4 und H-Blocks-Spektrumlizenzen von EchoStar: Diese Frequenzrechte bilden Unternehmensangaben zufolge die strategische Grundlage, um den Satellite-to-Mobile-Dienst zu vollwertigem Mobilfunk auszubauen.

Stärken: global führendes Satellitennetz mit hochskalierbarem Geschäftsmodell. Der Eintritt in den Mobilfunkmarkt wird durch strategische Partnerschaften mit Netzbetreibern beschleunigt.

Schwächen: hohe Kapitalintensität für den Ausbau der Netzwerkkapazität. Abhängigkeit von regulatorischen Genehmigungen und der erfolgreichen Integration von Spektrumlizenzen.

2. Space/Raumfahrt (Launch und Infrastruktur, 22 Prozent des Umsatzes 2025)
Das Space-Segment umfasst die Entwicklung, Produktion und den Betrieb wiederverwendbarer Raketen (»Falcon«, »Starship«) sowie die Bereitstellung von Launch-Services für interne und externe Kunden. Einnahmen entstehen primär durch kommerzielle, staatliche und militärische Startaufträge sowie indirekt durch den Transport der eigenen Satelliten- und AI-Infrastruktur. Der zentrale Hebel liegt in der drastischen Senkung der Startkosten und der hohen Startfrequenz. Die operative Leistungsfähigkeit lässt sich an der bisherigen Bilanz ablesen: Bis zum 31. März 2026 hatte SpaceX mit den »Falcon«-Raketen insgesamt rund 7.400 Tonnen Nutzlast in den Orbit befördert. Von den rund 650 absolvierten Orbitalstarts entfielen über 540 auf bereits zuvor geflogene (»flight-proven«) »Falcon«-Raketen; allein 2025 führte SpaceX 170 Missionen durch und erzielte bei 159 Starts mit wiederverwendbaren Boostern eine Erfolgsquote von über 99 Prozent bei den angestrebten Booster-Bergungen. Strategisch fungiert zukünftig »Starship« (eine wiederverwendbare Schwerlastrakete) als Hebel für Skalierung, indem es nicht nur das bestehende Launchgeschäft (»Falcon«) transformiert, sondern auch neue Anwendungen wie massive Satellitenkonstellationen, orbital AI und langfristig Mond- und Mars-Infrastruktur wirtschaftlich tragfähig machen soll. Gleichzeitig ermöglicht die angestrebte vollständige Wiederverwendbarkeit potenziell eine völlig neue Kostenstruktur im Raumfahrtsektor und damit strukturelle Wettbewerbsvorteile gegenüber allen Wettbewerbern.

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Stärken: technologische Marktführerschaft, untermauert durch hohe Startanzahl (>150 Flüge p.a.) und Missionserfolg (>99 Prozent). Die Wiederverwendbarkeit der »Falcon«-Flotte sichert strukturelle Kostenvorteile, während »Starship« als strategischer Hebel für zukünftige Skalierung und neue Geschäftsfelder dient.

Schwächen: Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und das Erschließen neuer Märkte sind existenziell vom Erfolg des »Starship«-Programms abhängig. Verzögerungen oder Misserfolge stellen ein signifikantes Geschäftsrisiko dar.

3. AI (xAI/Grok/Compute, 18 Prozent des Umsatzes 2025)
Das AI-Segment basiert auf einer vertikal integrierten Plattform aus Compute-Infrastruktur, KI-Modellen (»Grok«) und Anwendungen für Privat- und Geschäftskunden. Umsätze werden über monatliche Nutzungsabonnements, API-Zugänge und potenzielle Enterprise-Lösungen generiert, während die Integration mit der Plattform X (ehemals Twitter) einen Daten- und Distributionsvorteil bietet. Langfristig zielt das Geschäftsmodell auf Skalierung über kostengünstige Compute-Infrastruktur bis hin zu orbitalen Rechenzentren. Die dafür nötige Rechenleistung wird über den Datacenter-Cluster »Colossus« bereitgestellt. Den größten infrastrukturellen Engpass bildet jedoch die Verfügbarkeit von KI-Chips: Laut Börsenprospekt hängt orbitale KI im großen Maßstab davon ab, deutlich mehr KI-Chips zu beschaffen, als derzeit verfügbar sind. Diesem Engpass soll mit dem Aufbau einer eigenen Chip-Fertigung (»Terafab«) begegnet werden – ein zentrales Projekt, das erhebliche Investitionen erfordert. Parallel hat SpaceX die Wertschöpfung in Richtung Anwendung erweitert und sich eine Option auf die Übernahme von Cursor gesichert – einem Tool, das Softwareentwicklung automatisiert und beschleunigt. Als Gegenleistung würden Class-A-Aktien ausgegeben werden auf Basis eines implizierten Equity Values von Cursor von 60 Milliarden US-Dollar. Die Transaktion ist Teil der Strategie, die gesamte KI-Wertschöpfung von der Infrastruktur bis zur Anwendung zu kontrollieren und über Entwicklertools direkten Zugang zum Enterprise-Applications-Markt zu erschließen. Zu beachten ist ein produktseitiges Risiko: Bestimmte KI-Produkte, darunter Grok, bieten Features bzw. Modi für freizügigere, weniger zurückhaltende Ergebnisse (etwa einen »spicy image mode« und einen »unhinged voice mode«). Laut Börsenprospekt können solche Funktionen das Risiko regulatorischer Prüfungen, Durchsetzungsmaßnahmen, Rechtsstreitigkeiten oder Schadensansprüche erhöhen.
Antworten
Krypto Erwin:

die

 
03.10.26 11:30
cvr Made ist so dermaßen peinlich !!

zum Fremdschämen dieser Jammerlappen !!! ;)
Antworten
cvr info:

du hat 900 $ aufgerufen

 
03.10.26 16:36
”Schon sehr bemerkenswert
Meine Analysen !
Punktgenau.
Aktie weiter im Aufwind mit dem ersten gr. Ziel von 200€

Allen einen schönen 3. Oktober.
Die Wiedervereinigung war und ist eine gute Sache.
C.Wood, 03.10.26 10:36
deine Analysen sind also Kernschrott.

Bevor nicht alle Aktien auf dem Markt sind (also gegen Jahresende) sind alle Annahmen Makulatur.

Erst dann zeigt sich, wer aus der Aktie aussteigen will. Vorher riskiert man einen Kursverfall, was die übrigen Aktien gefährdet, die noch nicht verkauft werden dürfen.

Zur Erinnerung: der Umsatz müsste sich in den nächsten 5 Jahren verdreißigfachen (x 30 !!!), um die derzeitige Bewertung zu rechtfertigen. Für 200 € = 225 US-$ sogar noch mehr.

Das ist völliger Unsinn, nimmst du etwa auch Ketamin ?
www.barmer.de/gesundheit-verstehen/...kamente/ketamin-1471166
Antworten
cvr info:

schön für dich, daß du copy & paste kannst

 
03.10.26 16:42
”gute aussichten für 2027

SpaceX – Mehr als Raketenwissenschaft

SpaceX adressiert als Infrastrukturanbieter über die Megatrends Space, Connectivity und AI ein sehr großes, aber schwer quantifizierbares Marktpotenzial. »Connectivity« (Satelliten) ist derzeit der zentrale Cashflow-Treiber, »Space« (Raketen) besitzt hohe Markteintrittsbarrieren, während »AI« (Künstliche Intelligenz) ein skalierbares, derzeit jedoch verlustträchtiges Wachstumsfeld darstellt. Zentrale Risiken sind Technologie, Projektmanagement, Corporate Governance und der enorme Kapitalbedarf.

SpaceX (Space Exploration Technologies Corp.) ist ein 2002 gegründetes US-Raumfahrt- und Technologieunternehmen mit dem ambitionierten Ziel, langfristig eine multiplanetare Zivilisation (»Menschen auf dem Mars«) zu ermöglichen. Neben dem Raumfahrtgeschäft (»Falcon«-Raketentechnik) ist SpaceX mit »Starlink« einer der wichtigsten Anbieter globaler Satelliten-Internetdienste. Ein drittes strategisches Standbein ist der Ausbau von KI-Infrastruktur (unter anderem durch Integration des Unternehmens xAI) mit dem Ziel, globale KI-Rechenkapazitäten und Anwendungen bereitzustellen.

Für das Unternehmen sprechen unseres Erachtens:

   Marktführerschaft bei Internetbreitband (»Starlink«) und Raketentechnik (»Falcon«)
   SpaceX vereint Marktführerschaft im Satelliteninternet (»Starlink«) und Raketentechnik (»Falcon«) mit vollständiger vertikaler Integration der Wertschöpfungskette, wodurch sich Kosten- und Geschwindigkeitsvorteile ergeben.
   Technologischer Vorsprung und Skalierung
   Ein signifikanter technologischer Vorsprung durch wiederverwendbare Raketen und die größte LEO-Satellitenkonstellation (Low Earth Orbit) schafft hohe Markteintrittsbarrieren und strukturelle Dominanz.
   Plattform-Ökosystem mit starken Netzwerkeffekten
   Das integrierte Plattform-Ökosystem aus Connectivity, Echtzeitdaten (X) und AI generiert starke Netzwerkeffekte und einen klaren Wettbewerbsvorteil.
   Adressierbarer Gesamtmarkt (TAM*) wird auf rund 28,5 Billionen US-Dollar geschätzt
   Mit einem von SpaceX geschätzten adressierbaren Markt (TAM) von rund 28,5 Billionen US-Dollar (US-Englisch: 28,5 Trillionen US-Dollar) positioniert sich das Unternehmen als plattformübergreifender Profiteur gleich mehrerer Megatrends (Space, Connectivity, AI).

*Der TAM (Total Addressable Market) beschreibt das gesamte potenzielle Umsatzvolumen eines Marktes, wenn ein Unternehmen Marktpenetration von 100 Prozent erreichen würde. Er dient im Investmentkontext als Indikator für das langfristige Wachstumspotenzial und die Größenordnung der adressierbaren Opportunität.


   Weitere Opportunitäten in Zukunftsmärkten
   Die »Future Markets« von SpaceX umfassen heute kaum entwickelte und unseres Erachtens nur unzureichend greifbare Geschäftsfelder (zum Beispiel Weltraumtourismus, »In-Orbit Manufacturing«, »Mondökonomie«, interplanetare Logistik), die langfristig das Potenzial haben, neue Milliarden- bis Billionenmärkte zu erschließen.

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Kernrisiken sind unseres Erachtens:

   Hohe Umsetzungs- und Technologierisiken
   Die Wachstumsstrategie ist mit hohen Umsetzungs- und Technologierisiken verbunden, da zentrale Projekte wie »Starship« (wiederverwendbare Schwerlastrakete) und »orbital AI« (unter anderem Rechenzentren im All) auf komplexen, bislang nur teilweise erprobten Technologien basieren.
   Hohe Kapitalintensität und Verluste (insbesondere AI und Space)
   Das Geschäftsmodell ist hoch kapitalintensiv und derzeit teilweise verlustbringend (insbesondere im AI-Segment) bei gleichzeitigem Bedarf an hohen Investitionen und fehlender Ausschüttungsperspektive. SpaceX erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 bzw. im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust von rund 5 Milliarden bzw. 4,3 Milliarden US-Dollar.
   Abhängigkeit von regulatorischem Umfeld und Großprojekten
   SpaceX ist stark vom regulatorischen Umfeld abhängig, da wichtige Genehmigungen unter anderem von Behörden wie der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA) für Starts und Wiedereintritt und der Federal Communications Commission (FCC) für Satelliten- und Frequenzlizenzen sowie von weiteren nationalen Telekom- und Raumfahrtbehörden erforderlich sind.
   Corporate Governance
   Die Corporate Governance ist durch eine starke Machtkonzentration bei Elon Musk (laut Börsenprospekt rund 42 Prozent des Eigenkapitals und rund 85 Prozent der Stimmrechte) geprägt (Mehrfachstimmrechte, Mehrheitskontrolle über das Board sowie aktienbasierte Vergütungsstrukturen), wodurch Einflussmöglichkeiten für Minderheitsaktionäre deutlich eingeschränkt sind und potenzielle Interessenkonflikte entstehen können.

SpaceX vereint starke strukturelle Vorteile (vertikale Integration, hohe Eintrittsbarrieren, großer TAM) mit erheblichen Risiken aus unterschiedlichen Reifestadien der einzelnen Unternehmensbereiche, hohem Kapitalbedarf (vor allem AI) und Unsicherheiten bei »Starship«. Der Großteil des Unternehmenswerts basiert nicht auf dem heutigen Geschäft, sondern auf zukünftiger Skalierung von »Starlink«-Wachstum und der Kommerzialisierung von »Starship« und »AI«. Damit ist SpaceX weniger ein klassischer Industrie-/Tech-Wert als eine langfristige Plattformwette auf Space, Connectivity und AI – mit attraktivem Potenzial, aber hoher Umsetzungs- und Kapitalintensität. Das IPO hat Investoren erstmals direkten Zugang zu einem strukturell wachstumsstarken Geschäftsmodell rund um Raketenstarts und Satellitenkonnektivität (Starlink) sowie diverse Optionen im KI-Bereich eröffnet. Allerdings bestehen bei dem Unternehmen auch erhebliche Risiken, was sich unter anderem im schwachen MSCI-ESG Rating von CCC zeigt. Kurzfristig ist von deutlich erhöhter Volatilität bei der Aktie auszugehen.

Kapitalstruktur, Börsenlisting an der Nasdaq und mögliche Indexaufnahmen
Die neue börsennotierte Gesellschaft SpaceX verfügt über zwei Gattungen, die wirtschaftlich gleichgestellt sind.

Class A: eine Stimme je Aktie – dies ist die öffentlich gehandelte Gattung.

Class B: zehn Stimmen je Aktie – gehalten von Altaktionären, im Wesentlichen von Elon Musk, die Mehrfachstimmrechte sind personengebunden.

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Die Eigentümerstruktur zum Zeitpunkt des Börsengangs laut Börsenprospekt sah wie folgt aus: Elon Musk hielt rund 42 Prozent des Eigenkapitals, aber etwa 85,1 Prozent der Stimmrechte (12,3 Prozent der Class-A- und 93,6 Prozent der Class-B-Aktien). Für die Börsennotiz hat SpaceX die Technologiebörse Nasdaq ausgewählt. Nach dem IPO wurde SpaceX schnell in wichtigste Aktienindizes aufgenommen, jedoch mit stark unterschiedlicher zeitlicher und gewichtungsmäßiger Wirkung. Bereits Ende Juni 2026 wurde das Unternehmen in den MSCI ACWI/World aufgenommen, Anfang Juli folgte der Nasdaq 100 über ein beschleunigtes Verfahren, während der Eintritt in den S&P 500 unter den derzeit geltenden Regularien voraussichtlich erst Mitte Dezember 2026 erfolgt. Die tatsächliche Bedeutung in passiven ETFs sind unterschiedlich: Im Nasdaq 100 kann SpaceX eine große Rolle spielen, da eine Sonderregel den geringen Streubesitz hochrechnet und somit rechnerisch erhebliche Kapitalflüsse aus ETFs auslösen könnte.

Dagegen ist die Gewichtung im MSCI ACWI und sollte im S&P 500 relativ gering ausfallen, da diese Indizes strikt nach dem tatsächlichen Streubesitz gewichten. Allerdings könnte sich der Streubesitz aufgrund der Lockup-Regelungen für Altaktionäre (gewisse Mindesthaltefristen) perspektivisch deutlich erhöhen. Das würde sich einerseits zwar positiv auf die jeweilige Indexgewichtung auswirken, andererseits aber auch möglicherweise Verkaufsdruck bei der Aktie erzeugen.

Geschäftsmodell und Segmente von SpaceX
SpaceX (Space Exploration Technologies Corp.) berichtet in drei Geschäftssegmenten.

1. Connectivity (»Starlink«, rund 60 Prozent des Umsatzes 2025)
Das Geschäft basiert auf einem globalen Satellitennetz im niedrigen Erdorbit (»Low Earth Orbit«; LEO) mit der Bezeichnung »Starlink«, das Breitbandinternet sowie mobile Konnektivität für Privatkunden, Unternehmen und staatliche Institutionen bereitstellt. Das Netz umfasst rund 9.600 Satelliten und ist damit die mit Abstand größte kommerzielle LEO-Konstellation. Erlöse werden über Privatkundenverträge, Unternehmenslösungen und Behördenservices sowie über neue Mobilfunkdienste erzielt(»Satellite-to-Mobile«). Sie ergänzen terrestrische Netze und reduzieren Funklöcher in rund 30 Ländern – realisiert über Partnerschaften mit Mobilfunknetzbetreibern (MNOs), in den USA mit T-Mobile und international unter anderem mit One NZ, Optus, Telstra, Rogers, KDDI, Salt, Entel, Kyivstar und VMO2 (Virgin Media O2). Im September 2025 vereinbarte SpaceX zudem verbindlich den Erwerb der AWS-4 und H-Blocks-Spektrumlizenzen von EchoStar: Diese Frequenzrechte bilden Unternehmensangaben zufolge die strategische Grundlage, um den Satellite-to-Mobile-Dienst zu vollwertigem Mobilfunk auszubauen.

Stärken: global führendes Satellitennetz mit hochskalierbarem Geschäftsmodell. Der Eintritt in den Mobilfunkmarkt wird durch strategische Partnerschaften mit Netzbetreibern beschleunigt.

Schwächen: hohe Kapitalintensität für den Ausbau der Netzwerkkapazität. Abhängigkeit von regulatorischen Genehmigungen und der erfolgreichen Integration von Spektrumlizenzen.

2. Space/Raumfahrt (Launch und Infrastruktur, 22 Prozent des Umsatzes 2025)
Das Space-Segment umfasst die Entwicklung, Produktion und den Betrieb wiederverwendbarer Raketen (»Falcon«, »Starship«) sowie die Bereitstellung von Launch-Services für interne und externe Kunden. Einnahmen entstehen primär durch kommerzielle, staatliche und militärische Startaufträge sowie indirekt durch den Transport der eigenen Satelliten- und AI-Infrastruktur. Der zentrale Hebel liegt in der drastischen Senkung der Startkosten und der hohen Startfrequenz. Die operative Leistungsfähigkeit lässt sich an der bisherigen Bilanz ablesen: Bis zum 31. März 2026 hatte SpaceX mit den »Falcon«-Raketen insgesamt rund 7.400 Tonnen Nutzlast in den Orbit befördert. Von den rund 650 absolvierten Orbitalstarts entfielen über 540 auf bereits zuvor geflogene (»flight-proven«) »Falcon«-Raketen; allein 2025 führte SpaceX 170 Missionen durch und erzielte bei 159 Starts mit wiederverwendbaren Boostern eine Erfolgsquote von über 99 Prozent bei den angestrebten Booster-Bergungen. Strategisch fungiert zukünftig »Starship« (eine wiederverwendbare Schwerlastrakete) als Hebel für Skalierung, indem es nicht nur das bestehende Launchgeschäft (»Falcon«) transformiert, sondern auch neue Anwendungen wie massive Satellitenkonstellationen, orbital AI und langfristig Mond- und Mars-Infrastruktur wirtschaftlich tragfähig machen soll. Gleichzeitig ermöglicht die angestrebte vollständige Wiederverwendbarkeit potenziell eine völlig neue Kostenstruktur im Raumfahrtsektor und damit strukturelle Wettbewerbsvorteile gegenüber allen Wettbewerbern.

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Stärken: technologische Marktführerschaft, untermauert durch hohe Startanzahl (>150 Flüge p.a.) und Missionserfolg (>99 Prozent). Die Wiederverwendbarkeit der »Falcon«-Flotte sichert strukturelle Kostenvorteile, während »Starship« als strategischer Hebel für zukünftige Skalierung und neue Geschäftsfelder dient.

Schwächen: Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und das Erschließen neuer Märkte sind existenziell vom Erfolg des »Starship«-Programms abhängig. Verzögerungen oder Misserfolge stellen ein signifikantes Geschäftsrisiko dar.

3. AI (xAI/Grok/Compute, 18 Prozent des Umsatzes 2025)
Das AI-Segment basiert auf einer vertikal integrierten Plattform aus Compute-Infrastruktur, KI-Modellen (»Grok«) und Anwendungen für Privat- und Geschäftskunden. Umsätze werden über monatliche Nutzungsabonnements, API-Zugänge und potenzielle Enterprise-Lösungen generiert, während die Integration mit der Plattform X (ehemals Twitter) einen Daten- und Distributionsvorteil bietet. Langfristig zielt das Geschäftsmodell auf Skalierung über kostengünstige Compute-Infrastruktur bis hin zu orbitalen Rechenzentren. Die dafür nötige Rechenleistung wird über den Datacenter-Cluster »Colossus« bereitgestellt. Den größten infrastrukturellen Engpass bildet jedoch die Verfügbarkeit von KI-Chips: Laut Börsenprospekt hängt orbitale KI im großen Maßstab davon ab, deutlich mehr KI-Chips zu beschaffen, als derzeit verfügbar sind. Diesem Engpass soll mit dem Aufbau einer eigenen Chip-Fertigung (»Terafab«) begegnet werden – ein zentrales Projekt, das erhebliche Investitionen erfordert. Parallel hat SpaceX die Wertschöpfung in Richtung Anwendung erweitert und sich eine Option auf die Übernahme von Cursor gesichert – einem Tool, das Softwareentwicklung automatisiert und beschleunigt. Als Gegenleistung würden Class-A-Aktien ausgegeben werden auf Basis eines implizierten Equity Values von Cursor von 60 Milliarden US-Dollar. Die Transaktion ist Teil der Strategie, die gesamte KI-Wertschöpfung von der Infrastruktur bis zur Anwendung zu kontrollieren und über Entwicklertools direkten Zugang zum Enterprise-Applications-Markt zu erschließen. Zu beachten ist ein produktseitiges Risiko: Bestimmte KI-Produkte, darunter Grok, bieten Features bzw. Modi für freizügigere, weniger zurückhaltende Ergebnisse (etwa einen »spicy image mode« und einen »unhinged voice mode«). Laut Börsenprospekt können solche Funktionen das Risiko regulatorischer Prüfungen, Durchsetzungsmaßnahmen, Rechtsstreitigkeiten oder Schadensansprüche erhöhen.
zocker2109, 03.10.26 11:29
doch eine sehr zentralen Satz hast du wohl übersehen:
»Connectivity« (Satelliten) ist derzeit der zentrale Cashflow-Treiber"

Der größte Satellitenkunde ist SpaceX selbst. Gewinn 0,00%, da nützt auch Umsatz nichts.

Meine Empfehlung: erst lesen, dann begreifen, dann posten (oder auch nicht)
Antworten
Krypto Erwin:

omg

 
03.10.26 20:12
cvr ist einfach zu blöde,
er kapiert einfach gar nichts !!

cvr , du bist ein absolut peinlicher kleiner Clown...

ein armeseliger Mini  Würst'chen

zum Fremdschämen,
deine Eltern sollten Dir das Internet verbieten und sich für Dich schämen;)
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